Der UAZ 2206 “Buchanka”

Schon vor dem Projekt “Christel” fand ich den UAZ 2206 Buchanka toll! Hierbei handelt es sich um eine 4-rädrigen Kleintransporter des russischen Herstellers UAZ, der besonders im Gelände Spaß ohne Ende bietet.
Das Wort Buchanka bedeutet im russischen “Brotlaib”. Tatsächlich erinnert der Wagen an ein Kastenbrot.

Der UAZ Buchanka kam 1965 auf den Markt und hat seit jeher 2 Achsen und einen zuschaltbaren Allradantrieb sowie eine Differentialsperre. Es lassen sich mit der sagenhaften Zuladung von 800 Kg eine ganze Fußballmannschaft durchs schwere Gelände schaukeln.

Auffällig ist, dass der Buchanka schon immer 2 Tanks hat. (Einen kleinen Tank mit “ca. 27 l” und einen großen Tank mit “ca. 50 l” Fassungsvermögen.)
Während der Fahrt bedient sich der Motor zunächst am kleinen Tank, der über eine Venturi-Düse an den großen Tank angeschlossen ist.
Der Verbrauch von 12,5l im Schnitt ist mit dem (tatsächlich!) modernen 2,7l Benzinmotor gar nicht so hoch. Die 112 PS sind (nach meiner Erfahrung) absolut ausreichend und bieten mit nicht ganz 210 Nm ausreichend Kraft um die hakelige Schaltung nicht zu oft bemühen zu müssen. (Ein ziemlicher Umstieg von einem ZF-Getriebe im BMW und als Fluchtfahrzeug nicht uneingeschränkt geeignet…)

Dafür bewirbt der Hersteller ausdrücklich die Möglichkeit den Wagen auf Autogas umzurüsten.


Im Netz findet man etliche Berichte wie z.B. einen Berich auf der Seite www.russenblech.de mit vielen Hinweisen sowohl zur Technik, als auch zur Wartung dieses schönen Autos.

Neulich kam Jörg mit (fast!) seinem nagelneuen Buchanka vorbei und ließ mich sogar eine Runde durch den Wald fahren.

Ich habe keine Pfütze und auch kein Matschloch ausgelassen und bin aus dem Grinsen nicht mehr herausgekommen!

Das macht so viel Spaß!

Hat Dir der Bericht gefallen? Schau doch auf meine weiteren Berichte.

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Postkoffer „Christel“ – der finale Ausbau

26r in EDBG

Was bisher geschah:

Ich habe mich entschlossen wegen der Menge der Informationen einen weiteren Beitrag zum Ausbau meines Mercedes 308 cdi (W903.6) zu verfassen.
Alles in einem Beitrag erscheint mir zu lang.

…Nachdem meine Planar 4D nun endlich läuft wird auch schlagartig das Wetter besser 😉

Der Nächste Schritt ist die Verlegung eines Fußbodens. Auch hier habe ich Vinyl gewählt, da es leicht zu verarbeiten ist und zudem noch ganz gut gegen Kälte und Schall isoliert.

Bei der Gelegenheit wird gleich noch eine Verkleidung der Heck-Flügeltüren gebaut und jeweils ein stabiles Gitter (Danke an den edlen Spender Holger!) installiert.
Ab jetzt muss ich selbst aufpassen mich nicht mehr auszusperren, weil ein Einbruch im eigenen Fahrzeug nur noch mit sehr viel Gewalt funktionieren dürfte…

Jetzt kann auch eine Trennwand zwischen Technik-Raum und Wohnbereich eingebaut werden. Aus Platzgründen wird jedoch vorher die Elektrik von Holger und mir noch einmal überarbeitet.
Das Ende der Arbeiten wird mit selbst gekochter Bockwurst gefeiert.
(Man beachte das dies mit einem Ceran-Feld und ohne jeglichen Netzanschluß geschah!)

Der Innenausbau kann starten

Zu einer warmen Wurst gehört natürlich auch ein kühles Bier. Das Arbeiten mit nicht durchgekühlten Getränken muss aufhören!

Der neue Kühlschrank mit **** Gefrierfach kurz vor der Feuerprobe.

Nachdem der Kühlschrank nach der Lieferung einige Stunden “ruhen” muss, kann ich ihn in Betrieb nehmen. Erstaunlicherweise kann ich ihn sogar am kleinen Wechselrichter betreiben.
Nach einigen Stunden sind die Test-Biere kalt.

Test nach kleiner Panne OK

Ich nutze die Zeit um weiteres Material zu besorgen und auch bei IKEA schon mal nach Schränken zu schauen. – Natürlich alles jeweils mit negativem Test.

Auch das Licht und viele weitere Funktionen lassen sich nun über Schalter aktivieren. Eine grobe Übersicht über den Akku-Stand habe ich nun auch ohne auf meinem Smartphone nachzuschauen.

Fund bei EBay

Durch Zufall sehe ich bei EBay eine Auktion in der ein altes Filmplakat aus den 1960’er Jahren versteigert wird. Für wenig Euros komme ich in den Besitz und werde es bei Gelegenheit zur Wandzierde im Auto installieren.

Projektziel: Fertigstellung zum 1.Mai 2021

Pünktlich am Abend des 30.4. stelle ich die Arbeiten ein und fühle mich am Ziel angekommen:

  • Das Fahrzeug ist saniert
  • Die Christel ist wohnlich
  • Es gibt eine effiziente Heizung
  • Ich bin unterwegs autark
  • Kurzwellenfunk ist in wenigen Minuten möglich
  • Alles funktioniert

Ein kurzer Blick durch den Wagen.

Wie man sieht habe ich noch einen Flachbildschirm eingebaut. Nach kleinen Veränderungen läuft er nun über die Bordspannung von 13,x V.
Hierüber kann ich arbeiten, Funkgeräte anschließen und natürlich auch mal Netflix schauen…
Wartezeiten sind so überhaupt kein Problem mehr.

Am Abend des 30.4. ist ein gemeinsames Abendessen mit Holger und dann Funkbetrieb bis spät geplant.
Ich habe zu diesem Zweck 32 Hot Dogs incl. verschiedener Saucen bei IKEA und ausreichend Kaltgetränke besorgt.

Wir stellen fest, das 16 Hot Dog pro Person selbst mit Bier nur schwer machbar (aber nicht unmöglich!) sind. – Man muss nur wollen 🙂
Jedenfalls muss ich kurz nach dem Abendessen auf der Seite liegen… Funken geht morgen sicher auch.

Die erste Nacht…

…war sehr komfortabel und wie erwartet auch angenehm warm. Obwohl die Heizung die ganze Nacht durchlief habe ich (zumindest lt. Tankanzeige) kein Diesel verbraucht. Der Stromverbrauch des Abends, etwas Fernsehen und Funken, sowie die Lüftung die ganze Nacht hindurch haben den Akku auf 87% der Kapazität heruntergebracht.
Mit etwas Einschränkung kann ich theoretisch 4 Tage in einem dunklen Tunnel stehen und habe genug Strom für alles.

Die Sonne lädt den Akku aber binnen kürzester Zeit wieder auf.

Christel im Sonnenaufgang des 1.Mai am Start auf der Rollbahn 26r in EDBG

Nach kurzem Hot Dog Frühstück bauen Holger und ich auf.

Etliche Verbindungen sind gelungen, weitere werden folgen.

Auch viele Reisen und Ausflüge werden folgen…stay tuned

Ein Bericht zu einem anderen Reisetauglichen Fahrzeug? Hier!

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    Als 80-Meter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 3,5 MHz bis 4,0 MHz. Er liegt im Kurzwellenspektrum. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab.
  • Einmal Stockholm und zurück
    Im August 2010 habe ich mich kurzfristig entschlossen eine schnelle Reise nach Schweden zu starten. Mopped volltanken, Regenhose einpacken und los…
  • Schnelle Runde durch Italien
    Im Juli 2014 begab es sich das ich mit meiner F800 GS in München war. Es war Wochenende, schönes Wetter und ich hatte Appetit auf eine Currywurst in den Alpen. Schnell war eine Route zusammengestellt:
  • FT8 Frequenzen (Übersicht)
    Seit Sommer 2017 gibt es FT-8. Es ist 4 x schneller als JT65, nämlich nur 15 Sekunden anstatt 60 Sekunden pro Message. Die Bandbreite beträgt lediglich 50 Hz (Anstatt 178 khz bei LT65). Daher kann mit wenig Leistung und “wenig” Antenne trotzdem Betrieb weltweit gemacht werden.
  • Bandplan 12m Band (Amateurfunk)
    Als 12-Meter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 24,89 MHz bis 24,99 MHz. Er liegt im Kurzwellenspektrum und ist ein WARC-Band. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab.
  • Bandplan 2m Band (Amateurfunk)
    Das 2-Meter-Band (2-m-Band) ist das Frequenzband um die 150 MHz. Klassisch ist damit der Amateurfunk gemeint (144 MHz bis 146 MHz, in Amerika, Ozeanien und Teilen Asiens 144 MHz bis 148 MHz), der Begriff wird aber auch für andere Funkdienste verwendet, insbesondere um zwischen verschiedenen möglichen Bändern (70 cm, 2 m, 4 m und 8 m) zu unterscheiden. Das sind der BOS-Funk (165 MHz bis 174 MHz) und der Betriebsfunk (146 MHz bis 174 MHz). Neben Handfunkgeräten sind ortsfeste und Fahrzeug-Einbaugeräte gebräuchlich.
  • Bandplan 10m Band (Amateurfunk)
    Das 10-Meter-Band ist ein Frequenzband im Kurzwellenspektrum. Es befindet sich im Frequenzbereich von 28 MHz bis 29,7 MHz und bildet den Übergang von den Kurzwellen zu den Ultrakurzwellen. Atmosphärische Störungen (wie Gewitter) machen sich nur selten bemerkbar, wohl aber künstliche Störungen durch z. B. Zündfunken.
  • Zufalls – Reisebild
    Reiseberichte und Bilder
  • BMW 800 GS
    Im April 2008 habe ich mir eine BMW F800 GS bei BMW in Berlin gekauft. Warum? Na ja, die F650 die ich bis dahin fuhr war in den Bergen ungeschlagen, aber mit Gepäck auf langen Strecken und dann vielleicht noch auf der Autobahn nicht so geeignet.
  • Bandplan 40m Band (Amateurfunk)
    Das 40-Meter-Band oder 7-MHz-Band umfasst auf Kurzwelle die Frequenzen von 7,0 MHz bis 7,2 MHz in den ITU-Regionen 1 und 3 bzw. den Bereich von 7,0 MHz bis 7,3 MHz in der ITU-Region 2. Es ist primär dem Amateurfunkdienst zugewiesen und nach der ungefähren Wellenlänge benannt.
  • Bandplan 20m Band (Amateurfunk)
    Das 20-Meter-Amateurfunkband erstreckt sich von 14,0 MHz bis 14,35 MHz. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab. Es ist das klassische Weitverkehrsband (DX-Band). Im Sonnenfleckenmaximum ist es fast rund um die Uhr verwendbar, so dass Funkverbindungen mit allen Kontinenten möglich sind. Im Sonnenfleckenminimum hingegen ist das 20-Meter-Band nur tagsüber bzw. bis in die frühen Abendstunden benutzbar, fällt manchmal sogar ganz aus. Die Tote Zone ist oft größer als 1000 Kilometer.

Postkoffer „Christel“ – das gelbe Mobil-Shack

Seit längerem keimt in mir die Idee ein „Funkmobil“ zu „bauen“. Hier soll es sich am besten um eine Mischung zwischen Wohnmobil, Männerhöhle und mobilem Amateurfunk-Shack handeln.

Ein erstes Sammeln der Anforderungen ergab folgende Liste:

  • Es soll geräumig sein, idealerweise mit Stehhöhe (die Idee des VW Caddy mit Funkgerät wurde gleich wieder verworfen)
  • Es soll autark sein. (Solar, ein Power-Akku, Wechselrichter und Computerüberwachung incl.)
  • Es soll schneller als 80 Km/h fahren können (Das Wohnmobil auf Peugeot-Basis mit 75 PS Saug-Diesel war definitiv zu schwach …)
  • Es soll unauffällig sein. Weder Einbruch noch neugierige Blicke werden benötigt.
  • Eine Kurzwellen-Antenne soll schnell und einfach aufzubauen sein. (Keine Bälle-Schleudern mit Antennen-Drähten, keine wackligen Konstrukte mit Bodenhülsen und Drähten)
  • Natürlich sollte es nicht so viel kosten. (Anschaffung und Unterhalt sollen sich im Rahmen halten)

Viele Konzepte wurden durchdacht und mit Freunden diskutiert:

Ein Zeppelin Shelter aus ex-Bundeswehr Beständen? Sehr cool, aber wie Transportieren? Hier wird ein Unimog oder LKW mit Ladefläche mit entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten benötigt. – Billig ist anders

Ein ausgemusterter Alu-Shelter von Zeppelin.
Ein Zeppelin – Shelter

Anderes extrem: ein VW-Caddy?
Das hätte den Vorteil das er in die Garage oder in den Carport passt. Das sind aber auch schon alle Vorteile…

Ursprüngliches Bild: Von Rudolf Stricker - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2977444
Vielleicht merkt man das ich kein VW-Fan bin

Ein Van?
Vielleicht ein Ford Transit Custom?
Besser, aber auch zu klein und zu „filigran” Stehen kann man darin auch nicht.

Ein ausgewachsener Lieferwagen L2H2?
Jaaa, schon besser, aber teuer im Unterhalt und komplett nackt.
Da muss viel gemacht werden…

Dann ist mir ein Mercedes Sprinter 308cdi aus der Baureihe W903 aufgefallen.
Ein sogenannter Postkoffer auf Basis des Mercedes Sprinter 1 mit einem “Kögel” Koffer-Aufbau.
Der Koffer ist grob 2m x 4m und knapp 2m hoch.

Mein neues Auto, Beim Kauf etwas verwahrlost und ohne Hupe, aber ich päppel die kleine Christel auf.
Ist er nicht wunder-wunder-schön, der 308 cdi (Baureihe W903.6) mit fetten 82 PS ?

So ein Zufall, in Berlin verkauft jemand genau so ein Modell mit Kögel Kofferaufbau, Standheizung (Kühlwasserheizung), TÜV, Fahrbereit und weniger als 150.000 Km Laufleistung.

Lars und ich fahren nach Wedding um das Fahrzeug zu begutachten. Es ist bei einem Wohnungs-Entrümpler als Ersatzfahrzeug im Einsatz.

Erster Eindruck: Es ist einiges zu tun, im Kofferaufbau aus GFK sind einige Macken, aber nichts was nicht selbst zu reparieren wäre. Der Wagen hatte 148500 Km runter und war einfach nur ungepflegt und nie gewartet worden. Einiges kann ich alleine in Ordnung bringen, bei anderen Problemen hatte ich zunächst schnelle und gute Hilfe vom Autoservice Seelke in Seeburg. Hier wurden TÜV relevante Kleinigkeiten wie Hupe, eine dauerhaft leuchtende Airbag Lampe, Bremsen, sowie ein kleines Loch im Kotflügel in Ordnung gebracht.
Später hatte ich Unterstützung von Holger, DH1BUZ, der nicht nur viel Sachverstand, Bier und Grillfleisch spendete. Auch das ein oder andere nützliche Teil oder Teilchen findet an und in dem Wagen eine neue (und teilweise andere) Verwendung und ein neues Zuhause.
Doch dazu später mehr.

Jedenfalls eine perfekte Basis für ein gelbes mobiles Shack

Ein weiterer Vorteil ist, dass bereits nachträglich ein Dieselpartikelfilter (DPF) in den Wagen eingebaut und eingetragen wurde.
Der Postkoffer hat, anders als die anderen Postkutschen, eine grüne Plakette mit einer 4 bekommen und damit freie Fahrt in die Umweltzonen dieser Republik.

Schnell hat war ein Name für das gelbe Mobil gefunden:
Christel von der Post oder einfach nur “Christel”.

Die ersten Arbeiten (Quasi direkt nach der Übernahme)
Tür-Scharniere Ölen und den Wagen mal “freifahren”

Lars und ich füllen auf den 1/4 vollen Tank eine Dose “Diesel-System Cleaner” und fahren Richtung Dessau über die Autobahn. Ich merke das der Wagen nicht richtig zieht und beim Beschleunigen Diesel-Wölkchen zu sehen sind…

Auf dem Rückweg mit frischem (hochwertigem) Diesel sieht die Sache schon besser aus. Ab Tempo 80 kann man auch wieder was im Rückspiegel sehen 🙂
So gebe ich den Wagen beim Autohaus Seelke ab und bekomme nach kurzer Zeit und einigen Ausbesserungen eine neue AU & HU Plakette an die inzwischen eigenen Kennzeichen geklebt.

“Das schlimmste ist gemacht” dachte ich mir noch. Aber jetzt hatte ich erst mal Zeit den Wagen im Detail und ganz in Ruhe anzuschauen.

Rost im Fahrerhaus! – Zum Glück nur oberflächlich.

Es sieht schlimmer aus als es ist. Ich kann den Rost abschleifen, behandle mit Rostumwandler weiter und finalisiere dann mit Rostschutzfarbe.

Bei dieser Gelegenheit Lackiere ich auch gleich den Antennenfuß und bereite alles für die spätere Montage am Heck von Christel vor:

Jetzt geht es an das Entkernen des Innenraumes: Die Regale müssen raus!

Ein Problem gibt es mit den hinteren Türen: Sie sind verzogen und schließen auch nicht gut.
Eine Tür ist Opfer eines Einbruch-Versuches geworden und durch rohe Gewalt krumm, die Seite mit dem Schnapper und der Falle ist einfach abgenutzt. Der Schnapper braucht mehr “Futter”.

Die Falle unten mit neuem Alu.
Die Falle am oberen Rand des Rahmens

Zusammen mit Holger fertige ich die Teile an und niete sie ein; bohren, nieten und flexen sind inzwischen meine Spezialitäten 😉

Christel und Manni (v.r.n.l.)

Am selben Abend

montieren wir provisorisch dem Antennenkasten. Hier fehlt aber noch ein Satz richtiger Schrauben sowie eine Gegenplatte für innen. Damit wird die ganze Sache dann stabil.

Langsam kann man schon Veränderungen erkennen.
Nachdem der Antennenfuss installiert ist, hänge ich den Tuner mal provisorisch an die Schrauben und schließe die Masse vom Tuner an die Kupferbleche an. (Die Bleche sind leitend mit der Außenkiste und dem Antennenanschluss innen verbunden. Der Stab (die eigentliche Antenne) ist über einen Porzellan-Isolator oben auf der Außenkiste mit einer N-Buchse im inneren verbunden.
Das Kabel zwischen N-Buchse und Eingang des Tuners ist nur in der Mitte angeschlossen.

Dann geht es an das Entfernen der letzten Nieten und Halter der ehemaligen Regale.
Zur Dämmung nehme ich 30mm Styropor Platten, die Holger und ich zwischen ein Gerüst aus 25mmx30mm Latten kleben.


Dann beginnen Holger und ich in einer unglaublichen Teamarbeit die Vinyl-Laminate zu sägen und an die Wand zu bringen.

An einem Abend die eine Wand, dann einige Tage später die andere Wand.
An dieser Stelle nochmals ein “Danke” an Holger – DH1BUZ.

Die Rückwand der Fahrerkabine habe ich auch schon gestrichen.
Am 20.3. wurde dann der Boden zugeschnitten und eingesetzt.

Start des Innenausbau

Der nächste Schritt war das Anpassen von Schienen zur “Ladungssicherung”. Diese -eine großzügige Spende von Holger- wurden auf Länge gebracht und dabei fast nicht in den Tisch geschnitten… (Andere Story, aber lustig)

Nicht so schwer wie eine vergleichbare 350 AH GEL Batterie, aber mit 20 Kg trotzdem ein Klopper…
Sicherung an C-Schienen mit Lochband und Anti-Rutsch

Die nächsten Schritte sind der Einbau der elektrischen Komponenten zur Stromversorgung.
Ich habe mich da auf Holgers Rat verlassen und Geräte von Victron angeschafft.

Die Gleichspannung

wird durch 3 Stück SENEC.Solar 340M HC G2.1Solar-Panels erzeugt.
Jedes Panel kann bis zu 340 Wp erzeugen. (Datenblatt) Gekauft habe ich die Module bei der Solarmeisterei.

Die kleinen Leistungen mit Wechselstrom in der Christel werden durch einen Wechselrichter Victron Phoenix 12V-375 VE als reiner Sinus erzeugt.
Dieser ist für Leistungen bis 375 VA (Dauer) und 700 W Spitze gedacht. (Technische Daten zum Victron 12V375VE gibts hier)

Höhere Leistungen mit Wechselstrom (von 500 W bis 2 KW und sogar 4 KW (Peak)) werden durch einen Wechselrichter aus China erzeugt. (Technische Daten zum China-Kracher “Flamezum” mit LCD und Fernbedienung )

Zur Visualisierung und Darstellung der Ströme verwende ich den Victron Energy Smartshunt 500A/50mV.
Der SmartShunt ist ein Alles-in-einem-Batteriewächter, nur ohne Display. Mein Smartphone fungiert hierbei als Display.
Der Victron Energy Smartshunt verbindet sich per Bluetooth mit der VictronConnect App und ich kann alle Batterieparameter, wie Ladezustand, Restlaufzeit, Verlaufsinformationen und vieles mehr bequem auslesen.

Das wichtigste ist natürlich der Solar – Laderegler: Hier habe ich den Victron Smartsolar MPPT Laderegler 100/30 30Ampere 12V inklusive Bluetooth ausgesucht.

Der Solar Laderegler bis 30A und 100V

Doch vor dem Einbau der Elektronik muss ein Rahmen auf Christels Dach um die etwas über 60 KG schweren Module aufnehmen zu können.


Die Panels

selbst werden miteinander verbunden und liegen dann knapp 30mm über dem Fahrzeugdach auf dem inneren Rahmen auf. Das hat den Vorteil das die Zellen unterlüftet sind. (Der Wirkungsgrad ist bei kühleren Zellen besser als bei warmen Zellen).
Auch habe ich dann in der prallen Sonne ein zweites Dach um die Hitze etwas vom Innenraum abzuhalten. (Wer weiß, vielleicht läuft mir ja noch mal eine Klimaanlage über den Weg… Energie spielt ja bald keine Rolle mehr.)

Zur Befestigung des Gestells auf dem Dach nutzen wir die inneren Streben im Wagen. Der Rahmen wird an 4 Punkten mittels selbst hergestellter Bleche aus Alu durch die Außenhaut und die Streben mit jeweils 2 Stück Schloßschrauben (M10 x120) mit dem Wagen verbunden.
Der Rahmen selbst ist an 4 Stellen mit je 2x M8 Schraube mit den Blechen verbunden.

Klingt kompliziert, ist es bei Anschauen aber gar nicht.
Heute, am 26.3.21, habe ich die (provisorisch) angebrachten Maschinen-Schrauben durch die finalen und längeren Schloßschrauben ausgetauscht und dabei alles mit Sikka-Flex -meiner Dichtmasse des größten Vertrauens- versiegelt.

Der nächste Arbeitsschritt wird das Befestigen und Verkabeln der Module untereinander und mit dem Innenraum sein.

Es war nicht gerade einfach, aber noch vor Ostern haben Holger und ich die Module einzeln aufs Dach gebracht und miteinander verbunden. Vorn und hinten am “Modul-Paket” haben wir ein kleines Blech oben über die Modulränder und den Rahmen gesetzt. Abheben geht so nicht.
Jedes Modul ist zudem seitlich mit einem Blech und je 4 Popp-Nieten am Rahmen befestigt. Somit können die Module sich nicht verwinden und auch bei schneller Fahrt (Christel rennt inzwischen bis zu 110 Km/h!) abheben.

Der erste Test hat die durch einen Funkeinsatz leicht entladene Bordbatterie trotz untergehender Sonne mit 230 W schnell vollständig aufgeladen.

Screen-shot aus der Victron App.

Das ganze sieht jetzt so aus:

Das nächste Teilprojekt, nämlich die Heizung startet direkt am kommenden Nachmittag:

Ich habe eine Diesel Standheizung aus russischer Produktion der Marke Planar gewählt.
Ich habe mich nach einigen Recherchen für das Modell “Planar/Air 44D (4kW)” entschieden, wobei zu bemerken ist das die Planar 44D heißt jetzt “Autoterm Air 4D 12V” heißt.
Bei diesem Modell kann man zu der Heizung selbst verschiedene Bedienteile und Optionen dazukaufen. Ich habe mich für das einfachste Bedienteil entschieden, weil ich glaube das dies am einfachsten zu bedienen ist und am wenigsten kaputt gehen kann.

Bei der Dieselpumpe habe ich mich für die “neue” Version mit extra leiser Pumpe entschieden. Hierbei ist zu bemerken das es eigentlich gar keine Dauerpumpe, sondern eher ein Magnetventil ist. Dieses Magnetventil wird durch die Elektronik der Autoterm bei Bedarf aktiviert und saugt so die benötigte Menge Diesel zur Heizung.

Also, nicht lange fackeln: Bestellt und kurze Zeit später kam sie auch schon an.

Die Planar 44D heißt jetzt Autoterm Air 4D 12V
Wichtig: Erst mal die Vollständigkeit der Teile prüfen.

Der Einbau der Autoterm Air 4 geht erstaunlich schnell,

denn es muss nur im leeren Wagen ein Platz gefunden werden bei dem unter dem Boden entsprechend Platz für Frischluft und Abgasleitung ist. Die Dieselleitung selbst ist eine sehr dünne Kunststoffleitung mit vergleichsweise geringem Querschnitt.

die Autoterm Air 4D

Auf der rechten Seite ist die Ansaugung und auf der linken Seite kommt dann die Warme Luft heraus.
Zusätzlich zur erwärmten Innenluft werde ich noch etwas Außenluft beifügen um auch Frischluft beim Heizen mit einzubringen.

Weil ich mich nicht traue die Dieselleitung vom Tank zu kappen, ist der erste Test mit einer provisorischen Leitung aus dem Tank trotzdem erfolgreich.

Gleich nach Ostern werde ich beim Autoservice Seelke in Seeburg vorstellig. Vielleicht kann man den Bypass ja ambulant einsetzen…

… ambulant ging aus Zeitgründen leider nicht. Christel musste dort bleiben. Wenige Tage später meldete sich Herr K. vom Autoservice Seelke in Seeburg wie gewohnt und berichtete wie immer, man hat das Problem behoben und ist zudem im Zeit und Preisrahmen geblieben.
Zur Rettung meiner “Schrauber-Ehre” muss ich hier schreiben das man bei Seelke auch keinen Fehler finden konnte. Es wurden Leitungen gelöst und auf gleiche Art neu verbunden. Lediglich das T-Stück zum Abzweig des Kraftstoffs wurde durch eins aus Metall ersetzt.
Jedenfalls läuft die Heizung nun seit dem Stunden und Tagelang auch im Stand und ohne laufenden Motor.

Wie geht es weiter? Wird die Christel jemals warm? Was wird noch alles eingebaut?
Bitte folgt dem Link hier auf den Beitrag zum finalen Ausbau.

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Fehlerhafte Darstellung des Mauszeigers bei Adobe Photoshop CS4 (verschiedene Windows Versionen)

Mauszeiger bei Photoshop CS4

Eine fehlerhafte Anzeige des Cursor und Mauszeigers bei Adobe Photoshop CS4 ist nervig. Hier beschreibe ich einen Weg die Darstellung des Mauszeigers zu korrigieren.

Auf meinem Notebook bemerkte ich seit irgendwann das der Mauszeiger bei Photoshop CS4 komisch verwaschen dargestellt wird. Langes Suchen in Foren brachte mir keinen Erfolg.

Fehlerhafter Mauszeiger bei Adobe CS 4
Fehlerhafter Mauszeiger bei Adobe CS 4

Die Lösung des Problems hängt mit der Skalierung der Schriftart in Windows in Verbindung mit Adobe Photoshop CS4 zusammen. (Es scheint keinen Unterschied zu machen ob Windows 7 oder 10 in 32 oder 64 Bit installiert ist).

Irgendwann ist mir nämlich eingefallen das ich altersbedingt die Schrift grösser gestellt habe. ( Auf 150%)

Anzeige und Schrift in Windows Skalieren
Windows schlägt bei der Auflösung und Bildschirmgröße 150% Skalierung vor

Unter dem Punkt “Erweiterte Skalierungseinstellungen” lässt sich die Windows Skalierung nämlich auch individuell einstellen. Meine Änderung der Skalierung auf 149 % war mit meinem Auge nicht zu erkennen, brachte aber nach einem Ab- und wieder Anmelden die erhoffte Änderung.

149% Skalierung muss eingestellt werden
149% Skalierung ist der richtige Wert
Abmeldung / Anmeldung
Einmal abmelden und wieder neu Anmelden.
Schabäääm!
Schabääm! Der Mauszeiger wird wieder richtig dargestellt

Fazit zum Mauszeiger Problem

Nach der Anpassung der Windows Skalierung ist die Darstellung des Mauszeigers in Photoshop CS4 wieder in Ordnung.

Leser die dies gelesen haben, fanden auch den Bericht “Cross-Band-Repeater auf der ISS” interessant.

Neue Berichte zum Thema “Amateurfunk” und “Verschiedenes” finden sich hier:

  • Bandplan 20m Band (Amateurfunk)
    Das 20-Meter-Amateurfunkband erstreckt sich von 14,0 MHz bis 14,35 MHz. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab. Es ist das klassische Weitverkehrsband (DX-Band). Im Sonnenfleckenmaximum ist es fast rund um die Uhr verwendbar, so dass Funkverbindungen mit allen Kontinenten möglich sind. Im Sonnenfleckenminimum hingegen ist das 20-Meter-Band nur tagsüber bzw. bis in die frühen Abendstunden benutzbar, fällt manchmal sogar ganz aus. Die Tote Zone ist oft größer als 1000 Kilometer.
  • Bandplan 40m Band (Amateurfunk)
    Das 40-Meter-Band oder 7-MHz-Band umfasst auf Kurzwelle die Frequenzen von 7,0 MHz bis 7,2 MHz in den ITU-Regionen 1 und 3 bzw. den Bereich von 7,0 MHz bis 7,3 MHz in der ITU-Region 2. Es ist primär dem Amateurfunkdienst zugewiesen und nach der ungefähren Wellenlänge benannt.
  • BMW 800 GS
    Im April 2008 habe ich mir eine BMW F800 GS bei BMW in Berlin gekauft. Warum? Na ja, die F650 die ich bis dahin fuhr war in den Bergen ungeschlagen, aber mit Gepäck auf langen Strecken und dann vielleicht noch auf der Autobahn nicht so geeignet.
  • Bandplan 10m Band (Amateurfunk)
    Das 10-Meter-Band ist ein Frequenzband im Kurzwellenspektrum. Es befindet sich im Frequenzbereich von 28 MHz bis 29,7 MHz und bildet den Übergang von den Kurzwellen zu den Ultrakurzwellen. Atmosphärische Störungen (wie Gewitter) machen sich nur selten bemerkbar, wohl aber künstliche Störungen durch z. B. Zündfunken.
  • Bandplan 2m Band (Amateurfunk)
    Das 2-Meter-Band (2-m-Band) ist das Frequenzband um die 150 MHz. Klassisch ist damit der Amateurfunk gemeint (144 MHz bis 146 MHz, in Amerika, Ozeanien und Teilen Asiens 144 MHz bis 148 MHz), der Begriff wird aber auch für andere Funkdienste verwendet, insbesondere um zwischen verschiedenen möglichen Bändern (70 cm, 2 m, 4 m und 8 m) zu unterscheiden. Das sind der BOS-Funk (165 MHz bis 174 MHz) und der Betriebsfunk (146 MHz bis 174 MHz). Neben Handfunkgeräten sind ortsfeste und Fahrzeug-Einbaugeräte gebräuchlich.

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Projekt “Wort-Uhr”

(09/2020) Vor längerem habe ich in der c’t Hacks (03/2013) einen Beitrag gelesen bei dem es um das Projekt “Wort-Uhr” ging. Das ist eine Uhr, die statt Zeigern oder Zahlen die Uhrzeit in umgangssprachlichen Worten zeigt.
Ich war sofort “Feuer und Flamme”.
Zwar kann man so eine Uhr auch fertig kaufen, das kostet aber vergleichsweise viel Geld, die gekaufte Uhr hat nur eine 10×10 Matrix und vor allem könnte das jeder.

Seite 92 der c’t Hacks . Den Artikel findet man in den Heise Archiven

Auf den ersten Blick sah alles ganz einfach aus… Erstaunlicherweise habe ich den ganzen Artikel aber vor Baubeginn komplett durchgelesen.
OK, die Variante mit dem Conrad-Elektronik Pong Spiel scheidet aus. Ich möchte eine “richtige” Uhr in 40x40cm mit 144 Leuchtdioden und jeder Menge gefrickel.

Projekt “Wort-Uhr” – Die Vorbereitung

Ich nahm Kontakt mit dem Bauelemente-Dealer meines Vertrauens auf. (www.segor.de)

Ein Glücksfall: Eine professionell hergestellte und unbestückte Platine war für eine handvoll Euro zu bekommen.

Erste Lötversuche an einem SMD Schieberegister HC164

Das SMD Löten an sich ist nicht so schwer, wenn das Zeug nicht so winzig wäre… eine starke Lampe mit Lupe muss her. Dennoch, ich konnte alle Bauteile an die richtige Stelle löten.
Zunächst ist das mal abstrakt, weil nichts leuchtet oder blinkt… die Software muss geflasht werden, die Matrix gelötet werden u.s.w.
Erst geht es aber mit handwerklicher Arbeit los: Ab zum Baumarkt, eine Holzplatte auf 40x40cm schneiden lassen.

Die fertig bestückte Platine
Die Bauteile können nicht nur erstaunlich weit springen, sie landen auch stets auf einem gleichfarbigen Hintergrund.
Nach einigen Kaffee war auch der ATMega mit einem handelsüblichen Lötkolben festgebraten.

Jetzt wird gebohrt

Eine gedruckte Schablone hilft mir die Löcher gleich,mäßig zu setzen.

Da es sich um eine MDF-Platte handelt, bohre gleich in 3mm durch das Holz. Von oben senke ich ca 3,5mm tief mit einem 90° Senker. So entsteht ein schöner Krater.

Erst mal alle Kathoden verbinden
So sieht das das fertig aus
Die fertig verdrahtete Matrix
Die Anoden werden über einen Stecker auf die Platine geführt
Die Kathoden ebenfalls

Inzwischen habe ich die Software auch schon geflashed. Bei einem ersten Test leuchten auch schon einzelne LED’s

Alles wird fachgerecht mit Tesa-Band verklebt

Jetzt fehlt noch die Folie mit den Buchstaben. Ich habe eine Plotterei gefunden, die mir die Buchstaben und Worte aus einer schwarzen Plastik-Folie geschnitten und die entstehenden leeren Bereicht mit einer Art weißem, transparent-diffusem Kunststoff laminiert hat.
Das Ergebnis war großartig!

Die fertig geplottete und laminierte Folie

Als letztes muss noch ein Rahmen gebaut werden. Ursprünglich sollte es ein “Ribba” Rahmen von Ikea werden. Das hat leider nicht geklappt, weil der Rahmen in der gewünschten Größe ausverkauft war.
Nachdem die Oberfläche schon durch die Folie schwarz war, habe ich schwarze
Plastik-L-Profile um den Rand befestigt und auf die Plottfolie eine entspiegelte Glasscheibe gelegt.

Fertig ist die Word-Uhr
Die Uhr hängt im Wohnzimmer über der Rum-Sammlung

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Mein mcHF Klon – RS918

RS-918

(08/2020) Es gibt seit längerer Zeit einen Nachbau des mcHF Transceivers. (Genau gesagt gibt es viele verschiedene, mit jeweils anderen Features und Werten.)
Meiner jedenfalls kommt aus China und trägt die Bezeichnung RS-918. Es handelt sich um einen SDR, der im Bereich 1,6Mhz – 30 Mhz auch QRP senden kann (Angeblich um die
10 W, nachgemessen habe ich das aber noch nicht)
Auffallend und sehr handlich sind die vergleichsweise kleinen Abmaße: 20cm x 7cm x 5cm

Der chinesische RS-918 QRP Transceiver. Ein Clon des mcHF
Der chinesische RS-918 QRP Transceiver
Ansicht von Links: Antenne, USB-Host und der USB-DFU Anschluß
Links: Antenne, USB-Host und der USB-DFU Anschluß
Ansicht von Rechts: Audio in und out, Key und Stromversorgung
Rechts: Audio in und out, Key und Stromversorgung

Ich betreibe meinen RS-918 mit einem “Qualitäts-Netzteil” aus dem Hause “Yi-Teng” mit 12V und 3Ah.
Das Gerät wird auch als “UHSDR” Bezeichnet, was die Abkürzung für Universal Ham Software Defined Radio ist.

Da ich mich nicht ganz intuitiv mit der Bedienung des Geräts anfreunden konnte, habe ich hier die Bedienungsanleitung verlinkt. Diese ist von DL9PR aus dem englischen übersetzt.

Erste Inbetriebnahme und BIAS -Abgleich

Nach dem Einschalten hatte ich jedoch erst einmal ein ganz anderes Problem: Mein Transceiver zeigt auf einmal die Fehlermeldung :
“PA Bias is 0, TX not possible”

Die gleiche Fehlermeldung erscheint wenn das Mikrofon eingesteckt wird.Nach einiger Zeit verschwindet die Meldung, der TRX startet, aber ein TX ist nicht möglich.

Hier half mir das von DL9PR übersetzte Handbuch sehr schnell weiter.
Im Kapitel “Bevor Du OnAir gehst- Einrichten des mcHF zu Beginn”
findet sich folgende Anleitung:

Führe diesen Schritt nur aus, wenn die HF-Ausgangs-Transistoren eine ordnungsgemäße Kühlung haben !

– Schließe ein Amperemeter in Reihe mit der Stromversorgung (Netzteil) des mCHF.
Es soll 0,3 A anzeigen, bei einer Auflösung von besser als 0,1 A.

– Hänge eine echt gute künstliche Antenne (Dummyload) an den mcHF.

– Stelle den mcHF auf 10 m und die Betriebsart auf LSB oder USB.

– Gehe zum Punkt „PA Bias“ im Kalibrierungs-Menü.

– Ohne vorhandene Audio (z.B. minimale Mike-Regelung und stilles Zimmer) taste den Sender: Stelle die Bias schnell auf ZERO (Null). Das kann man durch Drücken des Knopfes DEFLT (F2) tun. Merke Dir den Stromwert am Amperemeter.

– Den Sender (Tx) hältst Du noch getastet, erhöhst nun den Setzwert PA Bias, um einen Anstieg des Strommeßwerts von 0,5A am Amperemeter zu haben, was 0,25 A je HF-Ausgangstransistor entspricht. Hast Du das geschafft, gib die Tastung des Tx frei.

– Drücke und halte F1 zum Speichern des Setzwerts auf EEPROM.
-> Alles erledigt, Die Fehlermeldung beim Booten ist weg

Der RS-918 startet ohne Fehler

An der Stelle fällt mir ein das ich ja mal schauen könnte ob die 2.11.48 die aktuelle Firmware ist.

Ist sie nämlich nicht !

Auf der DF8OE Github Seite gibt es sowohl den Bootloader (Version 5.0.4 ist bei mir schon installiert) als auch die Firmware zum Download. In meinem Fall ist die 2.11.89 die aktuelle Firmware, die ich sogleich auf einen USB-Stick downloade.

Um von einem USB-Stick die Firmware zu aktualisieren ist eigentlich nicht viel Aufwand nötig: Es braucht einen USB-Stick und die Datei “fw-mchf.bin”

Der USB Stick wird an die Host- Schnittstelle gesteckt und beim Starten des Transceivers wird zeitgleich die Band (-) und die Power Taste gedrückt.

(Nicht zu verwechseln mit der Power und der Band (+) Taste, die gedrückt werden müssen um das Gerät in den DFU Modus zu setzen.
Das Programm für Bootloader – Updates findet sich hier.
Es ist zwar kostenlos, der Hersteller möchte aber eine Registrierung haben

Ich habe hier von DF8OE noch ein Dokument gefunden, in dem genauer auf die einzelnen Tastenkombinationen und Möglichkeiten der Upgrades eingegangen wird..

DfuSe Demo, Software zum Bootloader update des mcHF
DfuSe, nicht von der “Demo” beeindrucken lassen, es funktioniert trotzdem vollständig

Fehlende Betriebsarten beim RS-918

Mit der Taste Mode lassen sich auf allen Bändern die Betriebsarten einstellen. CW-U, CW-L, AM, SAM, FM-N, Di(gital)-U, DI(gital)-L, USB und LSB.
Ich habe anfangs einige Betriebsarten vermisst, dann aber bei tieferem Einsteigen in die Menü-Struktur festgestellt das man jede Betriebsart individuell aktivieren kann/muss.

Sogar einen CW-Decoder hat der RS-918 an Bord. Einfach die Betriebsart CW wählen, ein CW Signal nach Gehör einstellen und dann auf der linken Seite unter der Angabe der Geschwindigkeit den Balken mittig im grünen Kästchen ausrichten.

CW Ausrichtungshilfe
Screenshot mit aktiviertem CW-Decoder, mangels Antenne leider ohne Signal…


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Meine BMW F800 GS – Verkauft – Vermisst

F800 in den Julischen Alpen

(08/2020) Anfang August habe ich mein treues und zuverlässiges Reise-Motorrad BMW F800GS verkauft.

Einerseits ist das seit meinem Unfall eine vermutlich vernünftige Entscheidung, andererseits habe ich nun gar keine F800 GS mehr…

Mit diesem Beitrag möchte ich meinem Mopped ein virtuelles Denkmal setzen.

In weiteren Beiträgen sind bereits einige Reisen beschrieben und wenn Zeit ist werde ich nach und nach über weitere Reise der Vergangenheit hinzufügen.

Doch zunächst mal ein visueller Eindruck:


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ILLW – International Lighthouse Lightship Weekend 2020

(08/2020) In der Zeit vom 20.8.2020 – 25.8.2020 sind wir am Stettiner Haff in Uckermünde um am ILLW teilzunehmen. Wir, das sind DL7AG – Chris, DO7FIR – Steffen, DD4FK – Frank und ich, DL7JU. Sascha (DH2SN ) war Zeitweise dabei.

Der Locator ist JO73AR und der Leuchtturm hat die Nummer DE0029.

Ganz nebenbei sind wir auch noch in einem Naturschutzgebiet “Natur Park Stettiner Haff” und aktivieren das Gebiet DLFF-0037.

Unsere Homebase haben wir auf dem Zeltplatz Ueckermünde-Bellin (Link) aufgebaut. Hier dürfen wir Antennen und Masten aufbauen, Kabel verlegen und Strom verbrauchen.

Steffens Polo - Ein Raumwunder hinter dem sich mancher Werkzeugwagen verstecken kann.
Der Polo mit alles…
Das Zelt von DL7AG und DO7FIR
Grundeinrichtung Zelt 1

Übersicht über die Gegebenheiten

Trotz Corona darf hier -unter Einhaltung der Hygiene – Regeln- mit Maske und unter Einhaltung des Mindestabstands (mindestens λ 144 Mhz) gezeltet, gecampt und natürlich auch Funkbetrieb gemacht werden.

Wir reisen mit kleinem Gepäck an. 3 Autos und 2 Anhänger beinhalten nur das nötigste und nicht alles was zuhause vergessen wurde. Unterwegs wird ausreichend eingekauft, so das das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt.

Nach der Ankunft beziehen wir die beiden Hütten und fangen sofort an Bodenhülsen in die Erde zu treiben, Masten aufzustellen und alles mit Draht zu vernetzen.

Der 6m Dipol mit Rotor
Gut gesicherte 6m Dipole
DL7JU Plauze und Schüssel
DL7JU mit mini Schüssel zum mobilen Empfang von Astra TV

Der Hex-Beam*

*Was ist eigentlich ein Hex-Beam? -Nun, das stellen wir uns zunächst ganz dumm:

Link zum Hex-Beam.

Während wir QSO’s fahren, fängt Frank an seinen Hex-Beam aufzubauen.
Ganz so einfach ist es es erst nicht, aber dann, nach einiger Eingewöhnung, etwas Blut, Schweiß und Tränen wird der Beam dann sogar mit Koax Kabel versehen auf dem NVA (HTM-10) Teleskopmast zum Einsatz gebracht.
(Aufgrund der Angst des Camping – Kollegen nebenan, das eine herunterfallende Antenne sein Auto zerkratzen könnte, wird der Beam auf halber Höhe justiert)

Bereits die ersten Verbindungen bestätigen die Erwartungen und lassen gutes hoffen:
Ein freundlicher OM aus Moskau bestätigte nach dem ersten Anruf direkt eine 9+ 10db Vormittags auf dem 20m Band.

DD4FK baut seinen Hex-Beam auf
Der Hex-Beam, sieht komisch aus, funktioniert aber bestens.

Der 6m Dipol

Nachdem der Hex-Beam so gut funktionierte habe ich mit einem Dipol für 6m experimetiert. Genaues kann man in dem Artikel hierzu nachlesen.

Abbau und Fazit

Nachdem am Sonntag Abend auf den Bändern 20m, 40m und 80m die Hölle los war, ging der Montag Morgen ganz entspannt los. Ich mache noch schnell ein paar QSO in FT-8.
Steffens ICOM IC-7000 zeigt plötzlich unplausible SWR Werte an. Schnell sind die Racks auseinander genommen und die Komponenten über Kreuz getestet. Es scheint tatsächlich am IC-7000 zu liegen. Mit dieser Erkenntnis starten wir mit dem Abbau der Antennen, der Technik und der Zelte.

Fehlersuche am Gerät
Fehlersuche am DL7JU-Case
Rack  fast leer
Steffens Case schon etwas ausgeleert
Erkenntnisse machen sich breit…

Gegen 15 Uhr räumen wir das Feld. Alles passt wieder in die Anhänger.

Fazit: Ein tolles Wochenende, viele QSO’s, Sonne satt, ein defekter Yaesu FT-991, ein unstabiler IC-7000, erste Verbindungen auf 6m, ein vergessenes Funkgerät mit MMDVM Hotspot, aber extrem viel Spaß und sogar ein Bad im Stettiner Haff.

An dieser Stelle vielen Dank an Heiko Schütze, der nicht nur den Campingplatz leitet, den Brötchen-Nachschub sicherstellt, für alle Fragen offen ist, sondern auch Funkgeräte nachträglich verpackt und versendet. 🙂

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“dirty shutdown” (MS Server 2019)

(08/2020) Neulich ist mir folgendes Problem nach dem sog. “dirty shutdown” eines MS Server 2019 aufgefallen:
Normalerweise erscheint einmalig nach einem unerwarteten Neustart eines Servers eine Meldung für das Ereignisprotokoll. Hier kann der Grund für den Neustart des Servers eingeben, bzw. ausgewählt werden.
Nachdem der Grund für den unerwarteten Neustart ausgewählt wurde, erscheint diese Meldung -zumindest bei früheren Versionen von Windows Servern- nicht mehr.

Auf einem Windows Server 2019 (in meinem Fall mit aktivierten Terminal-Diensten) war dieses Verhalten auf den ersten Blick genauso. (Die Terminal-Dienste sind hier unerheblich).

Aber: Bei einer Anmeldung mit beliebigem Benutzer habe ich das Fenster angezeigt bekommen. Hier wähle ich den Grund aus. (Was einem Anwender nicht bekannt sein dürfte). Das Eingeben eines Grundes und bestätigen schaltet die Meldung aber leider nur für den Moment und die jeweilige Anmeldung ab.
Jeder User bekommt bei der Anmeldung dieses Fenster jedes Mal angezeigt. Wenn man sich als Administrator anmeldet ändert sich das Verhalten nicht.
Das ist nicht so schön!

Die Lösung habe ich nach einigem Suchen auf einer Microsoft Communitiy Seite gut versteckt gefunden:

Eigentlich ist die Lösung ganz einfach, denn es muss lediglich in der Registry unter:


Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Reliability


der Wert für “DirtyShutdown” von “1” auf “0” gesetzt, oder besser noch der ganze Eintrag gelöscht werden.


Fortan erscheint das Fenster nicht mehr. (Bis zum nächsten dirty shutdown”
(MS Server 2019 , denn dann wird der Regkey neu erzeugt.) 😉 )

Interessiert an weiteren Infos? Dann ist das vielleicht ein interessanter Link

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Windows 10 Foto App mit Onedrive verbinden

(07/2020)

Windows 10 Foto App mit Onedrive verbinden – Wer kennt das nicht:
Es wurden sehr viele Bilder und Videos mit seinem iPhone gemacht, dann wurde erfolgreich die Onedrive App auf dem iPhone eingerichtet und mit dem Microsoft Konto verbunden. Jetzt müssen nur noch die Bilder in die Cloud übertragen und Windows 10 Foto App mit Onedrive verbunden werden.

(Das mache ich schon lange so, damit meine auf Reisen erstellten Fotos spätestens abends im Hotel per WLAN in die Cloud gesichert werden.)
Auch kann man den lieben Zuhause einen kurzen Eindruck des Tagesgeschehens vermitteln.

Über Onedrive können natürlich die Bilder angeschaut werden und einzelne oder mehrere Bilder auf den PC gesichert werden. Tausende Bilder sprengen aber hier deutlich den Rahmen.
Die ganzen Kategorisierung wie das iPhone sie vornimmt gehen dabei ebenfalls verloren.

Das iPhone erstellt auch kleine Videoclips und Zusammenfassungen aus Bildern. – Eine tolle Funktion.

Das alles kann man nutzen wenn man auf seinem Windows 10 Rechner die Foto App nutzt und diese mit Onedrive verbindet.

Windows 10 Foto App mit Onedrive verbinden – So gehts:

Die Microsoft Foto-App Starten
Anmelden…
Der Zeitstrahl

Nach kurzer Zeit sind alle Bilder sichtbar. Am rechten Rand gibt es sogar einen Zeitstrahl und am oberen Bildschirm werden die Alben und Zusammenfassungen angezeigt.

Wenn Dir das schon gefallen hat, schau doch erst mal hier: Da kann Cortana richtig abgeschaltet werden.

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