SSTV Bilder von der ISS empfangen

SSTV Bilder von der ISS empfangen war mein Thema über die Weihnachtsfeiertage 2021.

Was ist SSTV?
SSTV ist eine Abkürzung und bedeutet “slow scan television” und bedeutet umgangssprachlich “Schmalband Fernsehen”.
Entwickelt wurde es bereits in den 1950’er Jahren in den USA um Bilder mit geringer Auflösung schnell übertragen zu können.
So können mehrere schwarz/weiß Bilder in ca. 1 Minute per Funk übertragen werden.
Dieses analoge Verfahren ist relativ simpel und auch mit ganz geringem technischen Aufwand durchführbar.
Die Übertragung ist Zeilenweise und wird mit zwei verschiedenen Ton-Frequenzen (1500Hz für Schwarz und 2300Hz für Weiß) realisiert.
Später wurde durch den deutschen Funkamateur Volker Wraase (DL2RZ) das Verfahren für Farbbilder erweitert. Die Übertragung eines Bildes dauert nun etwas länger, dafür lassen sich Farbbilder übertragen.

Was ist die ISS?

Die internationale Raumstation (International Space Station – ISS) ist eine bemannte Raumstation im Weltall. Sie umkreist die Erde mit 28.000 Km/h in 400 Km Höhe.
Sie ist damit schnell genug um in dieser konstanten Höhe die Erde zu umfliegen ohne “herunterzufallen”.

Was hat es denn nun mit SSTV Bildern von der ISS auf sich?

Auf der ISS befindet sich Amateurfunk-Equipment, was vom  ARISS Amateur Radio on the International Space Station Projekt oder der staatliche Hochschule für Luftfahrt in Moskau bei besonderen Anlässen wie z.B. an Jahrestagen des ersten bemannten Raumfluges von Juri Gagarin zum Einsatz kommt.

Aus dem russischen Modul der ISS werden diese Aussendungen auf der UKW Frequenz von 145,800 Mhz getätigt.
Wie im Amateurfunk vorgeschrieben muss bei jeder Sendung immer das Rufzeichen genannt oder eingeblendet werden. Hier ist es RS0ISS.

In der Zeit vom 26.12.2021 (ca. 18:25 UTC) bis zum 31.12.2021 (ca. 16:15 UTC) werden als aus dem russischen Modul von RS0ISS SSTV Bilder ausgesendet.
Um diese zu empfangen bedarf es eigentlich nur einen Empfänger, der 145,800 Mhz in FM empfangen kann und eine Software zum decodieren der Tonsignale.
Am einfachsten geht das mit einer App fürs Smartphone, z.b, DroidSSTV (für Android) oder etwas entsprechendes für IOS.
Um nicht gleich einen Empfänger und Antenne kaufen und aufbauen zu müssen gibt es Funkempfänger überall auf der Welt, die man über das Internet kostenfrei nutzen kann. Hier kann man die ISS empfangen.
— Wenn sie denn gerade vorbeifliegt—

Genau hier liegt eine kleine Schwierigkeit: Denn die ISS umkreist die Erde zwar in 90 Minuten, ist aber immer nur an einem kleinen Bereich auf der Erde zu “sehen” oder zu empfangen.
(Vergleichbar als würde man aus 400 KM Höhe mit einem Fernglas auf die Erde schauen und immer nur einen Ausschnitt sehen.)
Die Umlaufbahn ist zudem auf noch “schräg”, damit die ISS überall mal “vorbeikommen” kann.
Es muss also genau der Moment des Überfluges abgepasst werden!

Empfang der SSTV Bilder von der ISS

Am 26.12. gab es 2 ISS-Überflüge in meiner Gegend:


1: Um 05:31:02 Uhr – Dauer 2:37 Minuten
2: Um 07:04:00 Uhr – Dauer 6:28 Minuten


Am 27.12. gab es sogar 3 ISS-Überflüge in meiner Gegend: – Die ich aber allesamt verpennte!

Am 28.12.2021 gab es 2 verschlafene Überflüge…

Aber am 29.12.2021 war mein Tag! 3 Überflüge

1: Um 04:47:14 Uhr – Dauer 0:32 Sekunden
2: Um 06:20:11 Uhr – Dauer 4:21 Minuten
3: Um 07:54:45 Uhr – Dauer 4:42 Minuten

An den beiden (wachen) Überflugtagen konnte ich 8 Bilder in SSTV empfangen:

1/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
1/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
 5/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
5/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
 7/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
7/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
 8/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
8/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
9/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
9/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
0/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
10/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
11/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
11/12: Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU)
 Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU) 12/12
Bild von der ISS (Empfangen von Jens DL7JU) 12/12

Die empfangenen Bilder kann man auf der Webseite der ARISS hochladen und sich ebenfalls für ein Award anmelden.
Das Award ist eine Art Würdigung des Aufwands und eine kleine Entschädigung für die Bettflucht.
Bis Ende Januar 2022 soll ich es lt. ARISS-Webseite per Mail zugesendet bekommen.
Ich bin gespannt!

Bestätigungsmeldung nach dem Absenden der Bewerbung für den Award
Bestätigungsmeldung nach dem Absenden der Bewerbung für den Award
  • China und Japan 2014
    2014 starte ich einen Versuch mit einer organisierten Reise China und Japan zu entdecken. Gar nicht so schlecht und gar nicht so gut; je nach dem was man möchte und erwartet. Auf jeden Fall ist es eine gute Gelegenheit Menschen Kennenzulernen und sich auch abseits der Gruppe ein eigenes Bild zu machen.
  • Istanbul im April
    Endlich kann wieder eine “Männerreise” nach der Lockerung der Pandemie-Beschränkungen kann gemacht werden. Aus Gründen diesmal im April anstatt im Oktober. Aber wohin?
  • YouTube ohne Werbung anschauen
    YouTube ohne Werbung anschauen… das wäre prima. Wer kennt das nicht: Man möchte schnell mal ein Tutorial, How-To oder auch nur das tägliche Musikstück bei YouTube anschauen. Als erstes erscheint nervige Werbung
  • SSTV Bilder von der ISS empfangen
    SSTV ist eine Abkürzung und bedeutet “slow scan television” und bedeutet umgangssprachlich “Schmalband Fernsehen”. Entwickelt wurde es bereits in den 1950’er Jahren in den USA um Bilder mit geringer Auflösung schnell übertragen zu können.
  • Projekt “Geroh Kurbelmast und Hexbeam”
    Projekt Geroh Typ 9 und Hexbeam: Nachdem ich auf einer Halloween – Party aus einer Bierlaune heraus einen Geroh 9Klp 6/E Kurbelmast mit Motor ersteigerte, musste nun eine adäquate Antenne her. Doch eins nach dem anderen: Auf einer großen Internet-Auktionsplattform sah ich einen gut erhaltenen…
  • Ein QSO mit Ulrich Rohde N1UL
    Prof. Rohde ist ein Vorbild für mich seit ich mich mit Funktechnik beschäftige. Schon 1993 durfte ich einen Teil meiner Prüfungsarbeiten bei Rohde & Schwarz in Berlin ablegen. (Die legendäre Fehler-Such-Mess-Prüfung bei der ich an einer digitalen Ampelschaltung einer 4 Straßen Kreuzung mit Fußgängerüberwegen den Fehler fand bevor ich die Jacke… aber ich schweife ab)
  • Office-Tipp: Oft benötigte Texte als Textbaustein hinterlegen
    Wer kennt das nicht: Oft benötigte Texte als Textbaustein hinterlegen – Man benötigt andauernd die gleichen Phrasen oder Textpassagen in E-Mails. Anstatt sie jedes mal einzutippen, kann man sich Textbausteine incl. der Formatierungen hinterlegen und so in Sekundenschnelle ansprechende Mails verfassen.
  • Office-Tipp: E-Mail in OneNote ablegen
    Wer kennt das nicht: E-Mail in OneNote ablegen – In einem Vorhaben oder Projekt gibt es intensiven Mailaustausch. Man möchte Mails gerne in ein Notizbuch in Onenote ablegen.
  • Office-Tipp: Versteckte Funktionen in der Symbolleiste hinterlegen
    Wer kennt das nicht: Man möchte in Microsoft Word, Excel oder Outlook etwas machen und die gewünschte Funktion ist in einem Untermenü versteckt. Das nervt
  • Office-Tipp: E-Mail-Betreff ändern
    Wer kennt das nicht: Es kommt eine E-Mail und man möchte sich selbst eine Aufgabe als Erinnerung in Microsoft Outlook anlegen. Hier zeige ich wie man mit wenigen Handgriffen eine solche Aufgabe anlegt und dabei die Inhalte der E-Mail…
  • Office-Tipp: E-Mail in Aufgabe verwandeln
    Wer kennt das nicht: Es kommt eine E-Mail und man möchte sich selbst eine Aufgabe als Erinnerung in Microsoft Outlook anlegen. Hier zeige ich wie man mit wenigen Handgriffen eine solche Aufgabe anlegt und dabei die Inhalte der E-Mail…
  • from “swl” to “class E” holder
    Since a long time my son Lars wants to have his own amateur radio callsign. Unfortunately, you can’t get it for free. You can’t buy it either. Even children don’t get anything for fre
  • Vom SWL zum Inhaber der Klasse E
    (31.7.2021) Seit langer Zeit wünscht sich mein Sohn Lars ein eigenes Amateurfunk Rufzeichen. Leider gibt es das nicht geschenkt. Man kann es auch nicht kaufen.Selbst Kinder bekommen nichts geschenkt, im Gegenteil: Es muss eine Prüfung in den Bereichen “Betriebstechnik”, “Elektrotechnik” und “Gesetzeskunde” vor der Bundesnetzagentur bestanden werden. Für Kinder gilt: Gleiche Fragen, gleiche Prüfungsbedingungen – … Weiterlesen
  • Der UAZ 2206 “Buchanka”
    Schon vor dem Projekt “Christel” fand ich den UAZ 2206 Buchanka toll! Hierbei handelt es sich um einen Kleinbus des russ. Herstellers UAZ…
  • Postkoffer „Christel“ – der finale Ausbau
    Ich habe mich entschlossen wegen der Menge der Informationen einen weiteren Beitrag zum Ausbau meines Mercedes 308 cdi (W903.6) zu verfassen.
  • “Flamezum” – China Wechselrichter 2KW / 4 KW Peak
    Hier gebe ich die technischen Daten meines Wechselrichters an.Ich mache das nur zu informativen Zwecken und bekomme rein gar nichts dafür. Technische Daten: Modell No. 2000W-12V Dauerausgangsleistung 2000W Max. kurzfristige Spitzenleistung 4000W Eingangsgleichspannung (DC) 12V Ausgangswechselspannung (AC) 230V Frequenz 50Hz Wirkungsgrad > 90% Leerlaufstrom 1,2A Ausgangswellenform Reiner Sinuswelle Temperatuschutz ≥ 45 ° C(Der Ventilator beginnt … Weiterlesen
  • Technische Details zum Victron ernergy/phoenix Inverter 12V375VE
    Hier gebe ich die technischen Daten meines Wechselrichters von Victron an. Ich mache das zu rein informativen Zwecken und bekomme rein gar nichts dafür.
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    Neulich bin ich mit dem Postkoffer Christel zu einem ersten Praxistest aufgebrochen. Einige Grundfunktionen sollten getestet und das ganze mit …
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    Seit längerem keimt in mir die Idee ein „Funkmobil“ zu „bauen“. Hier soll es sich am besten um eine Mischung zwischen Wohnmobil, Männerhöhle und mobilem Amateurfunk-Shack handeln.
  • GPS Genauigkeit beim Kenwood TH-D74
    Bei Tests mit meinem Kenwood TH-D74 ist mir aufgefallen, dass die über APRS gesendeten Positionsdaten überhaupt nicht mit meinem tatsächlichen Standort übereinstimmen…
  • Anzeige verschiedener Klimawerte
    Von Holger (DH1BUZ) habe ich ein Kit mit einem Node MCU (ESP8266) und verschiedenen Sensoren …
  • Das Tadiran PRC-2200 Man-Pack
    Das PRC-2200 Man-Pack ist ein militärischer Kurzwellen-Transceiver, welches von der israelischen Firma Tadiran hergestellt wurde. Es wurde in viele Länder der Welt exportiert.
  • Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle auch im Jahr 2020
    Seit den 1950 er Jahren kann man Seeleute auf den Schiffen weltweit im NDR in der Sendung “Gruß An Bord“ zu Weihnachten grüßen…
  • Projekt VFO-Knopf von DL7MST
    Das Projekt “VFO-Knopf” von DL7MST habe ich bei Ebay per Zufall entdeckt. Schon lange wollte ich meinen ICOM IC-7300 fernbedienen…
  • teurer Pfusch von “Funktechnik Tutsch” in Dresden
    Stecker Pfusch bei Funkshop Tutsch… Einen PL-Stecker auf ein Koaxialkabel richtig und vor allem fachgerecht zu montieren ist nicht ganz trivial.
  • Paris des Ostens – eine Reise nach Beirut
    Ende November 2019 fliege von Berlin-Tegel über Istanbul nach Beirut. Warum? Ich hatte Zeit und das libanesische Essen lag mir schon immer. Der erste Flug ist gerade mal halb voll. Türkisch Airlines setzt ein modernes und sauberes Flugzeug ein

Projekt “Geroh Kurbelmast und Hexbeam”

Ein Geroh Kurbelmast und eine Hexbeam Antenne interessierten mich schon lange. Nachdem ich auf einer Halloween – Party aus einer Bierlaune heraus einen Geroh 9Klp 6/E Kurbelmast mit Motor ersteigerte, musste nun eine adäquate Antenne her.

Doch eins nach dem anderen:
Auf einer großen Internet-Auktionsplattform sah ich einen gut erhaltenen und immer innen eingesetzten Kurbelmast des Herstellers Geroh vom Typ 9 Klp 6/E.
Dieser Mast war bis dato in einem Messwagen der BAPT eingesetzt. Nach der Abrüstung blieben der Mast, die Deckendurchführung und auch ein passender 12V Motor zum Verkauf übrig. (an Selbstabholer, wie ich später feststellte.)

Auszug aus der mitgelieferten Dokumentation:
“Das Aus- und Einfahren des Mastes geschieht zwangsläufig, dadurch kann der Mast unter
jedem Neigungswinkel und auch bei Vereisung betätigt werden.
Leichte Bedienung durch Zahnradübersetzung. Arretierung des ausgefahrenen Mastes in jede
jeder Höhe durch eingebaute, automatische Lastdruckbremse.
Korrosionsschutz der Leichtmetallteile und Rohre durch anodische Oxydation.
Führung der Teleskop-Rohre in Polyamid-Ringen.

Da ich nicht sicher bin, ob ich hier die Dokumentation darstellen darf, lasse ich es. Nehmt bei Interesse einfach Kontakt mit mir auf.

Aber so viel sei verraten:

Die Mastlänge der Geroh 9 Klp 6/E

ist eingefahren 2,01m und wenn alle 6 Maststufen ausgefahren sind, kommt man auf stolze 8,89m ohne Antennenrohr und Rotor.

Der Geroh Typ 9 Klp 6/E

Montage des Geroh Typ 9 Mastes…

… war gar nicht so schwer wie erst gedacht.
Ich habe mir bei einem Schlosser meines Vertrauens (Metallbau Peters in Potsdam ) 2 Wandhalterungen anfertigen lassen. Stabil und wetterfest sollten sie sein.

Solides Handwerk und Produkte für die Ewigkeit” heißt es auf der Webseite. Das kann ich nur durch “zugleich unkompliziert und faire Preise” ergänzen.

2 Wandhalterungen mit je 4 Stck. M10x140 Schrauben und Schaftdübeln halten den Mast sicher fest.

Am Dienstag drauf kommt Holger (DH1BUZ) und wir bauen nach kleinen Korrekturen an der Rotoraufnahme die Antenne bei eisiger Kälte, aber einem schönen Sonnenuntergang auf.


Die charakteristische Form des Hexbeam kam erst am kommenden Tag dazu, denn die 6 Schenkel wurden mit Seilen verspannt und auch nach oben zur Spitze der Antenne hin fixiert.

Kalt, aber geschafft…
Der fertig aufgebaute Hexbeam in ca. 10m Höhe.

Der 6 Band Hexbeam von EAntenna

Beim Hex6B handelt es sich um einen Beam für die Bänder 6m, 10m, 12m, 15m, 17m und 20m.
Gesehen habe ich verschiedene, das komplette Paket bei Wimo hat mir am meisten zugesagt.
Nicht nur, weil “nur” das Aufbauen nötig ist, sondern auch weil alles bereits abgestimmt und zueinander passend ist.
So entfällt das Drähte-kürzen und Gefrickel. Da habe ich sowas von keine Lust drauf…

Der HEX6B arbeitet hierbei als 2-Element Beam auf jedem Band.
Drähte werden auf GFK-Streben aufgelegt. Bei meinem Modell von Wimo ist keine Abstimmung nötig, da die Drähte bereits auf die richtige Länge gebracht und abgestimmt geliefert werden. Das macht vieles einfacher.
Durch die mechanische Spannung der GFK-Streben ist der Beam immer perfekt aufgespannt und die Drähte hängen nicht durch.
Die Strahler-Dipole werden auf dem senkrechten Mittelteil zusammengeführt und dort auf die jeweils zugehörige Schraubklemme aufgelegt.
Das Mittelteil der Antenne ein koaxialer Anpasstopf mit Balun.
Dadurch wird nur eine Speiseleitung benötigt und auf allen Bändern eine gute Anpassung erreicht.
Der Hex6B hat auch einen Gewinn, der durchschnittlich 3dB auf jedem Band beträgt.
Das Vor/Rück-Verhältnis beträgt zwischen 13 und 22 dB. Die richtige Länge der Drähte und die Anpassung sorgen auf jedem Band für ein gutes SWR von 1.5:1 oder besser.
Eigendlich ist kein Tuner für den Betrieb nötig, mein ICOM 7610 findet aber offensichtlich doch eine gute Kombination von L und C um die Antenne auf jedem Band auf 1,0 zu bringen.

Die maximal zulässige Sendeleistung von 5 kW übertrifft meine derzeitigen Möglichkeiten bei weitem.
Trotzdem könnte man denken die Drähte glühen beim QRO.

Technische Daten des 6 Band Hexbeam:

Bandbreite 24 MHz (kHz)100 kHz
Gewinn 24 MHz [dBi]5.1
Gewinn 21 MHz [dBi]5.6
Gewinn 18 MHz [dBi]5.3
Gewinn 14 MHz [dBi]5.9
Gewinn 28 MHz [dBi]5.7
Gewinn 50 MHz [dBi]5.9
Mono-/MultibandMultiband
Vor/Rück-Verhältnis 50 MHz (dB)18
Bandbreite 28 MHz (kHz)1400 kHz
Bandbreite 50 MHz (kHz)500 kHz
Bandbreite 21 MHz (kHz)450 kHz
Bandbreite 18 MHz (kHz)100 kHz
Bandbreite 14 MHz (kHz)350 kHz
Vor/Rück-Verhältnis 28 MHz (dB)16
Vor/Rück-Verhältnis 24 MHz (dB)13
Vor/Rück-Verhältnis 21 MHz (dB)16
Vor/Rück-Verhältnis 18 MHz (dB)19
Vor/Rück-Verhältnis 14 MHz (dB)11
(Auszug aus der Beschreibung von www.wimo.de)

Die Antenne drehe ich mit einem Yaesu G450-C Rotor. Die Stromversorgung für den Rotor ist im Steuergerät untergebracht, und es muss nur ein Kabel mit 4 Adern vom Steuergerät zum Rotor geführt werden.
ich habe mir hierzu ein 7x 0,75 Kabel besorgt und habe so noch 3 Ersatzadern zur Verfügung.

Ein bisschen Gefummel war es das Steuerkabel in meinen Funkraum zu ziehen, aber um so schöner ist es, die Signale nun viel, viel deutlicher und nach Richtung selektiert hören zu können.
Auf meinen Icom IC 7610 habe ich beide Antennen aufgelegt und in der Konfiguration des Transceivers festgelegt, dass die Bänder 160m, 80m, 60m und 40m von der 13m Vertical mit dem Icom AH-4 am Fußpunkt versorgt werden und die Bänder 20m, 17m, 15m, 12m, 10m und 6m von dem Hexbeam. So muss ich mich um nichts kümmern und der Sender hat die Zuordnung fest eingestellt.

Bei den ersten QSO habe ich gute Rapporte erhalten. Ich werde das beobachten und später vielleicht auch Messprotokolle der einzelnen Hexbeam Bänder hinzufügen.

Ein QSO mit Ulrich Rohde N1UL

Ein QSO mit Ulrich Rohde N1UL ist etwas besonderes.
Ja, ja ich gebe es zu: dann und wann mache ich auch mal FT-8.

Anders als manche OM, die jegliche digitale Betriebsart verweigern bin ich für wirklich alle Betriebsarten offen.

In einem anderen Artikel habe ich sogar etwas über die nötigen Einstellungen am
Yaesu FT-991A für den Betrieb mit FT-8 geschrieben.

Kurz und knapp, am 12.9.2021 habe ich Nachmittags um 13:03 im 17m Band etwas FT-8 “laufen lassen” und mit einem Auge das Funktelegramm gelesen und mit dem anderen Auge die durchlaufenden QSO’s beobachtet.

Die Bedingungen waren gut und plötzlich waren Stationen aus den USA zu hören.
Sofort ist mir das Rufzeichen N1UL ins Auge gefallen. Von irgendwo her kenne ich das…

Eine kurze Recherche bei qrz.com brachte Klarheit: Es ist das Rufzeichen von Ulrich Rohde!

Prof. Dr. Ulrich Rohde
(Quelle: www.qrz.com
https://www.qrz.com/db/N1UL)

Prof. Rohde ist ein Vorbild für mich seit ich mich mit Funktechnik beschäftige.
Schon 1993 durfte ich einen Teil meiner Prüfungsarbeiten bei Rohde & Schwarz in Berlin ablegen.
(Meine legendäre Fehler-Such-Mess-Prüfung bei der ich an einer digitalen Ampelschaltung einer 4 Straßen Kreuzung mit Fußgängerüberwegen den Fehler fand bevor ich die Jacke… aber ich schweife ab)

Jedenfalls fühle ich mich sehr geehrt, auch wenn es “nur” ein FT-8 QSO war. Immerhin ein QSO mit Prof. Ulrich Rohde N1UL.

Bestätigung der Verbindung mit Ulrich Rohde

Als Bestätigung der Verbindung sendete ich Prof. Rohde meine QSL Karte per Post.
(Ich bin ja noch nicht im DARC)
Was soll ich sagen… nach nur 3 Wochen hatte ich eine Antwort von Prof. Rohde himself in der Post!

Eine beeindruckende Antenne
Ich vermute der Draht von der Mastspitze nach achtern ist eine Vertical.
Marco Island…
Marco Island befindet sich im südwesten Floridas
Quelle: google maps

Jede Karte ist individuell ausgefüllt.

Wer mehr über das Leben und Schaffen von Prof. Dr. Ulrich L. Rohe erfahren möchte kann in dem Wikipedia Artikel hier schauen.

I like solving problems in my field of expertise where others have failed. Most people lack the drive or staying power to see things through.

Quelle: Ulrich L. Rohde

Vom SWL zum Inhaber der Klasse E

vom SWL zum DO...

(31.7.2021)

Seit langer Zeit wünscht sich mein Sohn Lars ein eigenes Amateurfunk Rufzeichen.
Leider gibt es das nicht geschenkt. Man kann es auch nicht kaufen.
Selbst Kinder bekommen nichts geschenkt, im Gegenteil: Es muss eine Prüfung in den Bereichen “Betriebstechnik”, “Elektrotechnik” und “Gesetzeskunde” vor der Bundesnetzagentur bestanden werden.
Für Kinder gilt: Gleiche Fragen, gleiche Prüfungsbedingungen – gleiches Recht für alle.

Lars startet im Oktober 2019 mit einem 1-wöchigen Ausbildungskurs im Ausbildungszentrum des DARC (Deutscher Amateur Radio Club) Ortsverbandes Luckenwalde (Y35) in Jüterbog.
Ich nehme auch teil und schreibe für Lars digital mit. Lars macht sich sporadisch Notizen auf Papier.

Erste Erfahrungen mit dem Ohmschen Gesetzt

Eine der Empfehlungen des Kursleiters ist die Webseite von Emil Obermayr (DD3AH).
Hier konnte ich auch geistig einiges wieder aus dem Archiv holen.
Sein Script “Mathematische Grundlagen – Rechnen für Funkamateure” bietet den meisten interessierten (mich eingeschlossen) neues und altbekanntes.

Dann kamen die Elektrotechnik Grundlagen dran.

Parallelschaltung und Reihenschaltung von Widerständen, Kondensatoren und Spulen. Keine leichte Kost für ein Kind.

Abends (also nach Ende der täglichen Schulungen) wurde Praxis in der Clubstation vermittelt:

Lars beim Schreiben des Logbuches

Der Kurs macht mir großen Spaß, weil ich sehe wie Lars etwas lernt und dabei meine eigenen Kenntnisse wieder auffrische.
Ich legte die Prüfung “damals” (1990) noch vor einer Kommission der Bundespost ab.

Der DARC berichtet über den Kurs

Später erfahre ich, dass der DARC (Deutscher Amateur Radio Club) sogar über den Kurs berichtete:

Intensivlehrgang zur Klasse E und A hat begonnen
02.10.2019 Erstellt von Heiko – DL1RTL – nach Info DV
Am Montag, 30. September, startete im brandenburgischen Jüterbog, beim Ortsverband „Luckenwalde“ Y35, die dritte Auflage des Amateurfunkkurses zum erlangen der Amateurfunkgenehmigung Klasse E und das Technik–Upgrade zur Klasse A
.

Das Team der Ausbilder und der Auszubildenden

Je 9 Teilnehmer lassen sich in dieser Woche für die Prüfung am kommenden Montag in Berlin vorbereiten. 
Nicht nur die Teilnehmer, auch die Dozenten sind aus ganz Deutschland angereist.
Der jüngste Teilnehmer ist der Lars. Seit langem ist er mit dem Amateurfunk–Virus befallen. Nun will er letzte Wissenslücken schließen und endlich die Prüfung ablegen. 

Auch haben wir 3 Teilnehmer der Bundesnetzagentur im Kurs. Sie werden zu neuen Prüfern für den Amateurfunk ausgebildet, so Ronny Jerke – DG2RON, Distriktvorsitzender in Brandenburg und Organisator des Lehrgangs. 

Thomas – DL1TKI, Clubstationsleiter in Jüterbog sagt, es werden wieder 5 harte Tage aber wir sind zuversichtlich alle Teilnehmer so gut vorzubereiten, dass sie die Prüfung erfolgreich ablegen können.”

Die Woche vergeht schnell. Lars und ich nutzen das Wochenende, um intensiv zu üben.

Dabei nutzen wir das absolut geniale und dazu kostenfreie Programm “Ham Radio Trainer” von Oliver Saal (DM1OLI). (www.hamradiotrainer.de)
Das Programm ist weit mehr als eine Fragen-und-Antwort-Sammlung. Vielmehr erkennt es falsche Antworten und stellt diese Fragen dann erneut. So kann man alle Fragen aus allen Prüfungsteilen einzeln oder durcheinander üben und dann auch Prüfungen simulieren.

Bei der Auswertung der Prüfungen zeigt das Programm nicht nur die richtige Lösung, es erklärt sogar den Lösungsweg.

Der erste Prüfungstermin…

…findet direkt am Montag nach der Lehrgangswoche bei der BNetzA in Berlin statt.
Lars ist 10 Jahre alt.
Der ganze Stoff und die Prüfung sind für ein Kind recht ambitioniert.
Leider klappt es nicht…(vollständig), aber Lars besteht immerhin den Teil der Betriebstechnik. Das wird bei der Wiederholungsprüfung anerkannt.

Als kleinen Trost geht es zu McDonalds…

Covid-19 und keine Prüfungen

Die seit Januar 2020 auftretenden Corona-Infektionen in Deutschland verändern nicht nur das private, sondern auch das öffentliche Leben massiv.
Unter anderem hält die Bundesnetzagentur keine Prüfungen für Funkamateure mehr ab.

Lars lernt weiter (mal mehr, mal weniger).

Im Juni 2021 sehe ich, dass wieder Prüfungen von der Bundesnetzagentur angeboten werden. Leider nicht in Berlin.
“Mach aber nichts”, denke ich mir und melde Lars für den 31.7.2021 zur Prüfung in Erfurt an.


Wir fahren mit der Christel hin, übernachten im schönen Weimar und sind ausgeruht zur Prüfung in Erfurt.

Die APRS Aufzeichnung der Fahrt nach Erfurt und zurück. (DL7JU-9)

Gedacht, getan. Am Freitag fahren wir gegen 16:30 Uhr los. Nach dem Besuch einiger Baustellen kommen wir aber dann doch gut an und nehmen einen kleinen Snack in der “Schnitzel Oase” in Weimar ein.
Zum Glück gibt es Schnitzel! 🙂

Der Prüfungstag

Wir kommen ausgeschlafen und aufgeregt in der Zeppelinstr. in Erfurt an.
Ich muss Lars kein Glück wünschen, denn er hat mehr als fleißig geübt und etliche Prüfungssimulationen bestanden.

Ich wünsche ihm Erfolg. Aufgrund strikter Corona-Regeln darf ich nicht mit ins Gebäude.
Mein Vorhaben zu chillen und zu warten schaffe ich nicht. Ich lenke mich mit Lesen ab.

Etwa 40 Minuten nach Prüfungsbeginn kommt Lars in Begleitung eines Prüfers aus dem Gebäude.
Ich platze fast. Lars lächelt…
Der Prüfer erzählt mir, dass es es neulich jemanden gab der die Prüfung in 30 Minuten schaffte. (Der Zeitrahmen ist 3 Stunden)

Lars ist sein jüngster Prüfling und hat die Prüfung mit nur 2 Fehlern insgesamt in nur 35 Minuten bestanden.
(Erlaubt sind bis zu 9 Fehlern pro Prüfungsteil)

Ich bin den Tränen nahe.

Wow!

Die Lizenz-Urkunde und sein Rufzeichen werden ihm in den nächsten Tagen schriftlich zugehen.

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    Vor längerem habe ich in der c’t Hacks (03/2013) einen Beitrag gelesen bei dem es um eine Uhr ging, die statt Zeigern oder Zahlen die Uhrzeit in umgangssprachlichen Worten zeigt. Ich war sofort “Feuer und Flamme”…

Postkoffer „Christel“ – der finale Ausbau

26r in EDBG

Was bisher geschah:

Ich habe mich entschlossen wegen der Menge der Informationen einen weiteren Beitrag zum Ausbau meines Mercedes 308 cdi (W903.6) zu verfassen.
Alles in einem Beitrag erscheint mir zu lang.

…Nachdem meine Planar 4D nun endlich läuft wird auch schlagartig das Wetter besser 😉

Der Nächste Schritt ist die Verlegung eines Fußbodens. Auch hier habe ich Vinyl gewählt, da es leicht zu verarbeiten ist und zudem noch ganz gut gegen Kälte und Schall isoliert.

Bei der Gelegenheit wird gleich noch eine Verkleidung der Heck-Flügeltüren gebaut und jeweils ein stabiles Gitter (Danke an den edlen Spender Holger!) installiert.
Ab jetzt muss ich selbst aufpassen mich nicht mehr auszusperren, weil ein Einbruch im eigenen Fahrzeug nur noch mit sehr viel Gewalt funktionieren dürfte…

Jetzt kann auch eine Trennwand zwischen Technik-Raum und Wohnbereich eingebaut werden. Aus Platzgründen wird jedoch vorher die Elektrik von Holger und mir noch einmal überarbeitet.
Das Ende der Arbeiten wird mit selbst gekochter Bockwurst gefeiert.
(Man beachte das dies mit einem Ceran-Feld und ohne jeglichen Netzanschluß geschah!)

Der Innenausbau kann starten

Zu einer warmen Wurst gehört natürlich auch ein kühles Bier. Das Arbeiten mit nicht durchgekühlten Getränken muss aufhören!

Der neue Kühlschrank mit **** Gefrierfach kurz vor der Feuerprobe.

Nachdem der Kühlschrank nach der Lieferung einige Stunden “ruhen” muss, kann ich ihn in Betrieb nehmen. Erstaunlicherweise kann ich ihn sogar am kleinen Wechselrichter betreiben.
Nach einigen Stunden sind die Test-Biere kalt.

Test nach kleiner Panne OK

Ich nutze die Zeit um weiteres Material zu besorgen und auch bei IKEA schon mal nach Schränken zu schauen. – Natürlich alles jeweils mit negativem Covid-Test.

Auch das Licht und viele weitere Funktionen lassen sich nun über Schalter aktivieren. Eine grobe Übersicht über den Akku-Stand habe ich nun auch ohne auf meinem Smartphone nachzuschauen.

Fund bei EBay

Durch Zufall sehe ich bei EBay eine Auktion in der ein altes Filmplakat aus den 1960’er Jahren versteigert wird. Für wenig Euros komme ich in den Besitz und werde es bei Gelegenheit zur Wandzierde im Auto installieren.

Projektziel: Fertigstellung zum 1.Mai 2021

Pünktlich am Abend des 30.4. stelle ich die Arbeiten ein und fühle mich am Ziel angekommen:

  • Das Fahrzeug ist saniert
  • Die Christel ist wohnlich
  • Es gibt eine effiziente Heizung
  • Ich bin unterwegs autark
  • Kurzwellenfunk ist in wenigen Minuten möglich
  • Alles funktioniert

Ein kurzer Blick durch den Wagen.

Wie man sieht habe ich noch einen Flachbildschirm eingebaut. Nach kleinen Veränderungen läuft er nun über die Bordspannung von 13,x V.
Hierüber kann ich arbeiten, Funkgeräte anschließen und natürlich auch mal Netflix schauen…
Wartezeiten sind so überhaupt kein Problem mehr.

Am Abend des 30.4. ist ein gemeinsames Abendessen mit Holger und dann Funkbetrieb bis spät geplant.
Ich habe zu diesem Zweck 32 Hot Dogs incl. verschiedener Saucen bei IKEA und ausreichend Kaltgetränke besorgt.

Wir stellen fest, das 16 Hot Dog pro Person selbst mit Bier nur schwer machbar (aber nicht unmöglich!) sind. – Man muss nur wollen 🙂
Jedenfalls muss ich kurz nach dem Abendessen auf der Seite liegen… Funken geht morgen sicher auch.

Die erste Nacht…

…war sehr komfortabel und wie erwartet auch angenehm warm. Obwohl die Heizung die ganze Nacht durchlief habe ich (zumindest lt. Tankanzeige) kein Diesel verbraucht. Der Stromverbrauch des Abends, etwas Fernsehen und Funken, sowie die Lüftung die ganze Nacht hindurch haben den Akku auf 87% der Kapazität heruntergebracht.
Mit etwas Einschränkung kann ich theoretisch 4 Tage in einem dunklen Tunnel stehen und habe genug Strom für alles.

Die Sonne lädt den Akku aber binnen kürzester Zeit wieder auf.

Christel im Sonnenaufgang des 1.Mai am Start auf der Rollbahn 26r in EDBG

Nach kurzem Hot Dog Frühstück bauen Holger und ich auf.

Etliche Verbindungen sind gelungen, weitere werden folgen.

Auch viele Reisen und Ausflüge werden folgen…stay tuned

Ein Bericht zu einem anderen Reisetauglichen Fahrzeug? Hier!

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    (07/2020) Am 11.7.2020 bin ich mit drei Funkfreunden (DL7AG, DO7FIR und DD4FK) in der Schönower Heide, etwas nördlich von Berlin bei Bernau verabredet. (Genau gesagt: 52.67911,13.5208784) Wir wollen das Equipment für den bevorstehenden ILLW testen, Spaß haben und dabei noch einige QSO hinbekommen.
  • WSJT-Z, ein WSJT-X mit sinnvollem Mod
    (07/2020) Der polnische Funkamateur Tom, SQ9FVE aus Lubliniec bietet unter der Bezeichnung WSJT-Z einen Klon der bekannten WSJT-X Software mit deutlich mehr Funktionen an…
  • Ausbildung spielt eine große Rolle
    (07/2020) Ausbildung und Fortbildung spielt im Amateurfunk eine große Rolle! Denn auch wenn man die Fragen richtig beantworten bzw. ankreuzen konnte, heißt es noch lange nicht, das der neue Funkamateur nun der Fachmann ist….
  • Yaesu FT-991a Einstellungen für FT8
    Immer wieder wird man gefragt was am Transceiver und am Computer einzustellen ist um mit WSJT-X ON Air gehen zu können. Ich möchte das einmal am Beispiel meines Yaesu FT-991a zeigen. So schwer ist es nämlich gar nicht gar nicht.
  • Bandplan 80m (Amateurfunk)
    Als 80-Meter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 3,5 MHz bis 4,0 MHz. Er liegt im Kurzwellenspektrum. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab.
  • Einmal Stockholm und zurück
    Im August 2010 habe ich mich kurzfristig entschlossen eine schnelle Reise nach Schweden zu starten. Mopped volltanken, Regenhose einpacken und los…
  • Schnelle Runde durch Italien
    Im Juli 2014 begab es sich das ich mit meiner F800 GS in München war. Es war Wochenende, schönes Wetter und ich hatte Appetit auf eine Currywurst in den Alpen. Schnell war eine Route zusammengestellt:
  • FT8 Frequenzen (Übersicht)
    Seit Sommer 2017 gibt es FT-8. Es ist 4 x schneller als JT65, nämlich nur 15 Sekunden anstatt 60 Sekunden pro Message. Die Bandbreite beträgt lediglich 50 Hz (Anstatt 178 khz bei LT65). Daher kann mit wenig Leistung und “wenig” Antenne trotzdem Betrieb weltweit gemacht werden.
  • Bandplan 12m Band (Amateurfunk)
    Als 12-Meter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 24,89 MHz bis 24,99 MHz. Er liegt im Kurzwellenspektrum und ist ein WARC-Band. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab.
  • Bandplan 2m Band (Amateurfunk)
    Das 2-Meter-Band (2-m-Band) ist das Frequenzband um die 150 MHz. Klassisch ist damit der Amateurfunk gemeint (144 MHz bis 146 MHz, in Amerika, Ozeanien und Teilen Asiens 144 MHz bis 148 MHz), der Begriff wird aber auch für andere Funkdienste verwendet, insbesondere um zwischen verschiedenen möglichen Bändern (70 cm, 2 m, 4 m und 8 m) zu unterscheiden. Das sind der BOS-Funk (165 MHz bis 174 MHz) und der Betriebsfunk (146 MHz bis 174 MHz). Neben Handfunkgeräten sind ortsfeste und Fahrzeug-Einbaugeräte gebräuchlich.
  • Bandplan 10m Band (Amateurfunk)
    Das 10-Meter-Band ist ein Frequenzband im Kurzwellenspektrum. Es befindet sich im Frequenzbereich von 28 MHz bis 29,7 MHz und bildet den Übergang von den Kurzwellen zu den Ultrakurzwellen. Atmosphärische Störungen (wie Gewitter) machen sich nur selten bemerkbar, wohl aber künstliche Störungen durch z. B. Zündfunken.
  • Zufalls – Reisebild
    Reiseberichte und Bilder
  • BMW 800 GS
    Im April 2008 habe ich mir eine BMW F800 GS bei BMW in Berlin gekauft. Warum? Na ja, die F650 die ich bis dahin fuhr war in den Bergen ungeschlagen, aber mit Gepäck auf langen Strecken und dann vielleicht noch auf der Autobahn nicht so geeignet.
  • Bandplan 40m Band (Amateurfunk)
    Das 40-Meter-Band oder 7-MHz-Band umfasst auf Kurzwelle die Frequenzen von 7,0 MHz bis 7,2 MHz in den ITU-Regionen 1 und 3 bzw. den Bereich von 7,0 MHz bis 7,3 MHz in der ITU-Region 2. Es ist primär dem Amateurfunkdienst zugewiesen und nach der ungefähren Wellenlänge benannt.
  • Bandplan 20m Band (Amateurfunk)
    Das 20-Meter-Amateurfunkband erstreckt sich von 14,0 MHz bis 14,35 MHz. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab. Es ist das klassische Weitverkehrsband (DX-Band). Im Sonnenfleckenmaximum ist es fast rund um die Uhr verwendbar, so dass Funkverbindungen mit allen Kontinenten möglich sind. Im Sonnenfleckenminimum hingegen ist das 20-Meter-Band nur tagsüber bzw. bis in die frühen Abendstunden benutzbar, fällt manchmal sogar ganz aus. Die Tote Zone ist oft größer als 1000 Kilometer.

Christel – der erste Praxistest

Neulich bin ich mit dem Postkoffer Christel zu einem ersten Praxistest aufgebrochen.
Einige Grundfunktionen sollten getestet und das ganze mit einer etwas längeren Fahrt verbunden werden.

Warum nicht mal nach Dunsen fahren und bei Regen, Kälte und Sturm auf einer feuchten Wiese stehen? Mo, der Wohnwagen von Alf ist auch da.

Die Fahrt von JO62nl nach JO42ub verlief ohne Probleme. Der Motor lief und auch die Heizung tat wofür sie geschaffen ist.
Einmal brauchte ich sogar (kurz) meine Sonnenbrille. Der Wagen ist zwar anfällig für Seitenwind, aber dennoch gut handlebar.

Beim Auffahren auf das Gelände stellen sich erste Problemchen ein: Der Wagen hat zwar ausreichend Bodenfreiheit, aber auf dem nassen mooshaltigen Gras keine Traktion.

Durch das Hochheben des Wagens und unterlegen von Gehwegplatten (der Gehweg wurde kurzfristig verkürzt) hatte ich noch einmal kurz Traktion und konnte Christel ganz aufs Gelände fahren.

Das Herunterfahren wird sicher zum Problem… aber erst morgen…

Jetzt erst mal ein Bier und die Antenne muss auch noch bei Sturm und Regen auf den Antennenfuß aufgesetzt werden.
Ein Hoch auf Alfs Kochkünste: Er zaubert auf einem Campingkocher ein komplettes Essen mit Entrecote Steak incl. Bohnen und knusprigem Brot.

Nach dem Essen nehme ich die neue Antenne und den neuen Tuner an meinem Yaesu FT-991A in Betrieb.
Der Tuner im Gerät muss aus, der Yaesu muss muss auf FM eingestellt und der Sender getastet werden. Der externe Tuner tut schon mal und stimmt schnell ab. (Klingt wie ein Flipperautomat)

Mein erster Ruf nach RC7KY auf 40m hat direkt Erfolg! Ich freue mich und habe ein nettes QSO. Es gibt so gut wie kein QRM und ich bekomme einen Rapport 9+10

Ende des QSO mit RC7KY, einem OM aus I und mir

Am nächsten Morgen

teste ich mal etwas auf 80m und komme mit Andi, DL6EAT und Bernd, DO2BOM in Kontakt. Die beiden hören mich auf 3,653 Mhz gut und bestätigen mir damit die Funktion der Mobilantenne.

Dann kommt die Idee auf Christel wieder auf die Straße zu bewegen, irgendwann möchte ich ja nach hause.
Es hat gar nicht lange gedauert und sie ist fast bis zur Felge im nassen Untergrund eingesunken.

Der Trick mit den Gehwegplatten funktioniert diesmal nicht und aus Nieselregen wird ein handfestes Gewitter mit Hagel.
Nach knapp einer Stunde brechen wir die Bergung ab und ich rufe professionelle Hilfe.

Es dauert nicht mal 1 Stunde und das Autohaus Stichnot in Duingen ist mit einem passenden Schlepper Vorort.
Natürlich hört es sofort auf zu regnen…

Fazit:
Eine tolle Tour! Christel hält durch und fährt (auf dem Rückweg) bis zu über 120 Km/h
Die Antenne funktioniert auch und dank Alf gab es ein tolles Abendessen und ausreichend Bier.
Sicherlich lässt sich die Befestigung des Stellfläche optimieren, aber das ist marginal.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Autohaus Stichnot in Duingen. Hier habe ich schnelle und kompetente Hilfe zu einem Fairen Preis bekommen!

Interessiert an Christel ? Einfach hier schauen.

Viele andere Beiträge kann man hier sehen:

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    Im April 2008 habe ich mir eine BMW F800 GS bei BMW in Berlin gekauft. Warum? Na ja, die F650 die ich bis dahin fuhr war in den Bergen ungeschlagen, aber mit Gepäck auf langen Strecken und dann vielleicht noch auf der Autobahn nicht so geeignet.
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    Im Juli 2014 begab es sich das ich mit meiner F800 GS in München war. Es war Wochenende, schönes Wetter und ich hatte Appetit auf eine Currywurst in den Alpen. Schnell war eine Route zusammengestellt:
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  • Meine BMW F800 GS – Verkauft – Vermisst
    Anfang August habe ich meine treue und zuverlässige F800GS verkauft. Einerseits ist das seit meinem Unfall eine vermutlich vernünftige Entscheidung, andererseits habe ich nun gar keine F800 GS mehr…
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    Eine ganze Woche Funk-Urlaub – eine ganze Woche Spaß mit Funkfreunden. Insg. sechs OMs waren wir in diesem Jahr dabei und haben gerade noch vor der großen Corona-Welle und dem Lockdown eine tolle Woche verbracht. Viel gebastelt und gefunkt haben wir, auf allen möglichen Bändern und Betriebsarten…
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    Ich weiß gar nicht mehr wie ich 2012 auf die Idee kam, aber auf einmal war sie da: Mit dem Motorrad zum Nordkapp. Ich habe Alf gefragt ob er dabei ist und zum Glück war er.
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil I)
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    Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil II) – Was bisher geschah. Die Reise von Amman führt mit etlichen Verspätungen und einem Zwischenstopp in Kairo dann doch auf den Sinai nach Sharm el Sheik. Eine kleine Auffälligkeit: Wenn man mit einem Koffer in Amman das Flughafengebäude betritt, gibt es nur eine sehr schnelle Prüfung … Weiterlesen

Postkoffer „Christel“ – das gelbe Mobil-Shack

Seit längerem keimt in mir die Idee ein „Funkmobil“ zu „bauen“. Hier soll es sich am besten um eine Mischung zwischen Wohnmobil, Männerhöhle und mobilem Amateurfunk-Shack handeln.

Ein erstes Sammeln der Anforderungen ergab folgende Liste:

  • Es soll geräumig sein, idealerweise mit Stehhöhe (die Idee des VW Caddy mit Funkgerät wurde gleich wieder verworfen)
  • Es soll autark sein. (Solar, ein Power-Akku, Wechselrichter und Computerüberwachung incl.)
  • Es soll schneller als 80 Km/h fahren können (Das Wohnmobil auf Peugeot-Basis mit 75 PS Saug-Diesel war definitiv zu schwach …)
  • Es soll unauffällig sein. Weder Einbruch noch neugierige Blicke werden benötigt.
  • Eine Kurzwellen-Antenne soll schnell und einfach aufzubauen sein. (Keine Bälle-Schleudern mit Antennen-Drähten, keine wackligen Konstrukte mit Bodenhülsen und Drähten)
  • Natürlich sollte es nicht so viel kosten. (Anschaffung und Unterhalt sollen sich im Rahmen halten)

Viele Konzepte wurden durchdacht und mit Freunden diskutiert:

Ein Zeppelin Shelter aus ex-Bundeswehr Beständen? Sehr cool, aber wie Transportieren? Hier wird ein Unimog oder LKW mit Ladefläche mit entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten benötigt. – Billig ist anders

Ein ausgemusterter Alu-Shelter von Zeppelin.
Ein Zeppelin – Shelter

Anderes extrem: ein VW-Caddy?
Das hätte den Vorteil das er in die Garage oder in den Carport passt. Das sind aber auch schon alle Vorteile…

Ursprüngliches Bild: Von Rudolf Stricker - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2977444
Vielleicht merkt man das ich kein VW-Fan bin

Ein Van?
Vielleicht ein Ford Transit Custom?
Besser, aber auch zu klein und zu „filigran” Stehen kann man darin auch nicht.

Ein ausgewachsener Lieferwagen L2H2?
Jaaa, schon besser, aber teuer im Unterhalt und komplett nackt.
Da muss viel gemacht werden…

Dann ist mir ein Mercedes Sprinter 308cdi aus der Baureihe W903 aufgefallen.
Ein sogenannter Postkoffer auf Basis des Mercedes Sprinter 1 mit einem “Kögel” Koffer-Aufbau.
Der Koffer ist grob 2m x 4m und knapp 2m hoch.

Mein neues Auto, Beim Kauf etwas verwahrlost und ohne Hupe, aber ich päppel die kleine Christel auf.
Ist er nicht wunder-wunder-schön, der 308 cdi (Baureihe W903.6) mit fetten 82 PS ?

So ein Zufall, in Berlin verkauft jemand genau so ein Modell mit Kögel Kofferaufbau, Standheizung (Kühlwasserheizung), TÜV, Fahrbereit und weniger als 150.000 Km Laufleistung.

Lars und ich fahren nach Wedding um das Fahrzeug zu begutachten. Es ist bei einem Wohnungs-Entrümpler als Ersatzfahrzeug im Einsatz.

Erster Eindruck: Es ist einiges zu tun, im Kofferaufbau aus GFK sind einige Macken, aber nichts was nicht selbst zu reparieren wäre. Der Wagen hatte 148500 Km runter und war einfach nur ungepflegt und nie gewartet worden. Einiges kann ich alleine in Ordnung bringen, bei anderen Problemen hatte ich zunächst schnelle und gute Hilfe vom Autoservice Seelke in Seeburg. Hier wurden TÜV relevante Kleinigkeiten wie Hupe, eine dauerhaft leuchtende Airbag Lampe, Bremsen, sowie ein kleines Loch im Kotflügel in Ordnung gebracht.
Später hatte ich Unterstützung von Holger, DH1BUZ, der nicht nur viel Sachverstand, Bier und Grillfleisch spendete. Auch das ein oder andere nützliche Teil oder Teilchen findet an und in dem Wagen eine neue (und teilweise andere) Verwendung und ein neues Zuhause.
Doch dazu später mehr.

Jedenfalls eine perfekte Basis für ein gelbes mobiles Shack

Ein weiterer Vorteil ist, dass bereits nachträglich ein Dieselpartikelfilter (DPF) in den Wagen eingebaut und eingetragen wurde.
Der Postkoffer hat, anders als die anderen Postkutschen, eine grüne Plakette mit einer 4 bekommen und damit freie Fahrt in die Umweltzonen dieser Republik.

Schnell hat war ein Name für das gelbe Mobil gefunden:
Christel von der Post oder einfach nur “Christel”.

Die ersten Arbeiten (Quasi direkt nach der Übernahme)
Tür-Scharniere Ölen und den Wagen mal “freifahren”

Lars und ich füllen auf den 1/4 vollen Tank eine Dose “Diesel-System Cleaner” und fahren Richtung Dessau über die Autobahn. Ich merke das der Wagen nicht richtig zieht und beim Beschleunigen Diesel-Wölkchen zu sehen sind…

Auf dem Rückweg mit frischem (hochwertigem) Diesel sieht die Sache schon besser aus. Ab Tempo 80 kann man auch wieder was im Rückspiegel sehen 🙂
So gebe ich den Wagen beim Autohaus Seelke ab und bekomme nach kurzer Zeit und einigen Ausbesserungen eine neue AU & HU Plakette an die inzwischen eigenen Kennzeichen geklebt.

“Das schlimmste ist gemacht” dachte ich mir noch. Aber jetzt hatte ich erst mal Zeit den Wagen im Detail und ganz in Ruhe anzuschauen.

Rost im Fahrerhaus! – Zum Glück nur oberflächlich.

Es sieht schlimmer aus als es ist. Ich kann den Rost abschleifen, behandle mit Rostumwandler weiter und finalisiere dann mit Rostschutzfarbe.

Bei dieser Gelegenheit Lackiere ich auch gleich den Antennenfuß und bereite alles für die spätere Montage am Heck von Christel vor:

Jetzt geht es an das Entkernen des Innenraumes: Die Regale müssen raus!

Ein Problem gibt es mit den hinteren Türen: Sie sind verzogen und schließen auch nicht gut.
Eine Tür ist Opfer eines Einbruch-Versuches geworden und durch rohe Gewalt krumm, die Seite mit dem Schnapper und der Falle ist einfach abgenutzt. Der Schnapper braucht mehr “Futter”.

Die Falle unten mit neuem Alu.
Die Falle am oberen Rand des Rahmens

Zusammen mit Holger fertige ich die Teile an und niete sie ein; bohren, nieten und flexen sind inzwischen meine Spezialitäten 😉

Christel und Manni (v.r.n.l.)

Am selben Abend

montieren wir provisorisch dem Antennenkasten. Hier fehlt aber noch ein Satz richtiger Schrauben sowie eine Gegenplatte für innen. Damit wird die ganze Sache dann stabil.

Langsam kann man schon Veränderungen erkennen.
Nachdem der Antennenfuss installiert ist, hänge ich den Tuner mal provisorisch an die Schrauben und schließe die Masse vom Tuner an die Kupferbleche an. (Die Bleche sind leitend mit der Außenkiste und dem Antennenanschluss innen verbunden. Der Stab (die eigentliche Antenne) ist über einen Porzellan-Isolator oben auf der Außenkiste mit einer N-Buchse im inneren verbunden.
Das Kabel zwischen N-Buchse und Eingang des Tuners ist nur in der Mitte angeschlossen.

Dann geht es an das Entfernen der letzten Nieten und Halter der ehemaligen Regale.
Zur Dämmung nehme ich 30mm Styropor Platten, die Holger und ich zwischen ein Gerüst aus 25mmx30mm Latten kleben.


Dann beginnen Holger und ich in einer unglaublichen Teamarbeit die Vinyl-Laminate zu sägen und an die Wand zu bringen.

An einem Abend die eine Wand, dann einige Tage später die andere Wand.
An dieser Stelle nochmals ein “Danke” an Holger – DH1BUZ.

Die Rückwand der Fahrerkabine habe ich auch schon gestrichen.
Am 20.3. wurde dann der Boden zugeschnitten und eingesetzt.

Start des Innenausbau

Der nächste Schritt war das Anpassen von Schienen zur “Ladungssicherung”. Diese -eine großzügige Spende von Holger- wurden auf Länge gebracht und dabei fast nicht in den Tisch geschnitten… (Andere Story, aber lustig)

Nicht so schwer wie eine vergleichbare 350 AH GEL Batterie, aber mit 20 Kg trotzdem ein Klopper…
Sicherung an C-Schienen mit Lochband und Anti-Rutsch

Die nächsten Schritte sind der Einbau der elektrischen Komponenten zur Stromversorgung.
Ich habe mich da auf Holgers Rat verlassen und Geräte von Victron angeschafft.

Die Gleichspannung

wird durch 3 Stück SENEC.Solar 340M HC G2.1Solar-Panels erzeugt.
Jedes Panel kann bis zu 340 Wp erzeugen. (Datenblatt) Gekauft habe ich die Module bei der Solarmeisterei.

Die kleinen Leistungen mit Wechselstrom in der Christel werden durch einen Wechselrichter Victron Phoenix 12V-375 VE als reiner Sinus erzeugt.
Dieser ist für Leistungen bis 375 VA (Dauer) und 700 W Spitze gedacht. (Technische Daten zum Victron 12V375VE gibts hier)

Höhere Leistungen mit Wechselstrom (von 500 W bis 2 KW und sogar 4 KW (Peak)) werden durch einen Wechselrichter aus China erzeugt. (Technische Daten zum China-Kracher “Flamezum” mit LCD und Fernbedienung )

Zur Visualisierung und Darstellung der Ströme verwende ich den Victron Energy Smartshunt 500A/50mV.
Der SmartShunt ist ein Alles-in-einem-Batteriewächter, nur ohne Display. Mein Smartphone fungiert hierbei als Display.
Der Victron Energy Smartshunt verbindet sich per Bluetooth mit der VictronConnect App und ich kann alle Batterieparameter, wie Ladezustand, Restlaufzeit, Verlaufsinformationen und vieles mehr bequem auslesen.

Das wichtigste ist natürlich der Solar – Laderegler: Hier habe ich den Victron Smartsolar MPPT Laderegler 100/30 30Ampere 12V inklusive Bluetooth ausgesucht.

Der Solar Laderegler bis 30A und 100V

Doch vor dem Einbau der Elektronik muss ein Rahmen auf Christels Dach um die etwas über 60 KG schweren Module aufnehmen zu können.


Die Panels

selbst werden miteinander verbunden und liegen dann knapp 30mm über dem Fahrzeugdach auf dem inneren Rahmen auf. Das hat den Vorteil das die Zellen unterlüftet sind. (Der Wirkungsgrad ist bei kühleren Zellen besser als bei warmen Zellen).
Auch habe ich dann in der prallen Sonne ein zweites Dach um die Hitze etwas vom Innenraum abzuhalten. (Wer weiß, vielleicht läuft mir ja noch mal eine Klimaanlage über den Weg… Energie spielt ja bald keine Rolle mehr.)

Zur Befestigung des Gestells auf dem Dach nutzen wir die inneren Streben im Wagen. Der Rahmen wird an 4 Punkten mittels selbst hergestellter Bleche aus Alu durch die Außenhaut und die Streben mit jeweils 2 Stück Schloßschrauben (M10 x120) mit dem Wagen verbunden.
Der Rahmen selbst ist an 4 Stellen mit je 2x M8 Schraube mit den Blechen verbunden.

Klingt kompliziert, ist es bei Anschauen aber gar nicht.
Heute, am 26.3.21, habe ich die (provisorisch) angebrachten Maschinen-Schrauben durch die finalen und längeren Schloßschrauben ausgetauscht und dabei alles mit Sikka-Flex -meiner Dichtmasse des größten Vertrauens- versiegelt.

Der nächste Arbeitsschritt wird das Befestigen und Verkabeln der Module untereinander und mit dem Innenraum sein.

Es war nicht gerade einfach, aber noch vor Ostern haben Holger und ich die Module einzeln aufs Dach gebracht und miteinander verbunden. Vorn und hinten am “Modul-Paket” haben wir ein kleines Blech oben über die Modulränder und den Rahmen gesetzt. Abheben geht so nicht.
Jedes Modul ist zudem seitlich mit einem Blech und je 4 Popp-Nieten am Rahmen befestigt. Somit können die Module sich nicht verwinden und auch bei schneller Fahrt (Christel rennt inzwischen bis zu 110 Km/h!) abheben.

Der erste Test hat die durch einen Funkeinsatz leicht entladene Bordbatterie trotz untergehender Sonne mit 230 W schnell vollständig aufgeladen.

Screen-shot aus der Victron App.

Das ganze sieht jetzt so aus:

Das nächste Teilprojekt, nämlich die Heizung startet direkt am kommenden Nachmittag:

Ich habe eine Diesel Standheizung aus russischer Produktion der Marke Planar gewählt.
Ich habe mich nach einigen Recherchen für das Modell “Planar/Air 44D (4kW)” entschieden, wobei zu bemerken ist das die Planar 44D heißt jetzt “Autoterm Air 4D 12V” heißt.
Bei diesem Modell kann man zu der Heizung selbst verschiedene Bedienteile und Optionen dazukaufen. Ich habe mich für das einfachste Bedienteil entschieden, weil ich glaube das dies am einfachsten zu bedienen ist und am wenigsten kaputt gehen kann.

Bei der Dieselpumpe habe ich mich für die “neue” Version mit extra leiser Pumpe entschieden. Hierbei ist zu bemerken das es eigentlich gar keine Dauerpumpe, sondern eher ein Magnetventil ist. Dieses Magnetventil wird durch die Elektronik der Autoterm bei Bedarf aktiviert und saugt so die benötigte Menge Diesel zur Heizung.

Also, nicht lange fackeln: Bestellt und kurze Zeit später kam sie auch schon an.

Die Planar 44D heißt jetzt Autoterm Air 4D 12V
Wichtig: Erst mal die Vollständigkeit der Teile prüfen.

Der Einbau der Autoterm Air 4 geht erstaunlich schnell,

denn es muss nur im leeren Wagen ein Platz gefunden werden bei dem unter dem Boden entsprechend Platz für Frischluft und Abgasleitung ist. Die Dieselleitung selbst ist eine sehr dünne Kunststoffleitung mit vergleichsweise geringem Querschnitt.

die Autoterm Air 4D

Auf der rechten Seite ist die Ansaugung und auf der linken Seite kommt dann die Warme Luft heraus.
Zusätzlich zur erwärmten Innenluft werde ich noch etwas Außenluft beifügen um auch Frischluft beim Heizen mit einzubringen.

Weil ich mich nicht traue die Dieselleitung vom Tank zu kappen, ist der erste Test mit einer provisorischen Leitung aus dem Tank trotzdem erfolgreich.

Gleich nach Ostern werde ich beim Autoservice Seelke in Seeburg vorstellig. Vielleicht kann man den Bypass ja ambulant einsetzen…

… ambulant ging aus Zeitgründen leider nicht. Christel musste dort bleiben. Wenige Tage später meldete sich Herr K. vom Autoservice Seelke in Seeburg wie gewohnt und berichtete wie immer, man hat das Problem behoben und ist zudem im Zeit und Preisrahmen geblieben.
Zur Rettung meiner “Schrauber-Ehre” muss ich hier schreiben das man bei Seelke auch keinen Fehler finden konnte. Es wurden Leitungen gelöst und auf gleiche Art neu verbunden. Lediglich das T-Stück zum Abzweig des Kraftstoffs wurde durch eins aus Metall ersetzt.
Jedenfalls läuft die Heizung nun seit dem Stunden und Tagelang auch im Stand und ohne laufenden Motor.

Wie geht es weiter? Wird die Christel jemals warm? Was wird noch alles eingebaut?
Bitte folgt dem Link hier auf den Beitrag zum finalen Ausbau.

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GPS Genauigkeit beim Kenwood TH-D74

Kenwood_TH-D74_Ambiguity_Beitragsbild

(Jan 2021)

Bei Tests mit meinem Kenwood TH-D74 ist mir aufgefallen, dass die über APRS gesendeten Positionsdaten überhaupt nicht mit meinem tatsächlichen Standort übereinstimmen.

An einem Sonntag fahre ich durch die Stadt und versuche meinen Weg mit meinem Handfunkgerät Kenwood TH-D74 mittels APRS aufzuzeichnen. Dabei verfolge ich die Route auf der Webseite www.aprs.fi .

Schon beim Start zuhause merke ich, dass meine Position um etliche KM nicht stimmt, bzw. von der tatsächlichen Position abweicht.
Zunächst dachte ich “das zieht sich glatt” – Aber nein. Meine Position auf der Karte bewegte sich in die richtige Himmelsrichtung, aber immer etliche KM von meiner tatsächlichen Position.

Bei einem kurzen Halt untersuchte ich die Einstellungen im Menü:

Mein Kenwood TH-D74 im Hauptmenü

Dann bin ich in die “Basic Settings”

Kenwood TH-D74 Basic Settings

Auch der Log Track auf der SD Karte war übrigens weit off der Position.

Kenwood TH-D74 Position Ambiguity

“Position Ambiguity” hatte ich noch nie gesehen oder beachtet. Das Wort selbst war mir auch nicht geläufig.
Kurz mal bei dict.leo.org geschaut und siehe da: ambiguity bedeutet “Uneindeutigkeit”!

Na sowas! Kaum hatte ich die Ambiguity auf “Off” gestellt war Sekunden später meine Position auf der Karte genau. Sogar die Seite der Straße war zu erkennen.

Kenwood TH-D74

Das ist alles keine Raketen-Wissenschaft, wenn man sich aber nur wundert und das Wort nicht kennt muss man nachschauen.
Ich bin mit meinem Kenwood-TH-D74 übrigens voll und ganz zufrieden. Einzig der Akku ist nach einigen Stunden am Ende, wenn im Hintergrund das GPS und der APRS Tracker mitlaufen. Hierzu habe ich mir in einem anderen Projekt einen Autolader gebaut, der mir neben der Ladespannung auch den Ladestrom, die Temperatur und die bisherige Ladung anzeigt.

Interessiert an Amateurfunk oder an meinem Post-Koffer-Projekt ? Schau doch mal hier:

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Anzeige verschiedener Klimawerte

(01/2021)
Von Holger (DH1BUZ) habe ich ein Kit mit einem Node MCU (ESP8266) und verschiedenen Sensoren zur Anzeige verschiedener Klimawerte bekommen. Er hatte die Teilesätze bei Wish entdeckt und mal eine Handvoll bestellt.
In dem Teilesatz war sogar ein Steckbrett enthalten auf dem man schnell alles zusammenstecken kann.

Ein tolles Vater Sohn Projekt: Mit meinem Sohn Lars haben ich den Bausatz -zunächst auf dem Steckbrett zusammengesteckt und mit dem Arduino IDE programmiert.
Leider fehlte in meinem Kit das OLED Display, so das ich eines aus dem Bastelfundus nehmen musste.
Es hat zwar auch einen I2C Bus, ist aber mit 1,3 Zoll etwas größer als das vorgesehene mit 0,96 Zoll. Hier musste im Quellcode eine entsprechende Library angegeben und in den Compiler hinzugefügt werden.
Alles in allem ein netter Abend mit Spaß und Aufregung beim compilieren und flashen.

Der ESP8266 ist per WiFi mit dem Internet verbunden und holt sich die aktuellen offiziellen Wetterdaten und Wetterprognosen meiner Region von der Plattform openweatermap.org.

Die Werte der am Gerät angeschlossenen Sensoren werden ausgewertet und per WiFi ebenfalls ins Internet auf die Plattform thingspeak.com hochgeladen.

Dort habe ich Charts definiert und ich kann sie hier nun verlinken und anzeigen.

Das ganze ist noch im Probe- und Entwicklungsstadium. Geplant ist, einige dieser Lösungen in kleine Gehäuse einzubauen und z.B. einzelne Räume des Hauses überwachen zu können. Auch eine Erweiterung mit Mailversand bei Erreichen von Schwellwerten ist sicher machbar.

Daher nur erst mal der kurze Beitrag hier. – Stay tuned.
Ein Blick auf die Temperaturen der letzten 2 Stunden folgen hier:

Temperatur:

Luftfeuchte

Luftdruck:

Helligkeit:

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Das Tadiran PRC-2200 Man-Pack

PRC-2200

Das PRC-2200 Man-Pack ist ein militärischer Kurzwellen Transceiver, welches in Israel von der Firma Tadiran hergestellt wurde. Er wurde in viele Länder der Welt exportiert.

Mit dem PRC-2200 ist der ganze Bereich von 160m-10m (1,6 Mhz – 30 Mhz) Sende- und Empfangsseitig verfügbar.
Der ganze Kurzwellenbereich ist dabei in 100 Hz Schritten abstimmbar.

Die Sendeleistung des PRC-2200 ist entweder in 3 Schritten einstellbar (5W, 10W und 20W) oder das PRC-2200 wird auf nur Empfang eingestellt und der Sendebetrieb damit verhindert.

Mit dem Tadiran PRC-2200 können wahlweise 1 oder 2 Frequenzen zum Senden und Hören genutzt werden. Auch können “Frequenzbündel” gespeichert werden, mit denen ein automatischer Verbindungsaufbau möglich ist.

Das PRC-2200 ist entweder über die eingebaute Tastatur oder extern mit Frequenzen und Parametern programmierbar.
Einsatzbereich ist die Kommunikation einzelner Einheiten mit ihrer Führung im Gefecht. Das System eignet sich für kurze, mittlere und auch für weite Entfernungen.

Zum Einbau in ein Fahrzeug gibt es die Version MFF-1A-0 mit der Möglichkeit höhere Sendeleistungen von 25W, 50W oder 100W zu nutzen.
Auch Datenübertragungen sind unter Einsatz eines Modems möglich. Kurzzeit-Aussendungen (sog. Telegramme) lassen sich mit dem Gerät direkt realisieren.

Technische Daten des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Frequenzbereich: 1,6 Mhz – 30 Mhz
HF Leistung: 5W, 10W, 20W
Kanalabstand: 100 Hz
Speicher Kanäle: 20 (mit allen Parametern)
Mögliche Kanäle: 285.000
Modulationsarten: LSB. USB, AM, CW, Datenübertragung, tonloses CW, Datenübertragung als Telegramm, Datenübertragung bis zu 2400 Baud (mit externem Modem)
Frequenzauswahl: Manuelle Frequenzeingabe, Auswahl der Speicherkanäle, automatische Frequenzwahl (Automatische Verbindung)
Empfindlichkeit: SSB, CW, Data: 0.7 µV, AM: 3.5 µV @ 10dB
Antennen: Dipol Antenne AT-1742(M), Faltbare Antenne AT-1741
Anpasszeit: Max 300 msec
Betriebsspannung: 10.5V – 14.5 V
Batterie: NiCad TNC2188, 12V, 4 Ah
Größe (ohne Antennenfuß): 250 x 85 x 370 mm
Gewicht (inkl. Batterie, Hörer, Faltantenne und Tragegestell): 11.8 kg

Das Handset des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Der Akku des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Es scheint verschiedene Versionen des TNC2188 – 12V NiCd Akkus zu geben: Der von bw-schmitti.de mit dem Gerät gelieferte Akku war aus israelischer Produktion der Firma Tadiran.

Leider ließ er sich nicht laden und die Spannung brach sofort zusammen. Wiederbelebungsversuche schlugen komplett fehl.
Es hilft nichts: ich muss das schwarze Kunststoff-Gehäuse öffnen und sehen was für Zellen enthalten sind. Vielleicht kann man die ja ersetzen …

Offene TNS2188 Akku-Zelle

Ein beherzter Schnitt mit meiner Akku-Flex bringt nichts Schönes zum Vorschein….
Ich denke, da ist nichts mehr zu retten.

Die ausgelaufenen Zellen müssen raus.

Selbst die Anschluß-Drähte waren so angelaufen, das mir das spätere Anlöten an die neue Zelle nicht gelungen ist. Also habe ich die Drähte auch gleich erneuert.

Alles Neu…

Bei der Suche nach passenden Zellen kam mir schnell die Idee LiPo oder LiFePo4 Zellen einzusetzen.
Die Vorteile sind vermutlich bekannt:

  1. Superschnelles Laden
  2. Unbegrenzte Zwischenladung
  3. Lange Lebensdauer
  4. Lange Herstellergarantie
  5. Mechanisch stabiler und sicherer
  6. Wartungsfrei
  7. Umweltfreundlich
  8. Kein aufwändiges Ladegerät nötig

Ich fand bei eBay einen Akku mit 12,8V und 6Ah. Der hat sogar (fast) die perfekten Abmessungen, um in das leere original Gehäuse zu passen und der Preis ist auch ok.
Also bestellte ich direkt mal einen bei www.Eremit.de

Nach kurzer Zeit kam das Paket von Eremit.de, an und ich bin begeistert!
Das ganze Akku-Pack wiegt nur 630g!
Ein Passiv-Balancer ist ebenfalls schon eingebaut. Man kann das ganze also Laden wie einen Blei Akku.

Das BMS

Tiefentladen kann man den Akku durch das eingebaute Batteriemanagement System (BMS) nicht.
Ein Kurzschluss der Zellen sorgt nur für ein Abschalten des BMS. (Probiert habe ich es lieber trotzdem nicht)

Der Balancer balanciert die Zellen sicher aus, um ein langes Zell-Leben zu gewährleisten. Jedoch NUR, wenn es notwendig ist. Anders als Aktiv-Balancer, die ständig überwachen und schalten, können Sie dieser Akku ohne Störfrequenzen betrieben werden.

Der Eremit 12V 6Ah Akku

Jetzt muss die Flex wieder ans Werk:

Ich bin stolz und freue mich. Also gleich rein mit dem Akku ins Funkgerät.

Das PRC-2200 startet, bleibt aber beim Selbsttest mit einer “Fault” – Meldung stehen. Ich vermute als Ursache eine leere 3,6V Lithium Batterie im Innern.
(bw-schmitti.de hat ungefragt und kostenlos eine frische Batterie meiner Bestellung beigelegt.)

Der Akku-Schreck am Morgen

Vor lauter Aufregung habe ich das Funkgerät nicht ausgeschaltet, sondern einfach durchlaufen lassen. Morgens war natürlich alles dunkel.
“Macht ja nix, dann lade ich den Akku eben auf”, dachte ich mir. Aber nichts!

Das Ladegerät zeigt 0V Ladespannung und so richtig Strom fließt auch nicht. Eigentlich gar keiner. Das kann doch nicht sein!
Mein 9-Euro Präzisions-Multimeter zeigt 0,2V Spannung am Akku.

“Tiefentladen” denke ich noch. Nach dem Kaffee rufe ich bei Eremit.de an.
Ich bin erstaunt, als es nicht einmal einmal klingelt und sofort jemand dran ist.

Entwarnung!

Das BMS hat den Akku vor Tiefentladung geschützt und ab 10V alles komplett abgeschaltet.
Mein Ladegerät versucht durch Messungen herauszufinden was für ein Akku-Typ geladen werden soll.
Weil das nicht klappte, fing es nicht an zu laden. Ein Teufelskreis!

Ich bekomme den Tipp einmal , also kurz mal 12V an die Pole zu legen und damit den Regler wieder zu aktivieren.
Dann überschlagen sich die Ereignisse:

Es klingelt an der Tür und ich bekomme den funktionierenden Ersatz-Akku von bw-schmitti.de geliefert und geladen ist er auch schon.

Jetzt fehlen nur noch zwei Stücke Draht und alles wird gut. Schnell ist irgendwo etwas Draht abgeknippst und die Zelle mit einem kurzen Spannungsstoß wieder reanimiert.
Mein Ladegerät läd mit 1A los.

Schabääm! Läuft!

Wechsel der Lithium Batterie beim PRC-2200

Damit das Funkgerät nun noch den Selbsttest erfolgreich durchführen kann, muss ich die Speicher-Batterie austauschen.
Das ist gar nicht schwer, insbesondere weil die einzelnen Baugruppen des PRC-2200 modular aufgebaut sind.

Auf der linken Seite des PRC-2200 kann man nach dem Lösen von 6 Schrauben (Ein Phillips-Schraubendreher ist im Bordwerkzeug zum Gerät) eine Metallplatte entfernen.

Das Modul ist leicht zu lokalisieren und mit einem kleinen Inbus zu lösen. Auf der Innenseite des Funkgeräts ist eine Halterung für zwei kleine Rändelschrauben. Damit ist die Karte dann leicht aus dem Innenraum heraus zu ziehen.

Die Batterie sitzt in einer Halteklammer und ist an den Polen angelötet.

Der Zusammenbau ist einfach: Das Board wieder in das Funkgerät schieben, mit den
Inbus -Schrauben sichern und die Eisenplatte wieder an das Gehäuse anschrauben.

Das erste (zivile) QSO

Endlich ist es soweit: Der Akku ist funktionsfähig und eingebaut, die Lithium Batterie hält den Speicher und ich habe eine Verabredung mit Holger (DH1BUZ).
Vom Standort der Station DK0GSK habe ich mit einer russischen Doppelzepp auf den ersten Versuch eine Verbindung mit der Military Radio Runde hinbekommen.

… To be continued…

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    Das 2-Meter-Band (2-m-Band) ist das Frequenzband um die 150 MHz. Klassisch ist damit der Amateurfunk gemeint (144 MHz bis 146 MHz, in Amerika, Ozeanien und Teilen Asiens 144 MHz bis 148 MHz), der Begriff wird aber auch für andere Funkdienste verwendet, insbesondere um zwischen verschiedenen möglichen Bändern (70 cm, 2 m, 4 m und 8 m) zu unterscheiden. Das sind der BOS-Funk (165 MHz bis 174 MHz) und der Betriebsfunk (146 MHz bis 174 MHz). Neben Handfunkgeräten sind ortsfeste und Fahrzeug-Einbaugeräte gebräuchlich.
  • Bandplan 10m Band (Amateurfunk)
    Das 10-Meter-Band ist ein Frequenzband im Kurzwellenspektrum. Es befindet sich im Frequenzbereich von 28 MHz bis 29,7 MHz und bildet den Übergang von den Kurzwellen zu den Ultrakurzwellen. Atmosphärische Störungen (wie Gewitter) machen sich nur selten bemerkbar, wohl aber künstliche Störungen durch z. B. Zündfunken.
  • Bandplan 40m Band (Amateurfunk)
    Das 40-Meter-Band oder 7-MHz-Band umfasst auf Kurzwelle die Frequenzen von 7,0 MHz bis 7,2 MHz in den ITU-Regionen 1 und 3 bzw. den Bereich von 7,0 MHz bis 7,3 MHz in der ITU-Region 2. Es ist primär dem Amateurfunkdienst zugewiesen und nach der ungefähren Wellenlänge benannt.