Anzeige verschiedener Klimawerte

(01/2021)
Von Holger (DH1BUZ) habe ich ein Kit mit einem Node MCU (ESP8266) und verschiedenen Sensoren zur Anzeige verschiedener Klimawerte bekommen. Er hatte die Teilesätze bei Wish entdeckt und mal eine Handvoll bestellt.
In dem Teilesatz war sogar ein Steckbrett enthalten auf dem man schnell alles zusammenstecken kann.

Ein tolles Vater Sohn Projekt: Mit meinem Sohn Lars haben ich den Bausatz -zunächst auf dem Steckbrett zusammengesteckt und mit dem Arduino IDE programmiert.
Leider fehlte in meinem Kit das OLED Display, so das ich eines aus dem Bastelfundus nehmen musste.
Es hat zwar auch einen I2C Bus, ist aber mit 1,3 Zoll etwas größer als das vorgesehene mit 0,96 Zoll. Hier musste im Quellcode eine entsprechende Library angegeben und in den Compiler hinzugefügt werden.
Alles in allem ein netter Abend mit Spaß und Aufregung beim compilieren und flashen.

Der ESP8266 ist per WiFi mit dem Internet verbunden und holt sich die aktuellen offiziellen Wetterdaten und Wetterprognosen meiner Region von der Plattform openweatermap.org.

Die Werte der am Gerät angeschlossenen Sensoren werden ausgewertet und per WiFi ebenfalls ins Internet auf die Plattform thingspeak.com hochgeladen.

Dort habe ich Charts definiert und ich kann sie hier nun verlinken und anzeigen.

Das ganze ist noch im Probe- und Entwicklungsstadium. Geplant ist, einige dieser Lösungen in kleine Gehäuse einzubauen und z.B. einzelne Räume des Hauses überwachen zu können. Auch eine Erweiterung mit Mailversand bei Erreichen von Schwellwerten ist sicher machbar.

Daher nur erst mal der kurze Beitrag hier. – Stay tuned.
Ein Blick auf die Temperaturen der letzten 2 Stunden folgen hier:

Temperatur:

Luftfeuchte

Luftdruck:

Helligkeit:

  • YouTube ohne Werbung anschauen
    YouTube ohne Werbung anschauen… das wäre prima. Wer kennt das nicht: Man möchte schnell mal ein Tutorial, How-To oder auch nur das tägliche Musikstück bei YouTube anschauen. Als erstes erscheint nervige Werbung
  • SSTV Bilder von der ISS empfangen
    SSTV ist eine Abkürzung und bedeutet “slow scan television” und bedeutet umgangssprachlich “Schmalband Fernsehen”. Entwickelt wurde es bereits in den 1950’er Jahren in den USA um Bilder mit geringer Auflösung schnell übertragen zu können.
  • Projekt “Geroh Kurbelmast und Hexbeam”
    Projekt Geroh Typ 9 und Hexbeam: Nachdem ich auf einer Halloween – Party aus einer Bierlaune heraus einen Geroh 9Klp 6/E Kurbelmast mit Motor ersteigerte, musste nun eine adäquate Antenne her. Doch eins nach dem anderen: Auf einer großen Internet-Auktionsplattform sah ich einen gut erhaltenen…
  • Ein QSO mit Ulrich Rohde N1UL
    Prof. Rohde ist ein Vorbild für mich seit ich mich mit Funktechnik beschäftige. Schon 1993 durfte ich einen Teil meiner Prüfungsarbeiten bei Rohde & Schwarz in Berlin ablegen. (Die legendäre Fehler-Such-Mess-Prüfung bei der ich an einer digitalen Ampelschaltung einer 4 Straßen Kreuzung mit Fußgängerüberwegen den Fehler fand bevor ich die Jacke… aber ich schweife ab)
  • Office-Tipp: Oft benötigte Texte als Textbaustein hinterlegen
    Wer kennt das nicht: Oft benötigte Texte als Textbaustein hinterlegen – Man benötigt andauernd die gleichen Phrasen oder Textpassagen in E-Mails. Anstatt sie jedes mal einzutippen, kann man sich Textbausteine incl. der Formatierungen hinterlegen und so in Sekundenschnelle ansprechende Mails verfassen.

Das Tadiran PRC-2200 Man-Pack

PRC-2200

Das PRC-2200 Man-Pack ist ein militärischer Kurzwellen Transceiver, welches in Israel von der Firma Tadiran hergestellt wurde. Er wurde in viele Länder der Welt exportiert.

Mit dem PRC-2200 ist der ganze Bereich von 160m-10m (1,6 Mhz – 30 Mhz) Sende- und Empfangsseitig verfügbar.
Der ganze Kurzwellenbereich ist dabei in 100 Hz Schritten abstimmbar.

Die Sendeleistung des PRC-2200 ist entweder in 3 Schritten einstellbar (5W, 10W und 20W) oder das PRC-2200 wird auf nur Empfang eingestellt und der Sendebetrieb damit verhindert.

Mit dem Tadiran PRC-2200 können wahlweise 1 oder 2 Frequenzen zum Senden und Hören genutzt werden. Auch können “Frequenzbündel” gespeichert werden, mit denen ein automatischer Verbindungsaufbau möglich ist.

Das PRC-2200 ist entweder über die eingebaute Tastatur oder extern mit Frequenzen und Parametern programmierbar.
Einsatzbereich ist die Kommunikation einzelner Einheiten mit ihrer Führung im Gefecht. Das System eignet sich für kurze, mittlere und auch für weite Entfernungen.

Zum Einbau in ein Fahrzeug gibt es die Version MFF-1A-0 mit der Möglichkeit höhere Sendeleistungen von 25W, 50W oder 100W zu nutzen.
Auch Datenübertragungen sind unter Einsatz eines Modems möglich. Kurzzeit-Aussendungen (sog. Telegramme) lassen sich mit dem Gerät direkt realisieren.

Technische Daten des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Frequenzbereich: 1,6 Mhz – 30 Mhz
HF Leistung: 5W, 10W, 20W
Kanalabstand: 100 Hz
Speicher Kanäle: 20 (mit allen Parametern)
Mögliche Kanäle: 285.000
Modulationsarten: LSB. USB, AM, CW, Datenübertragung, tonloses CW, Datenübertragung als Telegramm, Datenübertragung bis zu 2400 Baud (mit externem Modem)
Frequenzauswahl: Manuelle Frequenzeingabe, Auswahl der Speicherkanäle, automatische Frequenzwahl (Automatische Verbindung)
Empfindlichkeit: SSB, CW, Data: 0.7 µV, AM: 3.5 µV @ 10dB
Antennen: Dipol Antenne AT-1742(M), Faltbare Antenne AT-1741
Anpasszeit: Max 300 msec
Betriebsspannung: 10.5V – 14.5 V
Batterie: NiCad TNC2188, 12V, 4 Ah
Größe (ohne Antennenfuß): 250 x 85 x 370 mm
Gewicht (inkl. Batterie, Hörer, Faltantenne und Tragegestell): 11.8 kg

Das Handset des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Der Akku des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Es scheint verschiedene Versionen des TNC2188 – 12V NiCd Akkus zu geben: Der von bw-schmitti.de mit dem Gerät gelieferte Akku war aus israelischer Produktion der Firma Tadiran.

Leider ließ er sich nicht laden und die Spannung brach sofort zusammen. Wiederbelebungsversuche schlugen komplett fehl.
Es hilft nichts: ich muss das schwarze Kunststoff-Gehäuse öffnen und sehen was für Zellen enthalten sind. Vielleicht kann man die ja ersetzen …

Offene TNS2188 Akku-Zelle

Ein beherzter Schnitt mit meiner Akku-Flex bringt nichts Schönes zum Vorschein….
Ich denke, da ist nichts mehr zu retten.

Die ausgelaufenen Zellen müssen raus.

Selbst die Anschluß-Drähte waren so angelaufen, das mir das spätere Anlöten an die neue Zelle nicht gelungen ist. Also habe ich die Drähte auch gleich erneuert.

Alles Neu…

Bei der Suche nach passenden Zellen kam mir schnell die Idee LiPo oder LiFePo4 Zellen einzusetzen.
Die Vorteile sind vermutlich bekannt:

  1. Superschnelles Laden
  2. Unbegrenzte Zwischenladung
  3. Lange Lebensdauer
  4. Lange Herstellergarantie
  5. Mechanisch stabiler und sicherer
  6. Wartungsfrei
  7. Umweltfreundlich
  8. Kein aufwändiges Ladegerät nötig

Ich fand bei eBay einen Akku mit 12,8V und 6Ah. Der hat sogar (fast) die perfekten Abmessungen, um in das leere original Gehäuse zu passen und der Preis ist auch ok.
Also bestellte ich direkt mal einen bei www.Eremit.de

Nach kurzer Zeit kam das Paket von Eremit.de, an und ich bin begeistert!
Das ganze Akku-Pack wiegt nur 630g!
Ein Passiv-Balancer ist ebenfalls schon eingebaut. Man kann das ganze also Laden wie einen Blei Akku.

Das BMS

Tiefentladen kann man den Akku durch das eingebaute Batteriemanagement System (BMS) nicht.
Ein Kurzschluss der Zellen sorgt nur für ein Abschalten des BMS. (Probiert habe ich es lieber trotzdem nicht)

Der Balancer balanciert die Zellen sicher aus, um ein langes Zell-Leben zu gewährleisten. Jedoch NUR, wenn es notwendig ist. Anders als Aktiv-Balancer, die ständig überwachen und schalten, können Sie dieser Akku ohne Störfrequenzen betrieben werden.

Der Eremit 12V 6Ah Akku

Jetzt muss die Flex wieder ans Werk:

Ich bin stolz und freue mich. Also gleich rein mit dem Akku ins Funkgerät.

Das PRC-2200 startet, bleibt aber beim Selbsttest mit einer “Fault” – Meldung stehen. Ich vermute als Ursache eine leere 3,6V Lithium Batterie im Innern.
(bw-schmitti.de hat ungefragt und kostenlos eine frische Batterie meiner Bestellung beigelegt.)

Der Akku-Schreck am Morgen

Vor lauter Aufregung habe ich das Funkgerät nicht ausgeschaltet, sondern einfach durchlaufen lassen. Morgens war natürlich alles dunkel.
“Macht ja nix, dann lade ich den Akku eben auf”, dachte ich mir. Aber nichts!

Das Ladegerät zeigt 0V Ladespannung und so richtig Strom fließt auch nicht. Eigentlich gar keiner. Das kann doch nicht sein!
Mein 9-Euro Präzisions-Multimeter zeigt 0,2V Spannung am Akku.

“Tiefentladen” denke ich noch. Nach dem Kaffee rufe ich bei Eremit.de an.
Ich bin erstaunt, als es nicht einmal einmal klingelt und sofort jemand dran ist.

Entwarnung!

Das BMS hat den Akku vor Tiefentladung geschützt und ab 10V alles komplett abgeschaltet.
Mein Ladegerät versucht durch Messungen herauszufinden was für ein Akku-Typ geladen werden soll.
Weil das nicht klappte, fing es nicht an zu laden. Ein Teufelskreis!

Ich bekomme den Tipp einmal , also kurz mal 12V an die Pole zu legen und damit den Regler wieder zu aktivieren.
Dann überschlagen sich die Ereignisse:

Es klingelt an der Tür und ich bekomme den funktionierenden Ersatz-Akku von bw-schmitti.de geliefert und geladen ist er auch schon.

Jetzt fehlen nur noch zwei Stücke Draht und alles wird gut. Schnell ist irgendwo etwas Draht abgeknippst und die Zelle mit einem kurzen Spannungsstoß wieder reanimiert.
Mein Ladegerät läd mit 1A los.

Schabääm! Läuft!

Wechsel der Lithium Batterie beim PRC-2200

Damit das Funkgerät nun noch den Selbsttest erfolgreich durchführen kann, muss ich die Speicher-Batterie austauschen.
Das ist gar nicht schwer, insbesondere weil die einzelnen Baugruppen des PRC-2200 modular aufgebaut sind.

Auf der linken Seite des PRC-2200 kann man nach dem Lösen von 6 Schrauben (Ein Phillips-Schraubendreher ist im Bordwerkzeug zum Gerät) eine Metallplatte entfernen.

Das Modul ist leicht zu lokalisieren und mit einem kleinen Inbus zu lösen. Auf der Innenseite des Funkgeräts ist eine Halterung für zwei kleine Rändelschrauben. Damit ist die Karte dann leicht aus dem Innenraum heraus zu ziehen.

Die Batterie sitzt in einer Halteklammer und ist an den Polen angelötet.

Der Zusammenbau ist einfach: Das Board wieder in das Funkgerät schieben, mit den
Inbus -Schrauben sichern und die Eisenplatte wieder an das Gehäuse anschrauben.

Das erste (zivile) QSO

Endlich ist es soweit: Der Akku ist funktionsfähig und eingebaut, die Lithium Batterie hält den Speicher und ich habe eine Verabredung mit Holger (DH1BUZ).
Vom Standort der Station DK0GSK habe ich mit einer russischen Doppelzepp auf den ersten Versuch eine Verbindung mit der Military Radio Runde hinbekommen.

… To be continued…

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  • Bandplan 2m Band (Amateurfunk)
    Das 2-Meter-Band (2-m-Band) ist das Frequenzband um die 150 MHz. Klassisch ist damit der Amateurfunk gemeint (144 MHz bis 146 MHz, in Amerika, Ozeanien und Teilen Asiens 144 MHz bis 148 MHz), der Begriff wird aber auch für andere Funkdienste verwendet, insbesondere um zwischen verschiedenen möglichen Bändern (70 cm, 2 m, 4 m und 8 m) zu unterscheiden. Das sind der BOS-Funk (165 MHz bis 174 MHz) und der Betriebsfunk (146 MHz bis 174 MHz). Neben Handfunkgeräten sind ortsfeste und Fahrzeug-Einbaugeräte gebräuchlich.
  • Bandplan 10m Band (Amateurfunk)
    Das 10-Meter-Band ist ein Frequenzband im Kurzwellenspektrum. Es befindet sich im Frequenzbereich von 28 MHz bis 29,7 MHz und bildet den Übergang von den Kurzwellen zu den Ultrakurzwellen. Atmosphärische Störungen (wie Gewitter) machen sich nur selten bemerkbar, wohl aber künstliche Störungen durch z. B. Zündfunken.
  • Bandplan 40m Band (Amateurfunk)
    Das 40-Meter-Band oder 7-MHz-Band umfasst auf Kurzwelle die Frequenzen von 7,0 MHz bis 7,2 MHz in den ITU-Regionen 1 und 3 bzw. den Bereich von 7,0 MHz bis 7,3 MHz in der ITU-Region 2. Es ist primär dem Amateurfunkdienst zugewiesen und nach der ungefähren Wellenlänge benannt.

Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle auch im Jahr 2020

Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle

(11/2020)

Seit den 1950 er Jahren kann man Seeleuten auf den Schiffen in der ganzen Welt über Kurzwelle über den Norddeutschen Rundfunk in der Sendung “Gruß An Bord“ zu Weihnachten grüßen.

Auch in diesem Jahr sucht die Redaktion Grüße für die am weitesten von Norddeutschland entfernten Seeleute.

Interessenten können sich hierzu per E-Mail beim NDR. melden. Hierüber informierte der Norddeutsche Rundfunk in einer Pressemitteilung.
Trotz der Corona Pandemie wird der NDR erneut die Botschaften von Angehörigen sowie Freundinnen und Freunden an Offiziere und Mannschaften übermitteln, die zu Weihnachten nicht zu Hause sein können.

In den letzten Jahren wurde die Sendung in den Wochen vor Weihnachten in Ostfriesland (genauer in Leer) und in Hamburg im Rahmen von Veranstaltungen vorproduziert.

Aufgrund der aktuellen Lage finden diese Veranstaltung in diesem Jahr nicht statt.
Grüße können stattdessen per Post, per E-Mail schriftlich oder als Audiobotschaft aufgegeben werden.

Die Sendung „Gruß an Bord“ wird wie immer am 24. Dezember von 20:05 Uhr bis 22:00 Uhr sowie von 23:05 Uhr bis 24 Uhr auf NDR Info ausgestrahlt.
Auch in diesem Jahr mietet der NDR für die Ausstrahlung zusätzliche Kurzwellensender für die Übertragung an.
Die Sendefrequenzen werden aber erst kurz vor der Ausstrahlung geplant und bekannt gegeben.

NDR “Gruß an Bord” 2019

Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle auch im Jahr 2020 – Die Frequenzen

Am 24.12.2020 kann man in der Zeit von 20:00 Uhr – 22:00 Uhr (Küchenzeit) auf folgenden Frequenzen zuhören:

6030 khz (Europa)
6080 khz (Atlantik – Nord)
9570 khz (Indischer Ozean – Ost)
9740 khz (Indischer Ozean – West)
9800 khz (Atlantik/Indischer Ozean -Süd Afrika)
11650 khz (Atlantik – Süd)

In der Zeit von 22:00 Uhr bis 24:00 Uhr (Küchenzeit) auf diesen Frequenzen:

6145 khz Atlantik (Nord)
6155 khz (Europa)
9590 khz (Atlantik/Indischer Ozean -Süd Afrika)
9675 khz (Indischer Ozean – Ost)
9740 khz (Indischer Ozean – West)
9830 khz (Atlantik – Süd)

Ich wünsche einen störungsfreien Empfang!

Einen weiteren interessanten Artikel zum Mini Fieldday 2020 findest Du hier.
Einen Bericht über mein neues Kurzwellengerät PRC-2200 findest Du hier.

  • YouTube ohne Werbung anschauen
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Projekt “Wort-Uhr”

(09/2020) Vor längerem habe ich in der c’t Hacks (03/2013) einen Beitrag gelesen bei dem es um das Projekt “Wort-Uhr” ging. Das ist eine Uhr, die statt Zeigern oder Zahlen die Uhrzeit in umgangssprachlichen Worten zeigt.
Ich war sofort “Feuer und Flamme”.
Zwar kann man so eine Uhr auch fertig kaufen, das kostet aber vergleichsweise viel Geld, die gekaufte Uhr hat nur eine 10×10 Matrix und vor allem könnte das jeder.

Seite 92 der c’t Hacks . Den Artikel findet man in den Heise Archiven

Auf den ersten Blick sah alles ganz einfach aus… Erstaunlicherweise habe ich den ganzen Artikel aber vor Baubeginn komplett durchgelesen.
OK, die Variante mit dem Conrad-Elektronik Pong Spiel scheidet aus. Ich möchte eine “richtige” Uhr in 40x40cm mit 144 Leuchtdioden und jeder Menge gefrickel.

Projekt “Wort-Uhr” – Die Vorbereitung

Ich nahm Kontakt mit dem Bauelemente-Dealer meines Vertrauens auf. (www.segor.de)

Ein Glücksfall: Eine professionell hergestellte und unbestückte Platine war für eine handvoll Euro zu bekommen.

Erste Lötversuche an einem SMD Schieberegister HC164

Das SMD Löten an sich ist nicht so schwer, wenn das Zeug nicht so winzig wäre… eine starke Lampe mit Lupe muss her. Dennoch, ich konnte alle Bauteile an die richtige Stelle löten.
Zunächst ist das mal abstrakt, weil nichts leuchtet oder blinkt… die Software muss geflasht werden, die Matrix gelötet werden u.s.w.
Erst geht es aber mit handwerklicher Arbeit los: Ab zum Baumarkt, eine Holzplatte auf 40x40cm schneiden lassen.

Die fertig bestückte Platine
Die Bauteile können nicht nur erstaunlich weit springen, sie landen auch stets auf einem gleichfarbigen Hintergrund.
Nach einigen Kaffee war auch der ATMega mit einem handelsüblichen Lötkolben festgebraten.

Jetzt wird gebohrt

Eine gedruckte Schablone hilft mir die Löcher gleich,mäßig zu setzen.

Da es sich um eine MDF-Platte handelt, bohre gleich in 3mm durch das Holz. Von oben senke ich ca 3,5mm tief mit einem 90° Senker. So entsteht ein schöner Krater.

Erst mal alle Kathoden verbinden
So sieht das das fertig aus
Die fertig verdrahtete Matrix
Die Anoden werden über einen Stecker auf die Platine geführt
Die Kathoden ebenfalls

Inzwischen habe ich die Software auch schon geflashed. Bei einem ersten Test leuchten auch schon einzelne LED’s

Alles wird fachgerecht mit Tesa-Band verklebt

Jetzt fehlt noch die Folie mit den Buchstaben. Ich habe eine Plotterei gefunden, die mir die Buchstaben und Worte aus einer schwarzen Plastik-Folie geschnitten und die entstehenden leeren Bereicht mit einer Art weißem, transparent-diffusem Kunststoff laminiert hat.
Das Ergebnis war großartig!

Die fertig geplottete und laminierte Folie

Als letztes muss noch ein Rahmen gebaut werden. Ursprünglich sollte es ein “Ribba” Rahmen von Ikea werden. Das hat leider nicht geklappt, weil der Rahmen in der gewünschten Größe ausverkauft war.
Nachdem die Oberfläche schon durch die Folie schwarz war, habe ich schwarze
Plastik-L-Profile um den Rand befestigt und auf die Plottfolie eine entspiegelte Glasscheibe gelegt.

Fertig ist die Word-Uhr
Die Uhr hängt im Wohnzimmer über der Rum-Sammlung

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    Wer kennt das nicht: Man möchte in Microsoft Word, Excel oder Outlook etwas machen und die gewünschte Funktion ist in einem Untermenü versteckt. Das nervt
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