GPS Genauigkeit beim Kenwood TH-D74

Kenwood_TH-D74_Ambiguity_Beitragsbild

(Jan 2021)

Bei Tests mit meinem Kenwood TH-D74 ist mir aufgefallen, dass die über APRS gesendeten Positionsdaten überhaupt nicht mit meinem tatsächlichen Standort übereinstimmen.

An einem Sonntag fahre ich durch die Stadt und versuche meinen Weg mit meinem Handfunkgerät Kenwood TH-D74 mittels APRS aufzuzeichnen. Dabei verfolge ich die Route auf der Webseite www.aprs.fi .

Schon beim Start zuhause merke ich, dass meine Position um etliche KM nicht stimmt, bzw. von der tatsächlichen Position abweicht.
Zunächst dachte ich “das zieht sich glatt” – Aber nein. Meine Position auf der Karte bewegte sich in die richtige Himmelsrichtung, aber immer etliche KM von meiner tatsächlichen Position.

Bei einem kurzen Halt untersuchte ich die Einstellungen im Menü:

Mein Kenwood TH-D74 im Hauptmenü

Dann bin ich in die “Basic Settings”

Kenwood TH-D74 Basic Settings

Auch der Log Track auf der SD Karte war übrigens weit off der Position.

Kenwood TH-D74 Position Ambiguity

“Position Ambiguity” hatte ich noch nie gesehen oder beachtet. Das Wort selbst war mir auch nicht geläufig.
Kurz mal bei dict.leo.org geschaut und siehe da: ambiguity bedeutet “Uneindeutigkeit”!

Na sowas! Kaum hatte ich die Ambiguity auf “Off” gestellt war Sekunden später meine Position auf der Karte genau. Sogar die Seite der Straße war zu erkennen.

Kenwood TH-D74

Das ist alles keine Raketen-Wissenschaft, wenn man sich aber nur wundert und das Wort nicht kennt muss man nachschauen.
Ich bin mit meinem Kenwood-TH-D74 übrigens voll und ganz zufrieden. Einzig der Akku ist nach einigen Stunden am Ende, wenn im Hintergrund das GPS und der APRS Tracker mitlaufen. Hierzu habe ich mir in einem anderen Projekt einen Autolader gebaut, der mir neben der Ladespannung auch den Ladestrom, die Temperatur und die bisherige Ladung anzeigt.

Interessiert an Amateurfunk oder am Kenwood TH-D74 ? Schau doch mal hier:

  • GPS Genauigkeit beim Kenwood TH-D74
    Bei Tests mit meinem Kenwood TH-D74 ist mir aufgefallen, dass die über APRS gesendeten Positionsdaten überhaupt nicht mit meinem tatsächlichen Standort übereinstimmen…
  • Anzeige verschiedener Klimawerte
    Ich habe mir zur Anzeige verschiedener Klimawerte einen Bausatz mit Node MCU ESP8266 und Sensoren für Temperatur, Luftdruck, Helligkeit und Luftfeuchtigkeit bestellt…
  • Das Tadiran PRC-2200 Man-Pack
    Das PRC-2200 Man-Pack ist ein militärischer Kurzwellen-Transceiver, welches von der israelischen Firma Tadiran hergestellt wurde. Es wurde in viele Länder der Welt exportiert.
  • Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle auch im Jahr 2020
    Seit den 1950 er Jahren kann man Seeleute auf den Schiffen weltweit im NDR in der Sendung “Gruß An Bord“ zu Weihnachten grüßen…
  • Projekt VFO-Knopf von DL7MST
    Das Projekt “VFO-Knopf” von DL7MST habe ich bei Ebay per Zufall entdeckt. Schon lange wollte ich meinen ICOM IC-7300 fernbedienen…

Das Tadiran PRC-2200 Man-Pack

PRC-2200

Das PRC-2200 Man-Pack ist ein militärischer Kurzwellen Transceiver, welches in Israel von der Firma Tadiran hergestellt wurde. Er wurde in viele Länder der Welt exportiert.

Mit dem PRC-2200 ist der ganze Bereich von 160m-10m (1,6 Mhz – 30 Mhz) Sende- und Empfangsseitig verfügbar.
Der ganze Kurzwellenbereich ist dabei in 100 Hz Schritten abstimmbar.

Die Sendeleistung des PRC-2200 ist entweder in 3 Schritten einstellbar (5W, 10W und 20W) oder das PRC-2200 wird auf nur Empfang eingestellt und der Sendebetrieb damit verhindert.

Mit dem Tadiran PRC-2200 können wahlweise 1 oder 2 Frequenzen zum Senden und Hören genutzt werden. Auch können “Frequenzbündel” gespeichert werden, mit denen ein automatischer Verbindungsaufbau möglich ist.

Das PRC-2200 ist entweder über die eingebaute Tastatur oder extern mit Frequenzen und Parametern programmierbar.
Einsatzbereich ist die Kommunikation einzelner Einheiten mit ihrer Führung im Gefecht. Das System eignet sich für kurze, mittlere und auch für weite Entfernungen.

Zum Einbau in ein Fahrzeug gibt es die Version MFF-1A-0 mit der Möglichkeit höhere Sendeleistungen von 25W, 50W oder 100W zu nutzen.
Auch Datenübertragungen sind unter Einsatz eines Modems möglich. Kurzzeit-Aussendungen (sog. Telegramme) lassen sich mit dem Gerät direkt realisieren.

Technische Daten des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Frequenzbereich: 1,6 Mhz – 30 Mhz
HF Leistung: 5W, 10W, 20W
Kanalabstand: 100 Hz
Speicher Kanäle: 20 (mit allen Parametern)
Mögliche Kanäle: 285.000
Modulationsarten: LSB. USB, AM, CW, Datenübertragung, Tonloses CW, Datenübertragung als Telegramm, Datenübertragung bis zu 2400 Baud (mit externem Modem)
Frequenzauswahl: Manuelle Frequenzeingabe, Auswahl der Speicherkanäle, automatische Frequenzwahl (Automatische Verbindung)
Empfindlichkeit: SSB, CW, Data: 0.7 µV, AM: 3.5 µV @ 10dB
Antennen: Dipol Antenne AT-1742(M), Faltbare Antenne AT-1741
Anpasszeit: Max 300 msec
Betriebsspannung: 10.5V – 14.5 V
Batterie: NiCad TNC2188, 12V, 4 Ah
Größe (ohne Antennenfuß): 250 x 85 x 370 mm
Gewicht (inkl. Batterie, Hörer, Faltantenne und Tragegestell): 11.8 kg

Das Handset des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Der Akku des Tadiran PRC-2200 Man-Pack

Es scheint verschiedene Versionen des TNC2188 – 12V NiCd Akkus zu geben: Der von bw-schmitti.de mit dem Gerät gelieferte Akku war aus israelischer Produktion der Firma Tadiran.

Leider ließ er sich nicht laden und die Spannung brach sofort zusammen. Wiederbelebungsversuche schlugen komplett fehl.
Es hilft nichts: ich muss das schwarze Kunststoff-Gehäuse öffnen und sehen was für Zellen enthalten sind. Vielleicht kann man die ja ersetzen …

Offene TNS2188 Akku-Zelle

Ein beherzter Schnitt mit meiner Akku-Flex bringt nichts Schönes zum Vorschein….
Ich denke, da ist nichts mehr zu retten.

Die ausgelaufenen Zellen müssen raus.

Selbst die Anschluß-Drähte waren so angelaufen, das mir das spätere Anlöten an die neue Zelle nicht gelungen ist. Also habe ich die Drähte auch gleich erneuert.

Alles Neu…

Bei der Suche nach passenden Zellen kam mir schnell die Idee LiPo oder LiFePo4 Zellen einzusetzen.
Die Vorteile sind vermutlich bekannt:

  1. Superschnelles Laden
  2. Unbegrenzte Zwischenladung
  3. Lange Lebensdauer
  4. Lange Herstellergarantie
  5. Mechanisch stabiler und sicherer
  6. Wartungsfrei
  7. Umweltfreundlich
  8. Kein aufwändiges Ladegerät nötig

Ich fand bei eBay einen Akku mit 12,8V und 6Ah. Der hat sogar (fast) die perfekten Abmessungen, um in das leere original Gehäuse zu passen und der Preis ist auch ok.
Also bestellte ich direkt mal einen bei www.Eremit.de

Nach kurzer Zeit kam das Paket von Eremit.de, an und ich bin begeistert!
Das ganze Akku-Pack wiegt nur 630g!
Ein Passiv-Balancer ist ebenfalls schon eingebaut. Man kann das ganze also Laden wie einen Blei Akku.

Das BMS

Tiefentladen kann man den Akku durch das eingebaute Batteriemanagement System (BMS) nicht.
Ein Kurzschluss der Zellen sorgt nur für ein Abschalten des BMS. (Probiert habe ich es lieber trotzdem nicht)

Der Balancer balanciert die Zellen sicher aus, um ein langes Zell-Leben zu gewährleisten. Jedoch NUR, wenn es notwendig ist. Anders als Aktiv-Balancer, die ständig überwachen und schalten, können Sie dieser Akku ohne Störfrequenzen betrieben werden.

Der Eremit 12V 6Ah Akku

Jetzt muss die Flex wieder ans Werk:

Ich bin stolz und freue mich. Also gleich rein mit dem Akku ins Funkgerät.

Das PRC-2200 startet, bleibt aber beim Selbsttest mit einer “Fault” – Meldung stehen. Ich vermute als Ursache eine leere 3,6V Lithium Batterie im Innern.
(bw-schmitti.de hat ungefragt und kostenlos eine frische Batterie meiner Bestellung beigelegt.)

Der Akku-Schreck am Morgen

Vor lauter Aufregung habe ich das Funkgerät nicht ausgeschaltet, sondern einfach durchlaufen lassen. Morgens war natürlich alles dunkel.
“Macht ja nix, dann lade ich den Akku eben auf”, dachte ich mir. Aber nichts!

Das Ladegerät zeigt 0V Ladespannung und so richtig Strom fließt auch nicht. Eigentlich gar keiner. Das kann doch nicht sein!
Mein 9Euro Präzisions-Multimeter zeigt 0,2V Spannung am Akku.

“Tiefentladen” denke ich noch. Nach dem Kaffee rufe ich bei Eremit.de an.
Ich bin erstaunt als es nicht einmal einmal klingelt und sofort jemand dran ist.

Entwarnung!

Das BMS hat den Akku vor Tiefentladung geschützt und ab 10V alles komplett abgeschaltet.
Mein Ladegerät versucht durch Messungen herauszufinden was für ein Akku-Typ geladen werden soll.
Weil das nicht klappte, fing es nicht an zu laden. Ein Teufelskreis!

Ich bekomme den Tipp einmal , also kurz mal 12V an die Pole zu legen und damit den Regler wieder zu aktivieren.
Dann überschlagen sich die Ereignisse:

Es klingelt an der Tür und ich bekomme den funktionierenden Ersatz-Akku von bw-schmitti.de geliefert und geladen ist er auch schon.

Jetzt fehlen nur noch zwei Stücke Draht und alles wird gut. Schnell ist irgendwo etwas Draht abgeknippst und die Zelle mit einem kurzen Spannungsstoß wieder reanimiert.
Mein Ladegerät läd mit 1A los.

Schabääm! Läuft!

Wechsel der Lithium Batterie beim PRC-2200

Damit das Funkgerät nun noch den Selbsttest erfolgreich durchführen kann, muss ich die Speicher-Batterie austauschen.
Das ist gar nicht schwer, insbesondere weil die einzelnen Baugruppen des PRC-2200 modular aufgebaut sind.

Auf der linken Seite des PRC-2200 kann man nach dem Lösen von 6 Schrauben (Ein Phillips-Schraubendreher ist im Bordwerkzeug zum Gerät) eine Metallplatte entfernen.

Das Modul ist leicht zu lokalisieren und mit einem kleinen Inbus zu lösen. Auf der Innenseite des Funkgeräts ist eine Halterung für zwei kleine Rändelschrauben. Damit ist die Karte dann leicht aus dem Innenraum heraus zu ziehen.

Die Batterie sitzt in einer Halteklammer und ist an den Polen angelötet.

Der Zusammenbau ist einfach: Das Board wieder in das Funkgerät schieben, mit den
Inbus -Schrauben sichern und die Eisenplatte wieder an das Gehäuse anschrauben.

Das erste (zivile) QSO

Endlich ist es soweit: Der Akku ist funktionsfähig und eingebaut, die Lithium Batterie hält den Speicher und ich habe eine Verabredung mit Holger (DH1BUZ).
Vom Standort der Station DK0GSK habe ich mit einer russischen Doppelzepp auf den ersten Versuch eine Verbindung mit der Military Radio Runde hinbekommen.

… To be continued…

Weitere interessante Berichte über Amateurfunk gibt’s hier.

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Bandplan 6m Amateurfunkband (50 Mhz)

(09/2020)
Der Bandplan für das 6m Amateurfunkband zeigt den Frequenzbereich von 50,000 Mhz bis 52,000 MHz.
In den USA geht der Frequenzbereich sogar von 50,000 MHz bis 54,000 MHz.
Immer weniger nutzt der Rundfunk das 6m Band, dafür aber meinst militärische Funkdienste und seit einiger Zeit auch der Amateurfunk.
In Europa hat der Amateurfunk auf 50,000 Mhz -52,000 Mhz einen sekundären Status. das heißt, er wird geduldet.
In den USA ist das anders, es gibt sogar Fernsteueranlagen, die im 6-Meter-Band betrieben werden. Hierfür sind sogar extra 10 Kanäle fest zugewiesen.

Das 6m Band teilt sich in Europa im Detail wie folgt auf:

  • 50,000 Mhz – 50,100 Mhz
    • max. zulässige Bandbreite: 500 Hz
    • 50,000–50,080 Funkbaken (bitte kein Sendebetrieb)
    • 50,030 Anfang des in Deutschland zugelassenen Bereiches
    • 50,090 CW-Aktivitätszentrum
  • 50,100 Mhz – 50,500 Mhz
    • max. zulässige Bandbreite: 2700 Hz
    • 50,100–50,130 DX-Fenster (Weitbereichsverbindungen)
    • 50,110 Interkontinental-Anruffrequenz
    • 50,150 SSB-Aktivitätszentrum
    • 50,285 Crossband-Arbeitsfrequenzen
    • 50,305 PSK31 Aktivitätszentrum
    • 50,310–50,320 Erde-Mond-Erde
    • 50,320–50,380 Meteorscatter CW und SSB
  • 50,500 Mhz – 51,000 Mhz
    • max. zulässige Bandbreite: 2700 Hz
    • 50,510 SSTV (FSK)
    • 50,550 Facsimile
    • 50,600 Funkfernschreiben
    • 50,620–50,750 digitale Betriebsarten und FM, Repeater-Eingabe, 12 kHz Bandbreite
  • 51,000 Mhz – 52,000 Mhz
    • max. zulässige Bandbreite: 6000 Hz
    • 51,210–51,390 Repeater-Eingabe (Uplink)
    • 51,410–51,590 FM
    • 51,810–51,990 Repeater-Ausgabe (Downlink)

Einen Beitrag über meine ersten QSO auf 6m kann man hier lesen.

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Mein mcHF Klon – RS918

RS-918

(08/2020) Es gibt seit längerer Zeit einen Nachbau des mcHF Transceivers. (Genau gesagt gibt es viele verschiedene, mit jeweils anderen Features und Werten.)
Meiner jedenfalls kommt aus China und trägt die Bezeichnung RS-918. Es handelt sich um einen SDR, der im Bereich 1,6Mhz – 30 Mhz auch QRP senden kann (Angeblich um die
10 W, nachgemessen habe ich das aber noch nicht)
Auffallend und sehr handlich sind die vergleichsweise kleinen Abmaße: 20cm x 7cm x 5cm

Der chinesische RS-918 QRP Transceiver. Ein Clon des mcHF
Der chinesische RS-918 QRP Transceiver
Ansicht von Links: Antenne, USB-Host und der USB-DFU Anschluß
Links: Antenne, USB-Host und der USB-DFU Anschluß
Ansicht von Rechts: Audio in und out, Key und Stromversorgung
Rechts: Audio in und out, Key und Stromversorgung

Ich betreibe meinen RS-918 mit einem “Qualitäts-Netzteil” aus dem Hause “Yi-Teng” mit 12V und 3Ah.
Das Gerät wird auch als “UHSDR” Bezeichnet, was die Abkürzung für Universal Ham Software Defined Radio ist.

Da ich mich nicht ganz intuitiv mit der Bedienung des Geräts anfreunden konnte, habe ich hier die Bedienungsanleitung verlinkt. Diese ist von DL9PR aus dem englischen übersetzt.

Erste Inbetriebnahme und BIAS -Abgleich

Nach dem Einschalten hatte ich jedoch erst einmal ein ganz anderes Problem: Mein Transceiver zeigt auf einmal die Fehlermeldung :
“PA Bias is 0, TX not possible”

Die gleiche Fehlermeldung erscheint wenn das Mikrofon eingesteckt wird.Nach einiger Zeit verschwindet die Meldung, der TRX startet, aber ein TX ist nicht möglich.

Hier half mir das von DL9PR übersetzte Handbuch sehr schnell weiter.
Im Kapitel “Bevor Du OnAir gehst- Einrichten des mcHF zu Beginn”
findet sich folgende Anleitung:

Führe diesen Schritt nur aus, wenn die HF-Ausgangs-Transistoren eine ordnungsgemäße Kühlung haben !

– Schließe ein Amperemeter in Reihe mit der Stromversorgung (Netzteil) des mCHF.
Es soll 0,3 A anzeigen, bei einer Auflösung von besser als 0,1 A.

– Hänge eine echt gute künstliche Antenne (Dummyload) an den mcHF.

– Stelle den mcHF auf 10 m und die Betriebsart auf LSB oder USB.

– Gehe zum Punkt „PA Bias“ im Kalibrierungs-Menü.

– Ohne vorhandene Audio (z.B. minimale Mike-Regelung und stilles Zimmer) taste den Sender: Stelle die Bias schnell auf ZERO (Null). Das kann man durch Drücken des Knopfes DEFLT (F2) tun. Merke Dir den Stromwert am Amperemeter.

– Den Sender (Tx) hältst Du noch getastet, erhöhst nun den Setzwert PA Bias, um einen Anstieg des Strommeßwerts von 0,5A am Amperemeter zu haben, was 0,25 A je HF-Ausgangstransistor entspricht. Hast Du das geschafft, gib die Tastung des Tx frei.

– Drücke und halte F1 zum Speichern des Setzwerts auf EEPROM.
-> Alles erledigt, Die Fehlermeldung beim Booten ist weg

Der RS-918 startet ohne Fehler

An der Stelle fällt mir ein das ich ja mal schauen könnte ob die 2.11.48 die aktuelle Firmware ist.

Ist sie nämlich nicht !

Auf der DF8OE Github Seite gibt es sowohl den Bootloader (Version 5.0.4 ist bei mir schon installiert) als auch die Firmware zum Download. In meinem Fall ist die 2.11.89 die aktuelle Firmware, die ich sogleich auf einen USB-Stick downloade.

Um von einem USB-Stick die Firmware zu aktualisieren ist eigentlich nicht viel Aufwand nötig: Es braucht einen USB-Stick und die Datei “fw-mchf.bin”

Der USB Stick wird an die Host- Schnittstelle gesteckt und beim Starten des Transceivers wird zeitgleich die Band (-) und die Power Taste gedrückt.

(Nicht zu verwechseln mit der Power und der Band (+) Taste, die gedrückt werden müssen um das Gerät in den DFU Modus zu setzen.
Das Programm für Bootloader – Updates findet sich hier.
Es ist zwar kostenlos, der Hersteller möchte aber eine Registrierung haben

Ich habe hier von DF8OE noch ein Dokument gefunden, in dem genauer auf die einzelnen Tastenkombinationen und Möglichkeiten der Upgrades eingegangen wird..

DfuSe Demo, Software zum Bootloader update des mcHF
DfuSe, nicht von der “Demo” beeindrucken lassen, es funktioniert trotzdem vollständig

Fehlende Betriebsarten beim RS-918

Mit der Taste Mode lassen sich auf allen Bändern die Betriebsarten einstellen. CW-U, CW-L, AM, SAM, FM-N, Di(gital)-U, DI(gital)-L, USB und LSB.
Ich habe anfangs einige Betriebsarten vermisst, dann aber bei tieferem Einsteigen in die Menü-Struktur festgestellt das man jede Betriebsart individuell aktivieren kann/muss.

Sogar einen CW-Decoder hat der RS-918 an Bord. Einfach die Betriebsart CW wählen, ein CW Signal nach Gehör einstellen und dann auf der linken Seite unter der Angabe der Geschwindigkeit den Balken mittig im grünen Kästchen ausrichten.

CW Ausrichtungshilfe
Screenshot mit aktiviertem CW-Decoder, mangels Antenne leider ohne Signal…


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Mini-Fieldday Schönower Heide

(07/2020) Am 11.7.2020 bin ich mit drei Funkfreunden (DL7AG, DO7FIR und DD4FK) in der zu einem Mini Fieldday in der Schönower Heide, etwas nördlich von Berlin bei Bernau verabredet.
(Genau gesagt: 52.67911,13.5208784)
Wir wollen das Equipment für den bevorstehenden ILLW testen, Spaß haben und dabei noch einige QSO hinbekommen.

Ich fahre mit kleinem Gepäck, also nur meinem Kurzwellen-Rack und einer Drahtantenne los.
Als SWL Lars und ich ankommen, haben die drei anderen OM`s schon “das nötigste” aufgebaut:
Eine Delta Loop für 80 m, ein Bud-Dipol für 40 m, eine militärische Kurzwellenantenne mit einem Magnetic Balun für mehrere Bänder sowie eine portable Magnetic Loop für 40 m.

Mobiles Kochen auf dem Mini Fieldday

Ganz nebenbei wird Tee (der gute Earl Grey) und später auch ein Linsengericht hergestellt.
Ein großer Aufbau ist bei mir nicht nötig, denn alles ist in meinem 19 Zoll Kurzwellen-Rack bereits vorhanden.

Nachdem ich nur schnell das Gehäuse im Kofferraum positioniert habe, kann direkt mit dem Betrieb begonnen werden. Mit Hilfe einer 6 m langen Angelrute bringe ich meinen 23,5 m langen NVA Antennendraht sowie den auf der Feldwoche am Dreetzsee gefertigten 1:9 Balun schnell auf einige Meter Höhe in die Bäume.

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Da es sich bei der Schönauer Heide um ein Naturschutzgebiet handelt, haben wir einige
“CQ Flora Fauna rufe” gestartet. Die Flora-Fauna Referenz ist übrigens DL-FF0370.

SWL Lars hat mit dem Ausbildungsrufzeichen DN1RBY ebenfalls einige gute QSO geführt.
Hier ein Ausschnitt aus seinem handgeschriebenen Log:

Das Mini Fieldday Log von SWL Lars
Wer sich erkennt und erinnert bekommt eine QSL-Karte

Hier hat sich gezeigt das sowohl ein Tisch und/oder sogar ein eigener Stuhl (genau wie ein funktionierendes Schreibgerät) durchaus gute Investitionen sind. Sogleich bestelle ich einen Camping-Tisch auf einer großen Auktions-Plattform im Internet.
Gegen 18:00 Uhr bauen Lars und ich wieder ab und fahren Richtung Heimat. Ein toller Tag in der Natur, nette QSO und wieder viel gelernt.
Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

Der Mini Fieldday Schönower Heide in 12 Sekunden

Der Tag in 12 Sekunden

(29.7.) – Heute kam eine QSL Karte von DO6GS an. Lars hat ein QSO mit ihm via DMR auf der TG 212 geführt. – Vielen Dank.

QSL Karte von DO6GS

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Ausbildung spielt eine große Rolle

Die Ausbildung und Fortbildung spielt im Amateurfunk eine große Rolle!
Das Lernen hört auch nicht mit Erlangung der Amateurfunklizenz auf!

Auch wenn man die Fragen der Prüfung bei der Bundesnetzagentur richtig beantworten bzw. ankreuzen konnte, heißt es noch lange nicht, das der neue Funkamateur nun ein Fachmann in allen Bereichen ist. Das Gegenteil ist der Fall.
Nach dem Lernen der Grundlagen kann man -ganz natürlich- kein Spezialist sein.
Vielmehr hat man das Grundwissen nachgewiesen, auf dem sich weiteres Fachwissen aufbauen lässt

Unter Amateurfunkern gibt es den sogenannten Hamspirit.
Bei diesem echten Sprit wird (bis auf wenige Ausnahmen) respektvoll und fair sowohl im “richtigen” Leben als auch “on Air” miteinander umgegangen und sich untereinander geholfen.
Sei es auch nur mit einem unerwarteten Ratschlag. 😉

Ich konnte bei meinen Aktivitäten jedes mal viel von anderen Amateurfunkern lernen und abschauen. Auch neue Impulse zu Amateurfunk-Themen konnte ich bei jedem Event (z.B. einem Fieldday oder auch einer “Funk-Party”) mitnehmen.

So bin ich über den Amateurfunk auch auf das Thema Solarenergie gekommen. Dies beschäftigt mich im Jahr 2019 und 2020 ganz erheblich. In einem anderen Beitrag berichten werde ich in Kürze hierüber berichten.

Ich habe Anfang Oktober 2020 von der Bundesnetzagentur das Ausbildungsrufzeichen DN2JU zugeteilt bekommen. Hiermit darf ich interessiertem Nachwuchs auch den praktischen Funkbetrieb auf allen Bändern der Klasse A (in meinem Beisein) ermöglichen.

DL7JU und SWL Lars beim Ausbildungsbetrieb
Lars und Jens (DL7JU) beim Ausbildungs – QSO (Foto:DL7AG)

Das Bild zeigt meinen Sohn Lars im Alter von 11 Jahren bei einem QSO im März 2020.
Lars konnte bereits mit 10 einen Teil der Amateurfunk – Lizenzprüfung der Klasse E erfolgreich ablegen. Nun wird weitergelernt und es folgt hoffentlich bald die “Zulassung zum Amateurfunkdienst” als einer der jüngsten Funker.

Ich drücke ihm die Daumen!!!

Interessiert an dem Kontakt mit einer Raumstation? Schau doch mal meinen Beitrag hierzu an!

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Yaesu FT-991a Einstellungen für FT8

yaesu_FT991A

Immer wieder wird man gefragt welche Yaesu FT-991a Einstellungen für FT8 am Transceiver und am Computer nötig sind um mit WSJT-X oder der alternativen Software WSJT-Z ON Air gehen zu können.

Ich möchte das einmal am Beispiel meines Yaesu FT-991a zeigen.
So schwer ist es nämlich gar nicht gar nicht:

Bevor man den Transceiver mit dem Computer verbindet, muss der Treiber von Yaesu heruntergeladen und installiert werden. Wenn der TRX erst angesteckt wird, werden zwar auch Treiber geladen, dieses Setup funktionierte bei mir aber nicht.

Den Treiber kann man hier herunterladen.

Das allein ist kein Problem, es sollte eben nur vor dem Verbinden mit dem Computer erledigt werden.
Wenn dann der Yaesu verbunden wird, erscheinen in der Hardware-Umgebung zwei weitere COM-Ports und es können die Yaesu FT-991a Einstellungen für FT8 vorgenommen werden.
(Per rechter-Taste kann hier auch die Nummer des COM-Ports abgeändert werden.)

Ebenfalls erscheint in der Hardwareumgebung unter USB Audio Gerät ein neuer Mikrofon und Lautsprecheranschluss.
Den Lautsprecheranschluss habe ich zunächst zugelassen, den Pegel des Mikrofons habe ich am Yaesu so eingestellt dass die ALC den Wert von neun nicht übersteigt.

Als nächstes müssen im Funkgerät einige Einstellungen getätigt werden.
Im folgenden habe ich nur die Menü-Einträge aufgeführt die für
WSJT-X relevant sind.

Menü NummerEinstell-Wert
28rs232c
2938400
3010 msec
3138400
32100 msec
33enable
59direct freq
62others
641500 Hz
651500 Hz
66off
684000 Hz
70REAR
71DTR
72USB
Die tabelarische Auflistung der nötigen Einstellungen im FT-991a für FT8 Betrieb

Einstellungen am Gerät (Funktionsmenü F)

  • Als Betriebsart muss für digitale Betriebsarten immer DATA-USB ausgewählt werden !
  • NAR/WIDE auf 3k einstellen
  • WIDTH auf 3000Hz
  • DT GAIN steht bei mir auf 1, kann variieren bis 6 oder 7 (Standard ist 50, viel zu hoch und verursacht Splatter). Zur optimalen Einstellung bitte so einstellen, das die ALC nicht anfängt zu regeln. Dazu Meter auf ALC stellen und DT GAIN so lange von 0 hochdrehen bis die ALC gerade anfängt auszuschlagen)
  • RF POWER maximal auf 10-50W
  • NOTCH, CONT, DNR und DNF alle OFF
Das fertige FT-8 Setup (Hier protable)

Man kann natürlich auch eine Software nutzen um die Einstellungen im FT-991 zu bearbeiten, zu sichern und wieder einzuspielen.

Die Software meiner Wahl hierfür ist unter www.rtsystemsinc.com zu finden. (Ich habe keine Aktien an der Firma… :-))
Diese Software ermöglicht es alles bequem am Rechner einzustellen und auch zu exportieren.

Das Setting meines Yaesu FT-991a Transceivers kann man hier herunterladen und mit der Rt-Systems-Software einspielen.

Ich wünsche maximale Erfolge und beste 73!

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Bandplan 80m (Amateurfunk)

FrequenzbereichBandbreiteNutzung
3,500–3,510 MHz200 HzHier wird CW, bevorzugt interkontinental durchgeführt
3,510–3,560 MHz200 HzHier ist der bevorzugte CW-Contestbereich, Aktivitätszentrum 3555 kHz
3,560–3,570 MHz200 HzCW, niedrige Sendeleistung (bis 5 Watt), contestfreier Bereich, Aktivitätszentrum 3560 kHz
3,570–3,580 MHz200 HzSchmalband, Digimode
3,580–3,590 MHz500 HzSchmalband, Digimode
3,590–3,600 MHz500 HzSchmalband, Digimode, automatische digitale Stationen
3,600–3,620 MHz2700 Hzalle Betriebsarten, Digimode, automatische digitale Stationen
3,620–3,650 MHz2700 Hzalle Betriebsarten, bevorzugt Contest SSB, Aktivitätszentrum für digitale Sprachübertragung auf 3630 kHz
3,650–3,700 MHz2700 Hzalle Betriebsarten, Aktivitätszentrum für Funk mit wenig Leistung (QRP) in SSB auf 3690 kHz
3,700–3,775 MHz2700 Hzalle Betriebsarten, bevorzugt Contest SSB, Aktivitätszentrum für Bildübertragung auf 3735 kHz, Aktivitätszentrum für Notfunk auf 3760 kHz
3,775–3,800 MHz2700 Hzalle Betriebsarten, bevorzugt Contest SSB, vorrangig für Interkontinentalverbindungen
Übersicht über die Frequenzen

Im Amateurfunk wird das 80-Meter-Amateurband meistens für lokale (z. B. deutschlandweite) Funkkontakte genutzt oder für Funkverbindungen mit anderen Funkamateuren auf dem gleichen Kontinent. Dieser Umstand begründet sich darin, dass die für eine (weitverkehrsgünstig) flache Strahlung nur mit Aufbauhöhen über Grund zu erreichen ist, die für die meisten Funkamateure nicht realisierbar ist (halbe Wellenlänge, entspricht 40 m). Allerdings sind auch durchaus – bei entsprechenden Antennen – weltweite Verbindungen möglich.

Die Frequenzbereiche, welche die Funkamateure nutzen können, variieren stark. In einigen Ländern sind die kompletten 500 kHz dem Amateurfunk zugewiesen, in anderen nur 300 kHz. Und selbst dieser Frequenzbereich wird oft mit anderen Funkdiensten gemeinsam genutzt.

RegionFrequenzbereich
IARU-Region 13,500 bis 3,800 MHz
IARU-Region 23,500 bis 3,850 MHz
IARU-Region 33,500 bis 3,900 MHz
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