Paris des Ostens – eine Reise nach Beirut

(09/2020) Man hört so viel vom Paris des Ostens. Eine Reise nach Beirut war schon lange mein Plan. Im November 2019 ist es dann soweit, ich fliege von Berlin-Tegel über Istanbul nach Beirut. Warum? Ich habe Zeit, das libanesische Essen lag mir schon immer und im “Paris des Ostens” war ich noch nie.

Der erste Flug ist gerade mal halb voll besetzt. Türkisch Airlines setzt ein modernes und sauberes Flugzeug ein.
Wie üblich setze ich meine Noise-Cancelling Kopfhörer auf und schlafe ein.

Paris des Ostens - eine Reise nach Beirut

Wir landen pünktlich in Istanbul und ich erkunde etwas den Flughafen. Pünktlich geht es dann weiter mit ME2826 nach Beyrut.
Wieder Türkish Airlines . Wieder ein tolles Flugzeug. Alles sauber, alles neu.

Landung in Beirut

Erster Eindruck: Toller Flughafen. Nicht so groß, aber in sehr gutem Zustand. Ein arabischer Passagier beschwert sich das es mit dem Gepäck 15 Minuten dauert.
Er war vermutlich noch nie in Berlin Tegel oder ist mit Airberlin geflogen (oder sogar beides) und hat auf Gepäck gewartet.

Ich scheine der einzige westliche Tourist zu sein.

Die Einreiseformalitäten sind anders als in Ägypten oder Jordanien.
Ich werde befragt wo ich wann war, wo ich hin will, mein Pass wird aus der Hülle genommen und zwei Aufkleber, die außen am Pass und innerhalb der Hülle waren entfernt. (Mehrere kleine gelbe Aufkleber die man jeweils bei der Einreise in Israel außen aufgeklebt bekommt).

Der Grenzbeamte kann nicht glauben dass ich als Tourist hier bin.
Er fragt mich was genau ich sehen möchte.
Ich habe zum Glück noch ein Werbemail mit Sehenswürdigkeiten in und um Beirut im Posteingang des Smartphones. Zum Thema Stadtrundfahrt sagt er mir: “Das geht nicht”.
Ich soll das ein anderes Mal machen. Von allen anderen Aktivitäten rät er mir ab. Sein Vorschlag ist: Am besten im Zimmer bleiben und das TV genießen. Klaro – Darum bin ich hier…

Überall das Gleiche

Draußen, vor dem Airport, geht der Kampf der Taxifahrer um den einzigen ungläubigen Fahrgast los.
Tumultartige Szenen, ein Fahrer greift meinen Koffer und mich und zieht mich weg.
Da können sich deutsche Taxifahrer mal eine Scheibe abschneiden…
Früheren Erfahrungen folgend, hatte ich mich zuvor in einem Laden innerhalb des Flughafens erkundigt was eine Taxifahrt nach Beyrut-Hamra kostet. Dann fragte ich was ein einheimischer bezahlen würde. Im Wagen mache ich dem Fahrer klar, dass ich maximal 25 US$ bezahlen werde.

Wichtiger Satz: ‘ana last ahmaq — أنا لست احمق — Ich bin kein Idiot

Der Airport von Beirut liegt nur kurz außerhalb der Stadt, keine 15 Minuten zu fahren. Wir fahren trotzdem schnell, teilweise mit 130 km/h durch die Stadt. Anders als z.B. in Kairo sind kaum Autos unterwegs, wenig Menschen auf der Straße.
Am Hotel angekommen, werde ich bereits erwartet und mit Namen begrüßt. Das Hotel scheint nicht voll ausgelastet und man freut sich auf jeden Gast. Das Zimmer ist o. k. aber das wichtigste ist: die Klimaanlage funktioniert. Jetzt ich möchte nur etwas essen und dann schlafen.

Dienstags in Beirut

Ich wache auf und freue mich das ich frei habe. Liege im Bett und höre Musik.

Zum Frühstück müsste ich mich motivieren aufzustehen. Ich lasse es ausfallen. In Beirut braucht man keine Angst zu haben hungrig zu bleiben.

Irgendwann stehe ich auf und laufe los.
Die Straßen sind nicht voll, im Vergleich zu anderen arabischen Städten eher leer. Obwohl sich der Bezirk Hamra im Zentrum befindet. Vergleichsweise viel Polizei und Militär ist auf der Straße zu sehen.
Das ist komisch. Anders als in Israel wo man auch viel Militär sieht.
Mit Sicherheit bin ich keine Sekunde unbeobachtet.

Ich laufe erst einmal ziellos durch die Straßen, erkunde die Gegend und gönne mit gelegentliches Stehenbleiben und beobachten.

An einem Kiosk trinke ich einen unglaublich süßen Kaffee. Doppelt so teuer wie angegeben, dafür darf ich auf dem Sessel vom Chef sitzen.

Nachmittags bin ich zurück am Hotel und lege mich hin. Total erschöpft, so viele Eindrücke. Auf einmal ist es 19:00 Uhr und ich wache auf. Ich brauche etwas um wach zu werden und breche dann auf zum BarBar Grill, meinem Basislager.

Paris des Ostens – eine Reise nach Beirut ist auch kulinarisch

Nach dem Essen laufe ich durch die Straßen. Hier in Hamra ist es ruhig, leer und sauber.
Ganz anders als ich mir die Stadt vorgestellt habe.
An der Rue Rebeiz ist ein Coffee Shop. Ich nehme einen Kaffee mit Milch und sitze auf der Straße .

Auf dem Weg nach Hause gehe ich zum Kiosk um Wasser zu kaufen. Im Fernsehen läuft ein Live-Bericht aus dem Norden Beiruts.

Die Menschen sind unzufrieden. Autos werden zerstört, Scheiben gehen zu Bruch. Der Kiosk- Mann meint es wird eine Revolution geben.
Alles läuft über Vetternwirtschaft, Leute sitzen auf Posten für die sie nicht geeignet sind.
Zeitweise ist Benzin knapp. Luxusartikel oder Technik ist, wenn überhaupt, nur für US-Dollar zu bekommen.

Mittwoch in Beirut

Ich schlafe wieder lange, verpasse das Frühstück wieder. Egal, ein Nescafe auf der Straße reicht mir heute.

Ich wandere Richtung Meer. Keiner nimmt Notiz von mir. Jedenfalls scheint es so.

Ich treffe auf Angler, komme ins Gespräch. Es geht um die Lage im Land und die Schere zwischen arm und reich. Er berichtet von Vetternwirtschaft und Leuten auf falschen Positionen. Klare Worte aus dem Volk.

Bassem angelt winzige Fische, die man komplett frittiert.

Als ich einen Fisch berühre, werde ich von der Rückenflosse „gestochen“. Es tut ziemlich weh. Ich drücke soviel Blut wie möglich raus und spüle mit Wasser ab. Dann wird es besser.

Flugblatt

Gegen Abend bin ich zurück am Hotel. Nach einer kurzen Pause bis 22:00 Uhr gehe ich los und laufe durch die Nacht auf der Suche nach Shawarma…

Donnerstag in Beirut

Ich schlafe lang und wache entspannt auf. Lange duschen macht gute Laune. Ich gehe runter auf die Straße etwas entlang und finde was zum Frühstück. Heute laufe ich in Richtung Hafen. Beirut hat einen übersichtlichen aber schönen Yachthafen. Teile des Hafens sind militärisch genutzt, Teile sind zivil.
Eher eine komische Stimmung hier.

Ich mache einige Fotos mit dem Telefon und werde sofort von einem Polizisten angesprochen. Sehr deutlich.
Ok, dann keine offiziellen Fotos mehr.

Ein Stück weiter sind im Yachthafen wieder Angler.
Ich schaue zu, genieße die Sonne und vergesse die Zeit.

Marina Beirut

Die Zeit verfliegt, der Tag ist warm und sonnig, irgendwann nehme ich ein Taxi zum “Rocky Point”.

Ich fühle mich gut, klettere die Felsen bis zum Wasser herunter und sitze auch hier einige Minuten im warmen Wind.

Dann, nach einigen anstrengenden Minuten klettern und Bergauf gehen bin ich wieder auf der Straße.

Ich setze mich in ein Café, nehme ein Kaltgetränk und freue mich an der Aussicht.

Auf der Straße spricht mich ein Taxifahrer an. Ich kann gut mit ihm handeln, er hat Humor und er fährt mich nach Hamra zurück. Morgen wollen wir nach Tripoli und Baalbeek fahren. 40 USD haben wir schon ausgehandelt. Um 9 treffen wir uns vor dem “Golden Tulip” Hotel.

Eine gute Gelegenheit das Hotel-Frühstück zu testen….

Beirut, Bybloss, Tripoli

Ich stelle den Wecker geht um 7:15 Uhr. Duschen, anziehen los. Ich gehe straight zum Golden Tulip Hotel und melde mich zum Frühstück.
Das Frühstück ist ganz o. k., wobei es nur eine Thermoskanne mit Kaffee für alle Leute gibt. Viele trinken aber Tee, so dass ich eine Tasse Kaffee ab bekomme. Läuft!

Pünktlich ist der Fahrer da. Mir fällt auf dass der Wagen nicht voll getankt ist, sondern im letzten Drittel fährt. Wir fahren zunächst nach Bybloss.

Von Bybloss geht es weiter nach Tripoli.

Tripoli erinnert mich sehr an Ramallah, aber nicht so voll und so belebt. Überhaupt kommt mir alles weniger voll vor.
Unterwegs fahren wir vergeblich zwei Tankstellen an um zu tanken. Bei einem der Checkpoints unterwegs erfahren wir das es hinter Tripoli wieder Benzin geben soll.

In ganz Beirut und Umgebung gibt es heute offenbar kein Benzin.
Wenn es denn Benzin gibt, ist die Menge limitiert und der Preis fix (20.000 Pfund für 8l)

Später halten wir dann an jeder Tankstelle und füllen 5l Wasserbehälter auf.
Eine hübsche Bombe wächst im Kofferraum.

An vielen Stellen steht Militär, teilweise mit modernen Gewehren, teilweise mit alten AK47 und uralten Panzern.

Wir fahren weiter nach Baalbeek. Hierzu geht es auf ca. 1500 m in die Berge. Wir passieren einen Wintersport-Ort. Am Ortseingang wieder ein Checkpoint, mitten im Nirgendwo. Zwei Soldaten stehen an einer Art Telefonzelle. Kein Fahrzeug, kein Haus.

Die Temperatur geht bis auf 4 Grad herunter.
Teilweise sehe ich bei waghalsigen Manövern das Weiße im Auge der anderen Autofahrer, aber mein Taxifahrer, sein Name ist Majd, hat aber alles in Griff.

Auf dem Weg zurück kommen wir an syrischen Flüchtlingslagern vorbei. Die ganze Stadt ist voll mit Flüchtlingen. Die Grenze zu Syrien ist nur ca 30 km entfernt.

Rückfahrt nach Beirut

Kurz vor Beirut kommen wir in eine Protest-Demonstration. Die Polizei sperrt alles ab, aber sind schon mittendrin. Majd reagiert besonnen und um- und durchfährt demonstrierende Menschenmassen. Kein Stein trifft das Auto. Was soll schon passieren, schließlich haben wir im Kofferraum genug Benzin für alle dabei.

Irgendwann am Abend sehe ich im TV: Auch in Beirut wird demonstriert.
Aber friedlich, natürlich und unter Polizeiaufsicht…

Ich rufe Majd nochmal an, will eine Fahrt zum Flughafen für den kommenden Sonntag klarmachen. Aber beim Nachschauen bemerke ich das der Flug schon morgen geht…

Puh. Glück gehabt…

Der Heimflug

Hier muss ich nicht viel schreiben. Die Reise war toll, der Libanon ist ein tolles Land und die Gastfreundschaft der Menschen ist überragend.
Ich komme sicher wieder (vielleicht eine Männerreise ?!) und hoffe, das sich einige Probleme bis dahin gebessert haben.

Paris des Ostens – eine Reise nach Beirut ist zu Ende, aber die Erinnerung daran bleibt.

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Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil III)

Talaat Harb Square

Was bisher geschah.
In diesem Teil geht es um die Weiterreise vom Sinai nach Kairo, dem III Teil des Berichtes.

Wir starten nach Kairo… Erst einmal wird eine Verspätung gemeldet. Nur eine Stunde, dann noch eine Stunde…

Ablenkung im Wartebereich
Lars kann sich beschäftigen.
SM306 is delayed
Air Cairo, nicht zu verwechseln mit Cairo Air oder Egypt Air

Irgendwann geht es dann weiter. Wir sitzen in einer Boeing 737-800 von AMC-Airlines.

AMC Airlines
AMC Airlines
Flugroute Sinai - Kairo

Der Flug ist ruhig und schnell.

Das Gepäck kommt und mein Koffer ist wieder defekt. Ich muss das Rad irgendwie neu vernieten.

Egal.

Wir wechseln etwas cash (17,9 EGP für 1 Eu) und fahren mit dem Limousine Service downtown. Das üblich hauen und Stechen der Fahrer um den (vermeintlich) unerfahrenen Fahrgast.
Ich handle 300 Piepen, wie immer aus. Den Weg kenne ich inzwischen und erkenne was sich seit dem letzten Besuch verändert hat.
Unser Hotel, das Cairo-Inn hat sich nicht verändert. Ein Glück!

Unser Hotel, das Cairo-Inn

Das Cairo-Inn ist am Talaat Harb Square, (ميدان طلعت حرب) der fußläufig vom Tahir Platz nur 5 Minuten entfernt ist. Dort ist auch die U-Bahn, der Busbahnhof, Der Bahnhof und viele weitere Ausgangspunkte in alle Richtungen. Auch kennt jeder Taxifahrer den “midan altahrir” (ميدان التحرير), so das man mit dem Taxi immer in die Nähe zum Hotel kommt.
Auch zum Ägyptischen Museum sind es zu Fuß nur wenige Minuten. Und weil wir hier schon fast zuhause sind, ist die Begrüßung familiär und herzlich. Bahaa und Eid sind wie immer da.
Die Zimmer sind wie immer

Hach,endlich zuhause.
Wir verschnaufen kurz, gehen dann Shawarma essen und fallen ins Bett.

Kaputt von der Reise
Viele neue Eindrücke müssen im Schlaf verarbeitet werden.

18.10.2019 Cairo (Downtown)

Ich schlafe lange. Irgendwann hat nachts das Hupen aufgehört. Komisch. Morgens geht es dann aber wieder früh mit dem Berufsverkehr los.
Ich nehme eine wohltuende Dusche und dann gibt es Frühstück.

Frühstück im Hotel Cairo-Inn

Gleich gehen wir los zum Tahir Platz und ins Ägyptische Museum.

Wir gehen los und finden alle paar Minuten Reiseleiter die sich nach unserem Wohlergehen erkundigen und uns zu den Pyramiden fahren wollen.

Die ersten paar sind lustig…

Die Tarn-Identität

Dann haben wir uns eine isländische Tarn-Identität zugelegt. Lars ist der stumme Björn Hoegelvögel und ich Rangarrr mit leichtem Sprachfehler (der Grund warum uns andere Isländer nicht verstehen)
Der erste Test klappt und entlockt dem kundigen Reiseleiter das bekannte „ohh eislandia“

Lars lächelt und ich sage “noooo schpiiiik enklisch„

Der zweite Angriff „Hello Boy, where are you from?“ ist ebenfalls geprobt.

Lars lächelt und sagt “nooo enklisch“, Das funktioniert gut. Selbst nach Tagen sagen fremde Menschen auf der Straße “ohh eislandia!” zu Lars.

Das Café Riche

Nach dem Museum laufen wir durch die Straßen und finden dann das “Café Riche
Hier ein kleiner Film zum Café (Film)

Hier scheint die Zeit in den 1920‘ern stehengeblieben. Am Eingang steht ein Schreibtisch und ein Bücherregal.
Die Tische und Stühle sind aus dunklem Holz und sicher alt.
Der Kellner sieht mit seinem Kimono etwas asiatisch aus. Musik läuft nicht.

Stimmengewirr und Zigarettenrauch.

Wir trinken Sprite und essen Nudeln.
Es schmeckt gut.

Die Fahrt zur Zitadelle

Auf der Straße nehmen wir ein Taxi zur Zitadelle. Der Fahrer ist ein harter Hund. Er möchte absolut nicht handeln, uns aber als Fahrgäste trotzdem haben. Ich biete 50 EGP und er sagt OK. Während der Fahrt macht er Selfies von sich und Lars auf dem Rücksitz.
Am Ziel verdoppelt er den Preis, weil er ja auch zwei Selfies mit seinem Smartphone gemacht hat…
Nicht mit Rangarrr aus Island!
Wir steigen aus und gehen los.

Die Zitadelle schließt um 17:00 Uhr, das heißt wir haben noch 25 Minuten. Der Wachmann am Eingang will uns nicht reinlassen.

Dann kommt die Frage woher wir kommen.
“Deutschland.”
„No Problem, but quick“ – shoukran lak asraena (شكرا لك نسرع)

Wir rennen förmlich die Zitadelle hoch, machen Bilder. Ich möchte Lars unbedingt den Blick über die Stadt in der Abendsonne zeigen.

Auf dem Weg nach unten wird Lars von einem Mädchen gefragt ob er ein Selfie mit ihr machen wolle. Ja klar.

Es erscheinen immer mehr Kinder und Jugendliche. Einige fragen ob sie ein Selfie mit Lars machen können, andere machen einfach Bilder. Lars schwankt zwischen “fame” und Unbehagen.
Auf einmal sind wir getrennt, Lars von 60 Kindern umringt.
Dann erscheinen 3 Lehrer und sorgen für Ruhe.
Sie entschuldigen sich für ihre Schüler und fragen von wo wir kommen und ob wir ein Selfie mit ihnen machen würden.
“Man fühlt sich schon ein bisschen wie ein youtuber” Naja.

Der letzte Tag in Kairo

Ich wache um 8:30 Uhr auf. Lars ist auch schon wach.
Duschen, anziehen und Frühstück.
Beim Kaffee lernen wir 3 ältere Damen aus Brasilien kennen, die schon seit 4 Monaten um die Welt reisen.
Heute wollen wir zu den Pyramiden. Zuerst nach Saquara, dann weiter nach Gizeh.
Weil es mit U-Bahn und Taxi nicht so schön ist, fragen wir Hosni ob er uns fährt.
Hosni ist die erste Wahl an Fahrern in Kairo. Er hat nicht nur einen Führerschein, einen kühlen Kopf, beherrscht Verkehr und Maschine, sondern er achtet ebenfalls die Sicherheit seiner Fahrgäste.

Um 10:15 Uhr ist Hosni da. Wir nehmen Eid mit. Er ist nicht nur Tourguide, sondern auch das freundliche Gesicht des Hotels an der Rezeption.


Ich liebe den lauen Morgen in Kairo. Man weiß, es wird heiß werden, aber noch ist die Luft angenehm und die Abgase noch nicht so extrem.
Auf der Nilbrücke halten wir kurz für Fotos.

Blick über den NIL
Ein toller Blick, während Autos hinter einem vorbeibrausen.

Es geht ein leichter Wind und es ist warm.
Kurz vor den Pyramiden in Saquara steigt Eid aus. Er hat jetzt einige Tage durchgehend im Hotel gearbeitet und nun frei.
An den Pyramiden es deutlich wärmer.

Die Pyramiden in Saquara


Lars und ich gehen in eine Pyramide rein. Auch hier ist der Zugang steil, rutschig und eng.

Lars hat Spaß.

Lars in Saquara
Oben haben die Temperaturen deutlich zugenommen. Wir brauchen eine kurze Pause.

Dann geht es weiter nach Gizeh zu den 3 großen Pyramiden.
Weil wir schon in einer Pyramide waren und in der Cheops Pyramide nichts wirklich zu sehen ist, lassen wir das weg. Wir gehen nur zur Sphinx und auf das Pyramiden-Plateau.

Viele Händler versuchen ihr Glück, sind aber nicht mehr so hartnäckig wie früher.

Wir haben Spaß und es ist richtig heiß.

Wir kaufen auf dem Plateau eine Flasche Wasser und am Ausgang gehen wir zu KFC um etwas zu trinken. Hitze ohne Ende, 3 Dosen Pepsi sind nötig…

Wir treffen Hosni wieder und fahren zum Mittag ins Restaurant  „Pyramid-Sun“ in Gizeh.

Eine Empfehlung des von Hosni.
Wir haben keine Wahl, denn er bestellt für jeden die große Mix-Grill-Platte. Sowie etliche Vorspeisen und Reis und Brot.
Aber: Es gibt 330ml Glas-Cola Flaschen in kalt.

Sehr cool.

 Sinai nach Kairo, III Teil des Berichtes

Dann geht es zurück zum Hotel. Wie schön aus der Sonne zu sein und ein kühles Zimmer zu haben.

Ich mache ein Nickerchen, Lars spielt mit dem Telefon.
Abends gehen wir wieder los und holen uns jeweils eine Salami-Pizza.
Bis die fertig ist setzen wir und in ein Tee-Haus mit Shisha, aber wir nehmen was kaltes.

Die Pizza nehmen wir mit und essen sie mit Genuß im Hotel. Auf einmal ist es spät und Zeit zum schlafen. Morgen fliegen wir nach hause.

Alles hat ein Ende

Ich bin schon früh wach. Lars schläft noch.
Es war eine tolle Reise und doch freue ich mich auf zuhause.
Der Krach von Kairo, das gehupe und der Schmutz sind anstrengend.
Wir nehmen das Frühstück im Zimmer und packen die Koffer.

Am Flughafen verabschieden wir uns von Hosny. Er nimmt Lars in den Arm.
Rührend.
Traurig wegen des Abschieds gehen wir rein.
Der Rest geht schnell: Koffer abgeben, Gate finden und durch die Sicherheit. Unsere Dose Cola fällt erst zum Schluss auf. Wir dürfen sie im Warteraum trinken, aber nicht mit ins Flugzeug nehmen. Prima!

Bording in Cairo
Geordnetes Einsteigen in die Embraer 170

Wir fliegen über Istanbul und sind pünktlich am Ziel. Lars übernimmt die Führung zu den international Transit Gates.
Der Flug nach Berlin startet am Gate F4A.
Er findet sich zurecht als hätte er nie was anderes gemacht.

Die Flugroute zurück
Die Flugroute zurück

Eine aufregende Reise geht leider zu Ende. Damit sie uns in Erinnerung bleibt und der Leser etwas Fernweh bekommt, habe ich sie hier aufgeschrieben.

Weitere Reiseberichte kommen immer wieder hinzu.

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Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil II)

Was bisher geschah.

Die Reise von Amman führt mit etlichen Verspätungen und einem Zwischenstopp in Kairo dann doch auf den Sinai nach Sharm el Sheik.

Eine kleine Auffälligkeit:

Wenn man mit einem Koffer in Amman das Flughafengebäude betritt, gibt es nur eine sehr schnelle Prüfung des Koffers mit einem Scanner, hinter dessen Bildschirm ein dösender Mann sitzt. Danach muss der Koffer zur Gepäckaufgabe gebracht werden.
Erst dann geht es zum Check-In.
Wer seinen Koffer einfach nicht aufgibt wird trotz mehrfacher Kontrolle nicht aufgehalten. Wir haben versehentlich alte Bordkarten vorgezeigt. 3 Leute haben kontrolliert, aber nichts gesagt.
Beim Boarding hat ein Passagier dann gesagt er hat vergessen den Koffer abzugeben und ob der den Koffer „ausnahmsweise“ mit ins Flugzeug nehmen darf. Es wurde erlaubt.
Das ist mir aber erst während des Fluges alles in den Sinn gekommen. Sonst war der Flug ruhig und angenehm. Es gibt sogar was zu essen.

Sandsturm im Kairo

Bei der Landung in Kairo sieht es aus als würden wir in einem Sandsturm landen.
Das Flugzeug ist schon deutlich volljährig. Ein Fenster hat außen einen Riss und über Lars tropft etwas.
Vermutlich Wasser, getestet haben wir es aber nicht. Wir sind jedenfalls gut gelandet und stehen eine Weile auf dem Taxiway.

Die Passkontrolle geht schnell und unser Gepäck ist durchgeroutet. Nur die Visa-Marken müssen wir kaufen…

Lächerliche 25$ pro Stück. Aber was soll’s…
Wir warten an Gate F32 und schließlich geht es zusammen mit einer ebenfalls nach Sharm el Sheik reisenden spanischen Reisegruppe los.

Zwischenlandung in Kairo

Der Flug nach Sham El Shaik ist easy. Die Maschine relativ alt und klapprig, aber alle sind nett. Schon ein Unterschied zu Jordanien.
Da ist alles nicht so “durchprofessionalisiert” wie in Deutschland, aber immer noch deutlich professioneller als Ägypten.

Gerade gelandet spricht uns auch schon der erste Taxifahrer an. Nachdem die spanische Reisegruppe per Bus abgeholt wurde, waren wir die einzigen alleinreisenden.

Es werden lange und zähe Verhandlungen, bei denen er uns zwei mal über den Parkplatz nachläuft und dabei von seinen vielen Kindern, Frauen und stundenlangem Warten in der Sonne erzählt. Er möchte meinen angebotenen Fahrpreis nicht akzeptieren.

Irgendwann bin ich genervt und sage: “Danke, Du nimmst mein Angebot nicht an, ich finde schon einen Fahrer.”
Er ist dann leicht bockig, fährt uns dann aber doch für den Preis.
Alles ist touristisch ausgebaut, die Straßen gut und die Fahrt ruhig.
Weil der Fahrer schmollt, fällt die obligatorische Werbeveranstaltung für Ausflüge aus.

Ich habe gute Laune.
Wohlgemerkt: Wir haben immer noch den doppelten einheimischen Preis bezahlt, nicht aber den 10-fachen Touristenpreis.

Im Hotel angekommen, können wir schnell ins Zimmer. Es sind 36 Grad und ich stelle die Aircon an. Eine Wohltat.
Wir ziehen gleich unsere Schwimmsachen an. Auf dem Weg zum Pool nehmen wir ein Sturzgetränk und Baden erst mal.
Sehr erfrischend!

Der erste Tag

Wir schlafen gut in einem kühlen Zimmer.

Das Frühstück im „Restaurant Sharahzad“ ist gar nicht mal so toll.
Saft und Milch sind verdünnt, der Ägyptische Honig schmeckt wie Vegemite, hat eine Farbe wie Zuckerrüben-Sirup und eine Konsistenz wie Wasser. (Später frage ich mich wie Bienen hier überhaupt Honig produzieren können.)
Egal, einfach “ägyptischen Honig” vermeiden. Das Land und vor allem die Ägyptische Küche haben so viel zu bieten… wer braucht da schwarzen Honig.

Restaurant Sharahzad

Nach dem Frühstück hole ich mein Telefon und will mich auf die Terrasse vor dem Restaurant setzen. Mir fehlt nur ein Kaffee.
Ich gehe ins Restaurant, weil ich aber kein T-Shirt anhabe darf ich nicht rein.
Ich wickle mir einen Umhang aus meinem Handtuch und trage „Beduine -Style“ dann geht’s.

Lustige Leute.
Dann passiert das unglaubliche: Lars und ich können zeitgleich ins Internet.

Das ist was besonderes, denn alle Gäste teilen sich gefühlt eine 1 Mbit Leitung über ein schwaches WLAN.
Später holen wir uns Flossen und tragen den Sonnenschutz auf.
Wir gehen direkt über den Steg und mit Maske und Flossen ins Wasser.
Der Strand ist klein und übersichtlich.
Vom Ufer aus muss man ca. 50m über einen Schwimm-Steg gehen. Hierbei wird ein ganz flaches Gebiet geschützt, in dem schöne Korallen vorhanden sind.

Direkt unter dem Steg geht es fast senkrecht, erst ca. 6m, dann richtig tief nach unten.
An der Kante zum Einstieg sind jede Menge Fische.
Ich mache mit der Kamera einige Video und Foto-Aufnahmen.
Lars kommt dazu und wir schnorcheln über eine Stunde.

Toll! Tolle Bilder! Tolle Fische.

Zum Mittag gib es Pizza. Die wird jeweils frisch gebacken. Weil so wenige Gäste da sind dauert das immer nur ca 10 Minuten. Lars und ich trinken eine Virgin-Margarita.

Nachmittags sind sogar Liegen frei und wir lagern unser Zeug um. Der zweite lange Schnorchel-Gang ist genauso toll.
Leider zeigt meine wasserdichte und Schnorchel-erprobte Panasonic Kamera nur „Kartenfehler“ an.

Später sehe ich das die Dichtigkeit offenbar nachgelassen hat. Schade!
Im Zimmer geht die Kamera gar nicht mehr an. Ein kurzer Ladevorgang bringt keinen Erfolg.

Ich hoffe, die Karte hat es überlebt. (Später stellt sich heraus: Hat sie nicht.)

Lars ist bis nach Sonnenuntergang im Pool und hat Spaß.Abends sitzen wir an der Bar, bevor es zum Essen geht.
Das Essen ist heute Fleischlos und der Saft mit Pulver angerührt.
Wegen des guten Essens kommt sicher niemand hier her.

Wir setzen uns abends in die Lobby. Der einzige Ort an dem man annähernd 60 kbit Downstream hat.

Die Boots-Tour

Heute machen wir eine Schnorchel-Tour mit einem Boot.
Wir treffen uns um 07:45 in der Hotel-Lobby und fahren ca 15 Minuten mit dem Bus zum Hafen.
Reges Treiben, viele Boote, viele Menschen: Au weia – Hunderte Touristen…
Doch wir haben Glück: Auf unserem Boot sind nur 8 Personen und die Crew.
Alle scheinen Ruhe und Erholung zu suchen. Auf anderen booten wird laute Musik schon im Hafen gestartet.

Die Treppe zum Sonnendeck

Die Boots – Crew ist sehr nett und Lars kommt sofort mit dem Captain ins Gespräch.
Es dauert nicht lange und er darf dem Captain assistieren und das Schiff steuern.

Geplant sind 3 Stops mit jeweils geführten Schnorchelgängen und einem Imbiss nach dem 2. Gang .
Beim ersten Gang hat Lars Probleme mit der Maske.
Wir sind ca 300m weit vom Schiff weg und er kann nicht mehr. Der Guide sieht uns nicht und die Gruppe zieht weiter.

Ich ziehe Lars fast bis zum Schiff zurück und wir gehen erschöpft an Bord.
Später kommt Lars an und erzählt das er Tauchen dürfe, mit Flasche und Dive-Partner und so.
Ich bin erst skeptisch. Braucht man da nicht eine Ausbildung oder so?

“Das machen wir alles unter Wasser. Der Lehrer spricht etwas englisch, kann aber auch Handzeichen”
Ich frage nach und erfahre das der Anbieter Ausbilder für Padi Kurse ist.
Für ein paar US $ würde er Lars zu einem 15 Minuten Test-Tauchgang mitnehmen.
Lars ist voll dafür.

Nach kurzem Papierkram geht es los.

Die trockene Einweisung dauert nicht unnötig lange.

Die beiden schwimmen weg … und tauchen ab.

Nach 15 Minuten kommen Sorgen auf. Was habe ich getan, aber alles ist gut.
Die beiden tauchen auf und Lars ist happy.
Der Lehrer lobt Lars. Er ist nicht wie ein Kind das herumspielt, sondern verhält sich mit Bedacht und beachtet das Erlernte.

Toll.
Der 2. Stopp ist ein Drift-Stop.
Lars bleibt an Bord. Ich schwimme mit der Gruppe los und wir werden nach 30 Minuten wieder eingesammelt. Es gibt viel zu sehen.

In der Zwischenzeit wird an Bord der Grill gestartet. Es gibt sehr leckeres Essen. Hühnchen vom Grill, Fisch vom Grill Salate und Brot.

Lars wäre bereit für einen zweiten Tauchgang. Der Lehrer sieht in einem zweiten Tauchgang kein Problem, wenn Lars sich fit fühlt.

Gesagt getan. Diesmal gehe ich mit ins Wasser und verfolge die beiden.

Leider ist die Panasonic Cam gestern ja final kaputt gegangen. Ich kann aber ein Crew-Mitglied mit etwas Bakschisch überzeugen einige Bilder mit seiner Kamera zu machen.

Ich bin voll beeindruckt. Lars wirkt sehr ruhig und ist voll konzentriert.
Der Lehrer lässt ihn teilweise minutenlang los und schwimmt nur nebenher.
Lars posiert in 5m Tiefe am Riff als hätte er nie was anderes gemacht…

Ein Keks hilft gegen die blauen Lippen

شكرا يا صديقي Award Ahmed und Lars glücklich nach dem 2. Tauchgang

Lars sagt der Tag heute ist eine 10 auf einer 10‘er Skala !!!
Besser geht es nicht. Ich bin zufrieden.
Zurück im Hotel gehen wir noch in den Pool, dann duschen und um 19:00 ins El Basha, das libanesische Restaurant im All In Bereich. (Ich habe mit etwas bakschisch für heute noch eine Reservierung bekommen können)

So müssen wir das Essen in der Speise-Halle nicht einnehmen.

Essen im Al Basha

Der letzte Tag in Sharm el Sheik

Wir sind Früh wach. Das Zimmer ist eiskalt und ich mache die Klima aus.
Wir schlummern noch etwas, dann geht es zum letzten Frühstück im LaBranda.

Heute gibt es (wieder) French Toast und Früchte-Marmelade ohne Früchte. Wir gehen zurück und packen den Koffer.
Leider wurde beim Hinflug ein Rad an meinem Rimowa Multiwheel beschädigt. Die Halterung wurde so verbogen, das sich das Rad zwar noch dreht aber nicht mehr rotieren kann. Das muss repariert werden, denn nicht mal Schrittgeschwindigkeit ist so möglich!

An der Rezeption ist Ezzat. Er ist ein lustiger Typ und eine Bereicherung für das Hotel.
Er lässt einen Hammer holen. Ich bräuchte eigentlich auch einen Schraubendreher, habe aber keinen.

Im Portemonnaie finde ich ein 2 Euro Stück.

Das passt genau. Einige Schläge und die Halterung rutscht wieder rein und alles ist ok. Jetzt fehlt nur noch eine Popp-Niete und alles ist wie neu.
Mache ich zuhause. Danke Ezzat!

Wir sitzen in der Lobby und warten aufs Taxi.

Taxi zum Airport

Was auf dem Hinweg geklappt hat gelingt wieder: Taxi für 200 EGP. Nur ohne Geschrei.

Auf der Straße vor dem Flughafen müssen wir etwas warten. Dann kommen verschiedene Passkontrollen, manuelle Kontrollen, Bomb-Checks und Polizei, die ins Auto schaut.

Lars reicht routiniert unsere Pässe dem Polizisten aus dem Auto heraus. Der zeigt auf Lars und ruft: „you no!“ .
Lars entgleiten kurz die Gesichtszüge, dann kommt das Kommando: „Only Joke“

Haha.
Damit hat keiner, auch unser Fahrer nicht gerechnet.
Endlich sind wir durch die Sicherheit und kommen in den Domestic-Flights-Warteraum.

Lars hat Hunger.
Ein leckeres Tomate – Mozarella Sandwich hilft.
Wir fliegen los nach Kairo.

Wie geht es weiter?
Kommen wir in Kairo an?
Was wird der Polizist abends seiner Frau erzählen?
Alle diese Fragen und noch viel mehr kann man in Teil III lesen. (Naja, fast alle)

  • Paris des Ostens – eine Reise nach Beirut
    Ende November 2019 fliege von Berlin-Tegel über Istanbul nach Beirut. Warum? Ich hatte Zeit und das libanesische Essen lag mir schon immer. Der erste Flug ist gerade mal halb voll. Türkisch Airlines setzt ein modernes und sauberes Flugzeug ein
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil III)
    Wir fliegen los nach Kairo… Erst einmal wird eine Verspätung gemeldet. Nur eine Stunde, dann noch eine Stunde…Irgendwann geht es dann weiter. Wir sitzen in einer Boeing 737-800 von AMC-Airlines…
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil II)
    Was bisher geschah. Die Reise von Amman führt mit etlichen Verspätungen und einem Zwischenstopp in Kairo dann doch auf den Sinai nach Sharm el Sheik. Eine kleine Auffälligkeit: Wenn man mit einem Koffer in Amman das Flughafengebäude betritt, gibt es nur eine sehr schnelle Prüfung des Koffers mit einem Scanner, hinter dessen Bildschirm ein dösender … Weiterlesen
  • Ein Ausflug und ein Tag am Meer
    “Nur” ein Ausflug, aber ein Tag am Meer kann mindestens genau so entspannend sein. Ich darf mich einer Gruppe toller Menschen aus meiner Reha in Bad Doberan anschließen. Wir fahren nach…
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil I)
    Am 11.Oktober 2019 brechen wir auf um die Männerreise 2019 zu erleben. (Einmal im Jahr machen Lars und ich eine Reise zu besonderen Orten, mit dem Ziel Neues kennenzulernen und zu erleben.) Diesmal sollte es…

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Ein Ausflug und ein Tag am Meer

(09/2020) “Nur” ein Ausflug, aber ein Tag am Meer kann mindestens genau so entspannend sein!
Ich darf mich einer Gruppe toller Menschen aus meiner Reha in Bad Doberan anschließen. Wir fahren nach Zingst und später weiter nach Ahrenshoop. Dort halten wir zum Strandbesuch und lassen den Tag am Meer mit dem Beobachten des Sonnenuntergangs ausklingen.

Viel muss ich dazu gar nicht schreiben. Die Bilder sagen mehr.

Strand in Zingst
Der Strand in Zingst. Die Sekunde in der keine Menschen zu sehen sind.

Das Highlight war dann das Abendessen am Strand mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Beim örtlichen Fischladen in Ahrenshoop werden belegte Fischbrötchen, Backfisch, Salat und weitere Leckereien gekauft. Einige genießen einen guten Rotwein, ich gönne mir eine eiskalte Cola.
Es passt alles zusammen: Die Abend – Stimmung, das Essen, Chillout Musik und die angenehme Gesellschaft der anderen Teilnehmer.

Die Zeit vergeht leider viel zu schnell.

Weitere Reiseberichte kommen immer wieder hinzu. – Stay tuned.

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Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil I)

Jordan Flag

(09/2020) Am 11.Oktober 2019 brechen Lars und ich auf um die Männerreise 2019 zu erleben. (Einmal im Jahr machen Lars und ich eine Reise zu besonderen Orten, mit dem Ziel Neues kennenzulernen und zu erleben.)
Diesmal soll es von Berlin über Rom nach Amman in Jordanien gehen. Anschließend weiter nach Sharm el Sheik auf dem Sinai und “zum Entspannen” noch etwas Zeit in Kairo (fast schon meine zweite Heimat) verbringen. Zurück dann über Istanbul.

Alter Trick: Wir stellen uns bei „Baggage Drop Off“ an und checken während der 10 Minuten Wartezeit ein.

Läuft!
Die anderen warten 45 Minuten um die Bordkarte zu bekommen.
Über einen Nebeneingang kommen wir auch ohne Wartezeit durch die Sicherheit.
Läuft!

Der Flieger ist voll.

Wir fliegen mit AllItalia. Alles ist typisch italienisch, Unterhaltungen über mehrere Reihen…

Enger Terminplan

Rom

Rom: Die Sonne brennt. Die Frisur hält.

Wer kennt dieses Kind?

Nach kurzem Aufenthalt in Rom geht es weiter nach Amman. Im Flugzeug sitzen ausschließlich laut telefonierende Italiener…

Ich versuche zu schlafen. Irgendwann geht der Flug vorbei und jeder andere Passagier hat mich einmal beim vorbeigehen angestoßen und geweckt.
Am Emigration-Office kaufe ich für uns je ein Visum für je 40 JOD (55 Eu) und schon können wir einreisen. Alles wie immer.
Beim Zoll klappt es auch und die Fahrt zum Hotel kostet wie immer 22 JOD. Langsam kenne ich mich in Amman aus.

Im Hotel ist unsere Reservierung zwar noch im Computer, aber durch das Buchungs-Portal wieder storniert worden. Mein Geld hat das Hotel auch nicht bekommen.
So wie es aussieht, muss ich das Hotel hier nochmals bezahlen. Ich werde dann versuchen zu Hause über die Kreditkarte das Geld zurückzuholen.
Das kann mir aber den Abend nicht verderben.

Leicht müde, aber am Ziel.

Kurz noch einen Burger nebenan geholt und ab ins Bett.

Zimmer kühl, Bett sauber, WLAN verfügbar…

12.10.2019 Amman

Wir schlafen aus. Die Klimaanlage läuft, denn es ist schon ziemlich warm.
Dann ein ausgiebiges Frühstück.
Um 10 Uhr sind wir mit meinem Freund Khaled verabredet. Er kommt mit seinem Taxi und wir fahren erst einmal downtown. Ich möchte Lars einige Sehenswürdigkeiten zeigen. Später dann eine kleine Überraschung.

Sogar im Frühstücksraum gibt es WiFi
Importierte Marmelade
Wetter passt. Nicht so heiß wie im Sommer

Zuerst fahren wir (nach einem obligatorischen Kaffee-Stop) zum römischen Theater. Das befindet sich im Zentrum von Amman.

Dann haben wir die Möglichkeit die königliche Fahrzeug-Sammlung zu besuchen.
Nicht schlecht, was da so in der Garage steht…

Dann ging es weiter zur König-Abdullah-Moschee, wegen der blauen Kuppel auch “Blaue Moschee” genannt. Weil es die einzige Moschee ist , die für alle Konfessionen geöffnet ist, gehen wir rein.

Aufgrund der 30 Grad haben wir auf dem weichen Boden eine kleine Pause eingelegt.

Hahn im Korb im Souvenierladen

Abends gab es eine Überraschung:

Nach einem kurzen Abstecher zum Hotel sind wir zu Khaled nach Hause gefahren. Seine Frau hat extra für uns ein jordanisches Gericht gekocht: Lamm (geschmort) gelber Reis mit Sauce und Spinat mit Granatapfel.

Es gibt Mansaf!

Mansaf ist ein traditionelles jordanisches Gericht aus Lamm, das in einer Sauce aus fermentiertem Trockenjoghurt gekocht wird. Dazu wird Saj-Brot serviert.
Es ist ein beliebtes Gericht, das im gesamten Orient gegessen wird.
Es ist das Nationalgericht Jordaniens, der Name des Gerichtes kommt von dem Begriff „großes Tablett“ oder „großes Gericht“.

Thank you again so much for the invitation Khaled!
Sozan, Salma, Lars, Jens (v.r.n.l)

Zum Essen gab es Wasser, dann Kaffee, Tee und Cola. Mit den beiden Töchtern Salma (12) und Sozan (11) konnten wir uns in englisch Verständigen.
Die dritte Tochter Gore (2) sprach leider noch kein englisch. Da wir den beiden größeren Mädchen Schreibfüller mitgebrachten, wurden diese gleich auf einem 1 JOD Geldschein ausprobiert und die Geldscheine als Souvenier ausgetauscht.

Am Abend fahren wir glücklich, satt und müde ins Hotel. Was für ein toller Tag!

Der letzte ganze Tag in Amman

Am Sonntag, 13.10. haben wir lange ausgeschlafen.

Frisch geduscht geht es zum Frühstück. Heute gibt es Würstchen- Stücke mit Zwiebel und Paprika.

Ein leckeres orientalisches Frühstück

Mit dem Taxi (Ich sorgte für das Einschalten des Meters und der halbwegs direkten Fahrt!) ging es ohne Gurt Downtown.
Direkt zu meinem Klamotten-Dealer gegenüber dem berühmten Hasheem Restaurant.

Heute ist shopping angesagt!

Wir besuchen einige Läden, sehen viel Neues und essen dann etwas im Hasheem.

Falafel im Hasheem

Abends ist Modenschau im Hotel:

Lars hat sich eine Weste ausgesucht, die mal eben während eines Tees angepasst wurde.

Die Weiterreise nach Ägypten

Heute fliegen wir über Cairo nach Sharm el Sheikh zur zweiten Station unserer Reise.
Es soll gebadet, geschnorchelt und gechillt werden.

Direkt nach dem Frühstück holt uns Khaled vom Hotel ab um uns zum Airport zu fahren. Auf der letzten Tankstelle vor dem Flughafen fahren wir auch diesmal wieder ab um einen Kaffee zu trinken.

Zitat: “Good car for beduine”
shukraan ‘akhi شكرا أخي

Der Abschied fiel allen schwer, aber wir sehen uns wieder, inshallah!

Los geht es nach Ägypten

Weiter geht es in Teil II der Männerreise. (inshallah)

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Mit dem Motorrad zum Nordkapp

(09/2020) Ich weiß gar nicht mehr wie ich 2012 auf die Idee kam, aber auf einmal war sie da:

Zusammen mit meinem Freund Alf wollte ich meinen 40 Geburtstag in Honningsvåg verbringen und einen Fingerhut voll Whisky genießen. (Aus Gründen der dortigen Alkohol-Preise habe ich einen Flachmann mit einem guten Tropfen mitgenommen.)

Die Reise sollte grob von Berlin via Helsinki immer nach norden parallel der russischen Grenze bis zum Polarkreis und weiter über die Finnmark nach Norwegen zum Nordkapp und durch Norwegen und Schweden wieder über Dänemark zurück nach Berlin gehen.
10 Tage sollten reichen…

Der Tourverlauf von Berlin zum Nordkapp und zurück
Tourdaten der “Nord Nord Nord” Tour

Die Vorbereitungen

Alf und ich haben diese Reise in unbekannte nordische Weiten jenseits des Polarkreises gut geplant.
Ich habe auf die BMW neue Metzler Tourance Reifen aufgezogen und bei der Gelegenheit auch in einen Wunderlich Ego-Screen investiert. Später sollte sich herausstellen, das der Ego -Screen nicht nur ein guter Windschutz, sondern vor allem ein perfekter Mücken- und Fliegenschutz ist.

Im Hafen von Travemünde
Im Hafen von Travemünde. Wie so oft startet die Reise am Skandinavienkai.
Alf’s Z1000

Mit der Fähre ging es mit einem kleinen Zwischenstopp in Gdynia (Polen) direkt nach Helsinki.
Hier kommen wir bei blauem Himmel, Sonne und 23 Grad an. Kurz denke ich: Das ist ja alles fast schon etwas warm hier…

Die Maschinen sind gesichert, jetzt ein kleines Bier.
Romantik auf See. Wir hatten aber eine Dose Füchschen Alt dabei …
Die weiße Kirche in Helsinki
Die weiße Kirche in Helsinki… Oft besucht, leider jedes mal den Namen vergessen.

Die Fahrt bis zum Polarkreis

Die Fahrt bis zum Polarkreis in Rovaniemi ist ruhig, gleichmäßig und mit Tempo 80-90 km/h ganz entspannt. Auf dem Weg wurde es etwas kühler, hier und da mal ein Schauer, aber alles noch im angenehmen Bereich.
Neben der Tatsache das der Polarkreis genau durch Rovaniemi führt ist hier auch die offizielle “Heimat” des Weihnachtsmanns.

kleine Autofähre in Lappland
Zwischendurch waren immer mal wieder kleine Fährverbindungen nötig.
Picknick im Wald
Auch die Mücken freuten sich über ein Picknick
Kamin im Arctic Lodge
Unsere Luxus-Hütte nördlich von Rovaniemi in Luosto . Neben einem Kamin ist sogar ein Fernseher vorhanden.
Kurze Pause am geografischen Polarkreis (66°32’35”)
Jens am Polarkreis mit Suppe
Nach dem Polarkreis-Eintopf fing es an zu Regnen und kalt zu werden.
Alf, mein bester Freund.
Aus kühl wurde kalt und aus Regen wurde Wolkenbruch.
Tages-Rest-KM
Dafür sind es nur noch 600 km bis zum Ziel
Nordkapp in Sicht
Die letzten 350 KM ziehen sich trotz des Wetters…

Erst wollte ich ja komplett ohne Handschuhe reisen, zum Glück nahm ich sogar die dicken Handschuhe mit. Diese waren nach stundenlanger Fahrt durch den eiskalten Regen durchweicht und an der Grenze zum frieren. Darum kauften wir uns Handschuhe aus dickem Gummi (vermutlich geschredderte Autoreifen) in einem Fischerei-Ausrüster Geschäft. Fortan konnte zwar nicht mehr mit Gefühl die Kupplung bedient werden, aber es gab ohnehin wenige Gründe zu kuppeln.

Die Handschuhe
Alf am Nordkapp
Freude beim Erreichen der Nordkapp Kommune
Jens am Nordkapp
Nur noch ganz wenige Kilometer
Freudiges Warten auf den Tunnel - Guide.
Der Tunneleingang um unter dem Fjord auf die Insel Mageroya zu kommen
Der Tunnel nach Mageroya
Im Regen mussten wir warten bis der Tunnel geöffnet wird…Neben uns ein überheiztes Italienisches Wohnmobil mit Flip-Flop-Trägern in kurzen Hosen.
Am Ziel: Das Hostel liegt direkt neben der Fischfabrik
Das nordkapp vandrerhjem hostel unsere Unterkunft.

Am Nordkap

Um auf die Insel Mageroya zu kommen war früher eine Fährfahrt nötig. Heute gibt es eine perfekt ausgebaute Straße unter dem Fjord durch. Nicht nur auf der Insel, die ganze Gegend ist einfach nur überwältigend. Die Einsamkeit, die Ruhe, die Kälte, der Wind.
Ich hätte mich am liebsten einfach eine Stunde neben die Straße gesetzt und nichts getan.

Auf dem Weg von Honningsvåg zu den Nordkapp Hallen
Auf dem Weg von Honningsvåg zu den Nordkapp Hallen
Blick vom Nordkapp auf die Barentsee.

Wer das ganze in bewegten Bildern sehen möchte : Jens | Alf
Es war ziemlich windig und ich war froh das ich auf einer Straßenkreuzung eine Mütze gefunden hatte.

Direkt am Nordkapp gibt es die “Nordkapp-Hallen”, ein Touristen Ort, an dem man nicht nur 8 € für einen Kaffee lassen kann, sondern auch jede Menge Souveniers erwerben soll.

Wir investierten in eine Pfeife

Lakritz-Pfeife
Preiswert und wohlschmeckend
Gesünder als Tabak
Ein Interview am Nordkapp
Diese Landschaft… keine Bäume, kein Strauch, nur Moos und Wind
Landschaft in der Mitternachtssonne
Durch die Mitternachtssonne sind Tag und Nacht nicht zu unterscheiden

Zurück in Honningsvåg

Natürlich haben wir uns auch den kleinen Ort Honningsvåg angeschaut. Sehr touristisch, aber der Hafen ist toll.

Einige Trolle haben wir auch kennengelernt.

Der Fischereihafen
Alf und Troll (v.l.n.r.)
Jens und Eisbär
Souvenirs, die keiner braucht
Alf und Mütze
Alf mit orts-typischer Kopfbedeckung (Samen-Mütze ?)

Die Rückreise

Leider geht die Zeit viel zu schnell vorbei und wir brechen auf. Unsere Route führt uns teilweise durch Norwegen und teilweise durch Schweden.
Einige High-Light’s liegen auf der Strecke.

Mücken und Getier ohne Ende
Alf an den white rapids
Alf an den “white rapids”
Jens an den white rapids
Jens an den “white rapids”

Nachdem das Museum der “ancient polar bear society” in Hammerfest geschlossen war, fuhren wir direkt weiter in “warme” Gefilde mit Vegetation.

Alf am Polarkreis-Schild
Jens am Polarkreis-Schild
Die Frisur sitzt
Grand Arctic Circle Överkallix
Am 24.Juni logieren wir standesgemäß im “Grand Arcitic Hotel” in Överkallix. Hier gibt es sogar eine Bar.
Grand Arctic Circle Hotel
Abendstimmung am Kalix

Jeder Meter nach Süden bringt mehr Bäume, mehr Sonne und auch mehr Menschen.

Kaffee Stop in Jönköping, Schweden
Kaffee-Stop in Jönköping

Kleiner Umweg auf dem Rückweg

In Süd-Schweden kamen wir an dem Ort “Snugge” vorbei. Keiner von uns war jemals vorher hier. Das musste geändert werden. Wer kennt Snugge nicht?

Das Geburtshaus der berühmten Opernsängerin Christina Nilsson steht hier. Geboren wurde Christina im Jahr 1843 nicht weit vom großen Gutshof Huseby.
(1A- Klugscheisser Wissen!)

Ich in Snugge
Hier sieht man Wikipedia und WikiLeaks zugleich von Snugge

Weiter geht es von Süd-Schweden nach Dänemark. Die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen liegt fast auf dem Weg. Leider ist ab hier mein Finger mit auf den meisten Bildern…

Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen
Das wichtige ist ja zu sehen.

Der Rest ist schnell erzählt: Von Kopenhagen nach Gedser sind im Dauerregen gerade mal 2 1/2 Stunden zu fahren. Zum Glück hatten wir eine überdachte Warte-Gelegenheit im Hafen auf die Fähre nach Rostock.

60 € für die Fähre incl. Moped, und 90 Minuten zu warten. Unspektakulär aber mit nassen Sachen.
Trocknen kann man ja im Wind nach hause…

Jens DL7JU etwas geschafft
Leicht erschöpft
Alf, stets guter Dinge
… aber guter Dinge.

Fazit:

Eine tolle Reise mit meinem besten Freund. Alles war perfekt und über das Wetter, gefrorene Handschuhe und andere Kleinigkeiten berichten wir unseren Enkeln mal.

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Dreetzsee Feldwoche 2020

Dretzsee Feldwoche

(03/2020) Eine Woche Auszeit auf einem Campingplatz nördlich von Berlin.
Bis zu sechs Amateurfunker treffen sich im März 2020 am Dreetzsee (Locator JO63RG) in der Nord- Uckermärkischen Seenlandschaft

“Eine ganze Woche Funkurlaub – eine ganze Woche Spaß mit Funkfreunden.”
Besser kann man nicht abschalten.

Insgesamt sechs OM’s waren wir in diesem Jahr und haben noch gerade vor der großen Corona-Welle eine schöne Woche verbracht.
Wir haben viel gebastelt und gefunkt auf allen möglichen KW-Bändern und Betriebsarten Hochfrequenz in die Luft gebracht. Es war wieder einmal wirklich toll!”

Dreetzsee-Feldwoche Logo von Chris DL7AG
Das Dreetzsee Logo

Teilnehmer waren unter anderem: DL7AG (Chris), DO7FIR (Steffen) DH2SN (Sascha), Hans (DC7OU), SWL Lars und ich (DL7JU).

Lars und ich kamen zwar einige Stunden später, wurden aber gleich in die Gruppe integriert. Das gemeinsame Aufbauen der Antennen wurde nach allen Regeln der Kunst und mit allen zur Verfügung stehenden Werkzeugen erledigt.
Schnüre wurden über Bäume geschleudert und Antennendrähte hochgezogen.
Sogar einen 160 Full-Size Dipol haben wir in knapp 15m Höhe installiert.

Qualitätskabel von Kabel – Kusch, meine Eigenanfertigungen haben (fast) alle versagt…

Nachdem die Technik aufgebaut war, haben wir uns an den Funkbetrieb gemacht.
Lars durfte mit dem Ausbildungsrufzeichen von Chris arbeiten und machte einige QSO unter DN1RBY nicht nur auf Kurzwelle in verschiedenen Betriebsarten, sondern auch in DMR über den mitgeführten Hotspot.

SSTV – Slow Scan Television
SWL Lars

Mein neues Rack – Der erste Einsatz

Rechtzeitig zur Dreetzsee Feldwoche konnte ich den ersten Wurf meines “Mobil Rack” fertigstellen und -zumindest Teilweise- mit Batteriestrom funken.
Gesehen hatte ich sowas grob bei Steffen, der mir auf einem Amateurfunk-Flohmarkt seine etwas aufwändigere Version mit Frontplatte zeigte.

Mein Gedanke beim Bau des Racks war, etwas tragbares zu haben, was auch ohne festen Stromanschluss Funkbetrieb ermöglicht. Hierbei wollte ich nicht immer Kistenweise Geräte, Kabel, Stecker und Batterien mitnehmen und dann merken das doch immer irgendwas fehlt, sondern eine Kiste (in meinem Fall ein 19″ Flight-Case) mitnehmen und alles fertig angeschlossen dabei zu haben.

Hintergedanke war natürlich auch der bevorstehende Sommerurlaub in Schweden, bei der ich die Kiste einfach mit an den See nehme, einen Draht spanne und sofort QRV bin.
In der Theorie alles ganz gut, in der Praxis kamen mir Corona, ein fehlender Sicherungskasten, ein defekter Tuner, ein fehlender Hauptschalter und andere Kleinigkeiten dazwischen. Dafür war die Feldwoche aber perfekt, denn ich konnte Funkbetrieb machen und Verbesserungsvorschläge aufnehmen und im Nachgang umsetzen.

Mein 19 Zoll Flight Case in der ersten Ausbaustufe.
Wer Interesse an diesem Case mit Inhalt hat, kann mich gern kontaktieren.

In meinem Case betreibe ich einen ICOM IC-7000, einen MAT-Tuner, der über den Transceiver angesteuert wird, aber das manuelle Tunen ebenso zulässt, einen USB-Microham III (dessen USB Anschluß ich an die Rückseite des Racks herausgeführt habe, damit ich auf dem Rack mein Notebook platzieren und z.b. FT-8 oder RTTY machen kann) sowie einen Raspberry – PI mit MMDVM als DMR Hotspot.

Der IC-7000 hat von hause aus bereits einen “AV-Out” an dem man einen Bildschirm anschließen kann. Das ist eine prima Sache, denn im Freien bei Sonnenschein ist das Display des IC-7000 trotz höchster Helligkeits-Stufe nicht immer leicht abzulesen.
Der Bildschirm wird einfach mit einem Kabel von 3.5mm Klinke auf Chinch angeschlossen.

Zu guter letzt habe ich mir bei battery-direkt.de einen 12V 22Ah AGM Bleiakku bestellt.
Für den Fall das Strom vorhanden ist, wird dieser Akku von einem LGB6-12 Netzteil/Ladegerät im Betrieb mit bis zu 6 Ah nachgeladen.

Eine weitere Erkenntnis nach dem Dreetzsee Wochenende war, das mein Rack trotz abgeschalteten Transceiver, quasi nur durch die Standby Funktion des Bildschirms, so viel Strom verbraucht das die Batterie nach nur 3 Wochen tiefentladen und damit in den ewigen Batterie-Jagdtgründen war.
Ich habe das bei battery-partner.de gemeldet und -obwohl es natürlich meine eigene Dummheit war- einen neuen Akku auf Kulanz bekommen.

Vielen Dank dafür. Ich habe keine Aktien an der Firma, möchte aber trotzdem dieses Lob hier loswerden.

Das von DL7AG gedruckte Rufzeichen
Chris “The Master of 3D” überraschte uns mit Rufzeichen-Schildern.

Neben dem Funkbetrieb wurde auch mit Essen gezaubert:

Jagdtwurst vom Grill – Mit Senf eine Köstlichkeit
DL7AG hat durchaus Qualitäten als Koch.
Steffen (DO7FIR)
Sascha (DH2SN)
Die ganze Gang (außer Hans, DC7OU. der musste leider los)


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Meine BMW F800 GS – Verkauft – Vermisst

F800 in den Julischen Alpen

(08/2020) Anfang August habe ich mein treues und zuverlässiges Reise-Motorrad BMW F800GS verkauft.

Einerseits ist das seit meinem Unfall eine vermutlich vernünftige Entscheidung, andererseits habe ich nun gar keine F800 GS mehr…

Mit diesem Beitrag möchte ich meinem Mopped ein virtuelles Denkmal setzen.

In weiteren Beiträgen sind bereits einige Reisen beschrieben und wenn Zeit ist werde ich nach und nach über weitere Reise der Vergangenheit hinzufügen.

Doch zunächst mal ein visueller Eindruck:


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Einmal Stockholm und zurück

Im August 2010 habe ich mich kurzfristig entschlossen eine schnelle Reise nach Schweden zu starten.
Viel musste nicht geplant werden, denn ich fuhr mit meiner BMW F800 GS zunächst nach Travemünde und nahm eine Fähre nach Malmö.
Die Fährverbindung von Travemünde dauert nur wenige Stunden und weil ich die Nachtfähre nahm, habe ich mir den Luxus einer Kabine geleistet.
Der ganze Spaß kostet gerade mal 100 € inklusive Kabine.

Auf der Fähre ist ein Highlight das Buffet. “All you can eat” mit schwedischem Buffet. Von diesem Ereignis gibt es keine Bilder, weil ich jedes mal so aufgeregt bin … 🙂

DatumZeitStart / Ziel StreckenverlaufKM
16.8.2010 (Mo)Start ca. 12:00 UhrBerlin – MalmöA-BBerlin- Travemünde
(Skandinavienkai)- Nordö Link
22:00 Uhr nach Malmö
260
17.08.2010 (Die)gegen 8:30 UhrMalmö – VestervikB-DMalmö – Hässleholm – Kalmar –
Verstervik
458
18.08.2010 (Mi)gegen 8:30 UhrVestervik – ÖrebroD-EVestervik – Stockholm – Upsala –
Örebro
499
19.08.2010 (Do)gegen 8:30 UhrÖrebro – VärnamoE-FKumla – Askersund – Kalsborg –
Jonlöping – Växjo
484
20.08.2010 (Fr.)gegen 8:30 UhrVärnamo – GedserF-IVäxjo – Kopenhagen – Gedser411
21.08.2010 (Sa)gegen 8:30 UhrGedser – BerlinI-KGedser – Rostock – Berlin295
Summe KM2407
Ein Navi wird in Schweden nicht benötigt…
Einfach immer der Straße nach…
Das Schloß von Örebro
Das Schloß von Örebro
DatumUhrzeitLiterPreis SEKPreis DKKPreis EurPreis/LOrt
17.08.201011:1010,07127,6913,50 €1,34 €Strömsnäsbruk
17.08.201014:2311,75153,8116,26 €1,38 €Mariannelund
19.08.201011:359,79124,1413,12 €1,34 €Motala
18.08.201011:1912,4915816,70 €1,34 €Nyköping
19.08.201014:2111,99152,1516,08 €1,34 €Värnamo
18.08.201015:4413,59169,8817,96 €1,32 €Eskilstuna
19.08.201016:0911,92151,1515,98 €1,34 €Helsinborg
20.08.201017:5113,6619,64 €1,44 €Wittstock
20.08.201013:13115,1315,47 €Tappernoje
1036,82115,13144,71 €
Testverbrauch der F800 GS mit Gepäck und zügiger Fahrweise.

Die Landschaften in Süd-Schweden sind grün und ruhig.
Die Landschaften in Süd-Schweden sind grün und ruhig.
Schweden hat ein sehr gutes Straßennetz
Schweden hat ein sehr gutes Straßennetz, schnell fahren sollte man trotzdem besser nicht.
Im Hafen von Stockholm
Im Hafen von Stockholm. Kreuzfahrtschiffe fahren bis fast downtown.

Die Rückreise

Auf dem Rückweg fahre ich noch in Kopenhagen vorbei, zum einen möchte ich mal über die Öresund-Brücke mit dem Motorrad von Schweden nach Dänemark fahren, zum anderen war ich schon länger nicht mehr dort.

Öresund Brücke
Die Öresund Brücke in Richtung Dänemark
Eine kurze Fährverbindung von Gedser (DK) nach Rostock

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-Zurück-

Schnelle Runde durch Italien

Im Juli 2014 begab es sich das ich mit meiner F800 GS in München war. Es war Wochenende, schönes Wetter und ich hatte Appetit auf eine Currywurst in den Alpen.

Schnell war eine Route zusammengestellt:

München
Oberammergau
Leutasch
Sölden
San Leonardo
Sterzing (Jauffenpass – Curry in der Südkurve)
Cortina d’Ampezzo BL
Predazzo
Trento
Malcesine (Gardasee)
Torri del Benaco VR
Salo BS
Bergamo
Locarno
Verzasca
St Moritz
Zernetz
Nauders
Imst
Telfs
Leutasch

Das klingt nach einem Plan. Aufgetankt und los.

Eine tolle Wochenend -Tour