Warschau im Dezember 2022

Warschau im Dezember 2022

Es ist Dezember 2022, ich habe ein paar Tage frei. Am liebsten würde ich eine neue Stadt kennenlernen. Warum nicht nach Warschau?
Zuhause grassiert die Grippe und ich entschließe mich kurzfristig für eine Tour nach Polen.

Die Zugtickets sind trotz der Fahrt in der ersten Klasse erstaunlich günstig: Nur 75 Eu für Hin – und her. Die Fahrt dauert lt. Fahrplan nur 6 Stunden.

Am 12.12. breche ich morgens auf und nehme eine Bahn nach Berlin-Gesundbrunnen. Hier habe ich einige Minuten um dann in den polnischen Zug nach Warschau zu steigen.

Die Hinfahrt ist ziemlich ruhig, die Wagen der 1. Klasse sind geräumig und es sind nicht viele Reisende mit mir im Wagen.
Direkt hinter der 1. Klasse ist der Speisewagen. Das essen ist bezahlbar und macht einen guten Eindruck.
Ich bestelle einen Cesar-Salat und bekomme den auf einem richtigen Teller frisch hergestellt serviert. Bezahlen kann ich wahlweise in Zloty oder Euro.

Der Bahnhof Warschau-Centralna ist nicht groß und übersichtlich. Die Beschilderung ist gut verständlich und ich mache mich auf den Weg zu meinem Hotel. Es ist ziemlich kalt , die Straßen sind nicht nur verschneit, sondern auch vereist. Zwei mal rutsche ich und komme fast zu Fall.
Anderen geht es auch so und ich lerne ein neues polnisches Wort. “Kurva”.

Vermutlich heißt es sowas wie “Meine Güte, fast wäre ich hingefallen”
Ich komme an meinem Hotel in der Warschauer Altstadt an. Der Bezirk heißt “Śródmieście” und liegt auf der westlichen Seite der Weichsel. Hier sind die wichtigsten Verwaltungsgebäude und Ministerien, sowie viele Theater und Geschäfte. Ein Großteil der Touristen in Warschau scheint hier zu residieren.

Warschau im Dezember 2022 – einige Impressionen

Weiterhin sind hier auch einige der wichtigsten Touristenattraktionen der Stadt Warschau: Das  UNESCO Kulturerbe der Warschauer Altstadt mit dem Königsschloss, die Sigismundssäule sowie der Altstadtmarkt.
Auch das höchste Gebäude Warschaus (der Kulturpalast mit 234 m), der älteste Teil der Universität (etwa 1809) und der älteste öffentliche Park (Sächsischer Garten) sind hier zu finden.
Nordwestlich der Innenstadt befindet sich ein großes Wohngebiet namens Za Żelazną Bramą, viele Büros, einigen Hochhäusern.

Für heute habe ich den Besuch des Wodka Museums geplant. Auf der Webseite sehe ich das heute geschlossen ist. Auch wird eine vorangemeldete Gruppe benötigt. – Kurva.

Ich disponiere schnell um und finde die Bar “Pijana Wisnia” unweit des Hotels.
Hier gibt es Kirschlikör mit und ohne Kirschen. Ich kann mich schnell entscheiden und begeistern.

Ketwurst Reloaded. Das Richtige um nach einem Kirschlikör wieder auf die Beine zu kommen.
Ketwurst – Reloadet

Am nächsten Morgen steht ein Highlight auf dem Programm: Ich werde das Pinball-Museum besuchen.
Von meinem Hotel sind es knapp 2 Km zu laufen, das ist aber ganz angenehm. Die Sonne scheint und der Himmel ist blau. Ich schätze die Temperatur auf -8 Grad C. Die Wege sind meist beräumt und das Risiko auszurutschen ist nicht so hoch.

Warschau im Dezember 2022 – Kalt und sonnig

Das Museum öffnet um 12 Uhr mittags und ich komme um 12:02 Uhr an. Eine Schul-Gruppe polnischer Mädchen und Jungen (ca. 6-7. Klasse) ist ebenfalls gerade angekommen. Für sie gibt es eine Einweisung zum Thema “Respekt vor Maschinen” ich bekomme einen Kaffee.

Während dieser Zeit werden die unzähligen Flipper und Arcade Automaten in Chargen gestartet. Der Geräuschpegel der Kids wird langsam übertönt. Dann erfolgt die Spiel-Freigabe und jeder spielt an jedem Gerät.
Neben den bekannten Klassikern “Terminator 2” und “Pong” ist mein Jugend-Lieblingsspiel “Zaxxon” dabei.

Das Flipper Museum

Nach ca. 2 Stunden verschwinden die Schulkinder und ich bin alleine im Museum. – Herrlich. Ich kann meine “Space Invaders” – Skills deutlich steigern und verlasse das Museum zufrieden.
Vielen Dank auch noch einmal an die beiden Jungs am Service und an der Bar.

Auf dem Heimweg besuche ich noch ein polnisches Restaurant um Bigos zu essen.
Ich entscheide mich dann aber kurzfristig für einen riesen Klops mit Weißkraut , Kartoffeln und eingelegten Gurken. Dazu ein Tyskie.

Am Donnerstag steht die Rückfahrt an. Ich bin zwar pünktlich am Bahnhof, der Zug kommt aber schon 20 Minuten zu spät an.
Im Verlauf der Fahrt nimmt die Verspätung immer mehr zu. Mich stört das nicht, weil ich in einem gut geheizten Abteil sitze.
Auch kommt regelmäßig jemand vorbei und bietet kostenlos Kaffee, Wasser, Säfte und Schokolade an. Eine tolle Art die Fahrgäste bei Laune zu halten. – Danke

Fazit der Warschau im Dezember 2022 Reise: Warschau ist eine junge, moderne Stadt. Ein Besuch kommt bestimmt wieder vor.

Interessiert an weiteren Reisen? Ich schreibe nach und nach einige Reisen auf und poste sie hier.

Highlights sind: Besuch bei ICOM in Osaka, China und Japan 2014 und viele mehr.

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Besuch bei ICOM in Osaka

ICOM in Osaka

10.November 2022

Gestern bin ich aus Tokyo mit dem Shinkansen in Osaka angekommen.
Nach nächtlicher Wanderung mit Gepäck (Der Bahnhof war doch weiter als gedacht vom Hotel…) komme ich in meinem Hotel eins.inn Osaka an.

Das Hotel ist leise, sauber und ich schlafe gut. Heute ist der große Tag, ich habe einen Termin und darf die Firma ICOM besuchen.

Ich wache früh auf und komme schnell aus dem Bett. Duschen, Haare richten und auf keinen Fall die Geschenke für meinen Gastgeber vergessen.

Weil ich auf keinen Fall zu spät erscheinen möchte, fahre ich die Strecke mit einem go-Taxi. Der Fahrer ist erst wenig motiviert. Schließlich werden wir uns einig und die 45 Minuten Fahrt kann beginnen.

Die Stadt ist im Vergleich zu Tokyo erstaunlich leer. Heute gibt es keine Staus und keine Verzögerungen.

So kommen wir etwa 40 Minuten vor dem Termin an. Das ICOM Gebäude liegt oberhalb einer Schnellstraße die dann durch einen Tunnel führt. Ich erkenne das Gebäude von weitem, habe mich doch mit Google Maps vorbereitet.
Außerdem sind die imposanten Antennen auf dem Dach von weitem sichtbar.
Der Taxifahrer fährt durch den Tunnel… und vorbei. Dann eine Stunt-Wendung über durchgezogene Linien. (Das alles im Linksverkehr…) ich sehe das weiße im Auge des Gegenverkehrs… Der Fahrer verzieht keine Miene.

Besuch bei ICOM in Osaka

Dann fährt er sofort links ab und gibt mir zu erkennen, dass wir an seinem Ziel sind.
Zumindest sagt es sein Navi…

Ich bedanke mich und mache mich auf die Wanderung über Brücken, durch Täler und durch Tunnel der Antenne entgegen.

Es ist aber nicht weit zu laufen und ich komme immer noch deutlich vor der Zeit bei ICOM an. Ich habe eigentlich ein Industrie-Gebiet erwartet, aber das ICOM Gebäude liegt an einer Schnellstraße am Rand einer Wohn-Umgebung.

Auf der Rückseite des Geländes ist ein kleines Shopping Center.
Hier nehme ich mein Frühstück, eine Dose warmen Kaffee aus dem Automaten ein.

Ich bin aufgeregt wie vor einem Bewerbungsgespräch…

Genau 8 Minuten vor dem Termin betrete ich das Gebäude.  Mr. Kimura schrieb mir, ich soll mich einfach an der Rezeption melden.
Auf der linken Seite im Eingangsbereich sind gepolsterte Sitzgelegenheiten und kleine Besprechungs-Abteile.
Die Dame an der Rezeption weiß sofort Bescheid. Sie zeigt mir einen handgeschriebenen Zettel mit japanischen Text und meinem Namen in Klartext darauf. Yes- thats me!

Man erwartet mich. Sie telefoniert und deutet mir Platz zu nehmen.
…Viel zu aufgeregt zum Sitzen…

Besuch bei ICOM in Osaka

Aber mein Zeitplan geht auf: Das Treffen startet überpünktlich, genau 4 Minuten vor der Zeit.

Es erscheinen nicht nur Mr. Kota Kimura und Mr. Takaaki Seino, auch Mr. Muneaki Matsuhira (JR9TUG) und Mr. Yoshi Yano (JH3HWL) von dem Magazin FBNEWS (www.fbnews.jp) sind dabei.

Wow!

Alle 4 stellen sich mir vor und überreichen mir ihre Visitenkarten.
Mist, ich habe natürlich keine vorbereitet.

Alle Herren sprechen sehr gut Englisch und Mr. Seino spricht sogar etwas deutsch.

Jens, Mr. Seino , Mr. Kimura (von links nach rechts)

Ich stelle mich vor und berichte kurz von mir. Seit wann ich lizenziert bin, mein Interesse für Kurz-Welle, vor allem für das 20m und 40m Band, sowie die Tatsache, dass ich seit kurzem nicht nur den IC-7300, sondern auch einen IC-7610 in meinem Gerätepark habe.

Ich werde sogar interviewt!
Unter https://fbnews.jp/202211/news05/index.html kann man den Bericht in japanischer Sprache sehen.
Eine Version in englischer Sprache ist ab dem 1.12.2022 (0100 UTC / 1000JST) unter
https://fbnews.jp/world/ zu sehen.

Den Artikel selbst habe ich in englischer Sprache hier hinterlegt:

Der Artikel wurde ursprünglich in der monatlichen Ausgabe der www.fbnews.jp veröffentlicht.
Besucht auch die internationale Webseite unter www.fbnews.jp/#worldwide.
Vielen Dank an Yoshi, JH3HWL


Ich erfahre viele interessantes über ICOM und darf mich nicht nur im Showroom umschauen, sondern sogar das Top Modell IC-7851 und das 3-Band VHF/UHF/SHF Gerät IC-9700 bedienen.

Nach knapp 2 Stunden bedanke ich mich für die Zeit und die vielen Informationen.
Mit Sicherheit war das ein Highlight meiner Reise.

Weitere Artikel zu meiner Japan und Korea reise gibt es hier:

Osaka nach Seoul – Hektik und Freundlichkeit eng zusammen

Peach Aviation

Samstag, 12. November 2022

Nach einer Nacht im Kapselhotel bin ich ausgeschlafen, frisch geduscht und tiefen-Entspannt bereits vormittags am Airport Kansai Osaka.
Heute soll es mit Peach Aviation Flight MM5 um 12:55 Uhr von Osaka nach Seoul gehen. Eigentlich keine große Reise, aber dennoch ein “international Flight”

 

Ich bin jedenfalls rechtzeitig da und denke mir noch: “Meine einzige Herausforderung besteht darin das Gepäck mitzunehmen”, denn der Flug lies sich nur mit Handgepäck buchen.

In Vorbereitung auf diesen Teil der Reise habe ich mich (natürlich) mit den Einreisebestimmungen für Korea auf der Webseite des  Auswärtigen Amtes vertraut gemacht.

Osaka nach Seoul – Hektik und Freundlichkeit eng zusammen

Dort steht unter “Reise und Sicherheitshinweise”

“Visumfreie Einreise
Staatsangehörige der EU– und Schengen-Staaten können für Kurzzeitaufenthalte (weniger als 90 Tage- und keine Erwerbstätigkeit) visumfrei in die Republik Korea (Südkorea) einreisen.“

Ich hörte natürlich an der Stelle sofort auf zu lesen… Aber nur wenige Zeilen später steht geschrieben:

“Alle Einreisenden ohne Visum müssen eine elektronische Reisegenehmigung (K-ETA: Korea Electronic Travel Authorization) mindestens 72 Stunden vor der Abreise online… bla bla”

Wie selbstverständlich fragt mich die Dame am Check im nach meinem K-ETA. Meine Antwort “Maybe you don’t know, but i’m german” kann sie nicht befriedigen, sie besteht auf die elektronische Reiseanmeldung.

Btw. später habe ich unter https://www.k-eta.online/de/ sogar eine gut erklärte deutsche Webseite zum Thema gefunden. Anyway, jetzt ist Eile geboten, denn das Gate schließt in 50 Minuten…

Ich gehe auf die Webseite https://www.k-eta.go.kr/portal/apply/index.do und fange hektisch an einen Antrag herunterzuladen und auszufüllen.

Das Formular ist ganz einfach: Die Telefonnummer muss ohne +49 oder 0049 eingegeben werden, dafür soll man gleich ein biometrisches Passbild mit maximal  7cm x 7cm und höchstens 100kb mit hochladen…
Ein Kinderspiel mit einer 18 MP Kamera und ohne Rechner auf dem Flughafen unter Zeitdruck.

Manche Auswahlen lassen sich auf dem Smartphone-Browser gar nicht richtig treffen. Am Ende wird das Absenden des Antrags dann mit “GLOBAL ERROR” quittiert. die Taste “Zurück” bringt mich auf das leere Formular.

Ich bin die Ruhe selbst und nippe an meinem Sencha.
Ein Mitarbeiter von Peach Aviation kommt und gibt mir wertvolle Tipps zum Ausfüllen des Formulars. Er hat offensichtlich Erfahrung mit dem K-ETA.

Ich schaffe es, den Antrag vollständig abzusenden und denke mir: “Alles in Butter”.
Schon 20 Minuten später erhalte ich ein E-Mail mit dem Hinweis “Antrag eingegangen”.

Man kann auf der Seite https://www.k-eta.go.kr/portal/apply/index.do unter dem Punkt “K-ETA Application results” unter Angabe der Passnummer den Status der Bearbeitung prüfen.

Immerhin wird angezeigt das mein Antrag den Status “under assessment” hat.

Die Zeit läuft… Zwischenzeitlich prüfe ich was ein späterer Flug, respektive eine weitere Übernachtung am Airport Osaka kosteten würden.

Aus Verzweiflung versuche ich ein erneutes Einchecken mit dem Status “under assessment”. Die Dame gibt sich Mühe, findet aber doch wieder ein Haar in der Suppe:

Ein Buchstabe in meinem Vornamen ist auf dem Antrag durch einen Tippfehler falsch im Antrag. (Jebs anstatt Jens)
Ein großes Problem für sie. Für mich nicht so, denn ich habe ein Ticket, einen Pass und  jede Menge Unterlagen mit meinem richtigen Namen drauf.

Um 12:40 Uhr, 15 Minuten vor Take off des Fluges unterschreibe ich einen waiver. (Vermutlich mit einer Enthaftungs-Erklärung für den Fall das ich in Korea nun doch nicht einreisen darf.).

peach aviation waiver

So, nun ist aber alles ok. Es fehlen noch die die üblichen Nettigkeiten zur Bezahlung der Gepäckgebühr. – Das geht bestimmt schnell.

“Vielen Dank das Sie mit Peach Aviation reisen..”
“Darf ich die Transport Gebühren von ihrer Karte abbuchen?”
“Sehr gern zügig, denn ich bin etwas in Eile”
“Mein Herr, ich habe die bescheidene Gebühr von 3500 Yen jetzt Ihrer Karte belastet”
“Vielen Dank, Check-Inn-San, ich brauche keinen Beleg”
“Mr. Jens-San, darf ich mir erlauben ihnen eine glückliche Reise und ein gesundes Leben zu wünschen?”

Ich denke mir noch: “So viel Zeit muss sein!”
Ich antworte: “Diese Wünsche nehme ich gern an und erwidere sie an Sie und Ihre Familie ebenso”

Es folgen wechselseitige kurze Verbeugungen, dann ein kurzer Sprint zur Security.
Das Spiel beginnt von vorn:

“Werter Herr, darf ich mir erlauben zu erfragen ob Sie Sprengstoffe, Waffen, Messer oder andere verbotene Gegenstände mitführen…”

Nachdem ich nun eine Bordkarte und einen Gepäckbeleg besitze, habe ich nun die Ruhe weg. Es sind ja schließlich noch 8 Minuten bis zum Take off.
Warum soll nicht mal wieder ein Flugzeug mit 180 Passagieren auf mich warten…

Doch plötzlich geht alles sehr schnell und effizient ab.
Ich bekomme meinen Pass vom Vorprüfer wieder in die Hand und darf ihn einem direkt daneben stehenden Nachprüfer wieder aushändigen.
Die beiden schauen sich an und tauschen geschulte Blicke aus.
Die beiden kommen überein:  “Der Pass ist OK” und ich bekomme das Dokument nach einer kurzen wechselseitigen Verbeugung und Danksagungen wieder ausgehändigt.

Nun noch schnell durch die Immigration-Passkontrolle und schon geht’s los zum Flugzeug.
Ich weiß nicht genau wie es funktionierte,  aber wir starten mit nicht mal 3 Minuten Verspätung.

Der Captain entschuldigt sich und verspricht die Zeit  wieder herauszufliegen.
Dafür geht die Einreise nach Korea sehr einfach. Nur ein paar Formulare mit Zollerklärungen, einige Formalitäten mit Covid Bestätigungen, einmal Fiebermessen (Infrarot!) und schon ist es geschafft.

China Scam – Abzocke und teure Domainregistrierungen

Heute erhielt ich folgende E-Mail, die an meine Firmen-Mailadresse gerichtet war.
Es gibt keine Anrede und im Betreff ist der Domainname meiner Domain. – Schon verdächtig!

From: Simon Liu <simon@chinanames.net>
Sent: Tuesday, November 22, 2022 1:23:31 PM
To: info <
info@sv-kompetenz.de>
Subject: sv-kompetenz

(It’s very urgent, therefore we kindly ask you to forward this email to your CEO.
If you believe this has been sent to you in error, please ignore it. Thanks)

Dear CEO,

We are the domain registration and solution center in Shanghai, China. We received an application from Hongjia Ltd
on November 22, 2022. They want to apply for “sv-kompetenz” as their internet keyword and China (CN) domain names
(sv-kompetenz.cn, sv-kompetenz.com.cn, sv-kompetenz.net.cn, sv-kompetenz.org.cn). But after checking it, we find this
name conflict with your company name or trademark. In order to deal with this matter better, it’s necessary to send email
to you and confirm whether this company is your distributor in China?

Best Regards

Simon Liu | Service & Operations Manager

China Registry (Head Office)

Tel: +86-2161918696
Fax: +86-2161918697
Mob: +86-13816428671
6012, Xingdi Building, No. 1698 Yishan Road, Shanghai 201103, China

*****************************************

This email contains privileged and confidential information intended for the addressee only. If you are not the intended recipient, please destroy this email and inform the sender immediately. We appreciate you respecting the confidentiality of this information by not disclosing or using the information in this email.

China Scam – Abzocke und teure Domainregistrierungen

Das kommt mir erst einmal komisch vor.

Ich recherchiere und finde zwischen Hongjia Ltd. und www.sv-kompetenz keine offensichtlichen Verbindungen.

Stattdessen finde ich heraus, das es sich hier offensichtlich um die Anbahnung zu einem Betrug handelt.

Scheinbar erhalten viele Unternehmen gerade Nachrichten dieser Art.
Ein chinesischer Anbieter möchte mich zu einer preislich überhöhten Domainregistrierung führen. Das angebliche Interesse eines Dritten an der Domainregistrierung ist erfunden und dient lediglich dem Zweck, Druck aufzubauen und die fraglichen Domains überteuert zu “sichern”.

China Scam – Abzocke und teure Domainregistrierungen – Wie sollte man sich bei einem Domainnamen-Schwindel verhalten?

  • Grundsätzlich skeptisch sein und mit gesundem Menschenverstand reagieren.
  • Es gibt nichts umsonst und auch keine willigen Frauen, die 2 km entfernt auf Dich warten
  • E-Mails dieser Art einfach ignorieren
  • Ich empfehle, solche Mails weder beantworten und nicht den darin enthaltenen Weblinks folgen
  • Wer tatsächlich chinesische Domainnamen registrieren möchte, kann ohne weiteres zumeist auf den Provider des Vertrauens zurückgreifen

Eine andere Abzock – Story findest Du hier: Betrugsmasche beim Fahrzeugverkauf

China und Japan 2014

Maria und ich starten im Dezember 2014 zu einer gemeinsamen Reise nach Peking, Tokyo und Shanghai.
Das sind meine Reise-Notizen weitestgehend unbearbeitet.

1.12./2.12.2014

Start in Frankfurt im Hotel Meininger. Fahrt mit dem Taxi zum falschen Terminal. Dann Skytrain zum Terminal 1 und treffen mit Maria.

Wir checken ein und kommen gut durch die Sicherheit.

Flug mit Air China ist gut. Ich bin erstaunt über die komfortable Economy Class. Jeder hat einen eigenen Bildschirm mit Touchscreen, diverse Filme, Spiele und Kartensichten.

Es gibt erst Huhn mit Kartoffeln, ca. 2 Stunden vor Peking dann Beef and Pasta. Es schmeckt erstaunlich gut.

Die Zeit vergeht wie im Flug, ich konnte sogar etwas schlafen.

In Peking angekommen sind wir aus dem Flieger raus und haben eine Chinesin mit einem Clevertours-Schild gesehen. Sie sollte für alle das Visum besorgen. Es fehlten aber 4 Passagiere, die auf der Liste standen.

Ich bin dann zu einer großen Gruppe Leute gegangen und habe gefragt ob die dabei sind. Leider hat sich keiner gemeldet. Nach 30 Minuten warten kamen dann doch welche.

Die Pässe wurden eingesammelt und ein Gruppen-Visa ausgestellt. Dann ging es durch die Immigration.

Alles total Easy

und ohne Stress. Wir mussten uns etwas beeilen, da der Anschlußflug nach Shanghai nur 1 Stunde nach Landung des langen Fluges startete.

Ich würde kurzerhand zum “Visa-Verantwortlichen” ernannt und habe das Gruppenvisum bekommen.

Wir sind dann nochmals durch die Sicherheit und zum Flug nach Shanghai.

Just in Time. Die Maschine war eine B747-8 mit einer 3-4-3 Bestuhlung.

Im Flieger sitzend stellte sich heraus das 5 fremde Passagiere fehlten. Die Koffer mussten entladen werden. Letztendlich sind wir mit 90 Minuten Verspätung gestartet. Maria hat geschlafen, ich fühle mich noch fit. Zwischendurch gab’s Frühstück. Porritge mit eingelegter Gurke und ein geräucherter Ei.

Nach der Landung sind alle zum Ausgang und zu der Kofferausgabe gerannt. Ein Reiseleiter sollte uns erwarten.

Es fehlten trotz 30 Minuten warten noch 5 Leute. Mit Hilfe des Reiseleiters könnte ich noch einmal durch die Sicherheit und nachschauen.

4 Ständen noch da und hatten ihre Koffer nicht bekommen, 1 war zusammen mit ihrer Freundin falsch gelaufen und aus dem Transitbereich rausgelaufen. Sie durften dann zwar wieder einchecken, aber eine regte sich so auf das sie von irgendeinem Polizisten festgehalten und befragt wurde.

Mit ziemlicher Verspätung sind dann doch alle zusammen aus dem Airport raus und mit dem Bus zum Essen gefahren.

Wir waren in der Altstadt nahe des yu-gardens (sprich jü garden) essen. Verschiedene Fisch, Schwein, dim sum und andere Gerichte gab es am traditionellen runden Tisch. Dazu roten Jasmin Tee. Sehr gut. Wenn jemand eine Cola oder ein Bier bestellte gab es kleine Gläser (0,15) bis zum Rand gefüllt. Keiner konnte ohne kleckern trinken.

Danach sind wir in den yu-garden und haben viel erklärt bekommen.
Ich bin über die zickzack-Brücke gegangen und dann auf eigene Faust weitert durch die Altstadt. Zwei Kühlschrankmagnete gekauft.
Gegen 16:00 Uhr Ortszeit (Also seit ca. 27 Stunden Wach) waren wir im Hotel. Ich habe mich 2 Stunden hingelegt und dann erst gesehen das ich vom 22. Stock einen super Blick über. die Stadt habe. Um 19 Uhr bin ich mit Maria los zum Essen.
Abends haben wir noch Leute gesehen die auf der Straße Karaoke gesungen haben. Ein paar Straßen weiter haben wir Leute auf einem Platz tanzen sehen.
Cool.

Abends gegen 2200 noch ein Tsingtao in der Bar, dann gut müde ins Bett.

3.12.2014

Aufgewacht mit Kopfweh. Gingen aber beim Duschen weg.

Das Frühstück im Hotel ist halb chinesisch, halb Continental. Nicht schlecht.
Ich habe warme Sojamilch-Suppe und anschließend Früchte und Toast gehabt.

Um 09:00 Uhr sind wir (heute zu 8) mit dem Bus los zum Jade-Buddha Tempel. Sehr beeindruckend. Strahlt ruhe und Frieden auf mich aus. Ich mache viele Bilder.

Der Reiseleiter erklärt sehr viel über die Handhaltungen der Götter.

Vor dem Tempel kaufe ich Postkarten.

Dann geht es mit dem Bus weiter ins Finance -District, nach Pudong.

Hier steht das derzeit höchste Gebäude mit 475m. Wir gehen nach kurzer Sicherheitsüberprüfung hinein und alles ist extrem modern bis futuristisch. Blinkende Leuchtstreifen im Boden, animierte hell/dunkel Übergänge in Aufzug ein toller Blick von oben.

Anschließend ging es zum Essen in ein Restaurant. Es gab chinesisch!

Dann folgt eine

kurze Busfahrt zum Hafen um eine Bootstour zu machen. An Deck war es ziemlich kalt, aber sehr interessant. Wir sind auf einem Seitenarm des Yangtse gefahren.

Nach der Bootsfahrt haben wir eine kleine Wanderung entlang des Bund gemacht. Eine Art Uferprommenade.

Dann ging es mit dem Bus zur letzten Station, der Nanjing Rd.

Das ist eine große und berühmte Einkaufsstraße. Es gibt alles was es in Europa auch gibt, nur teurer.

Ich bin darum direkt in die kleinen Nebenstraßen gegangen. Hier wurden Fische,Frösche, Fahrradteile und Bekleidung verkauft. Zwischendrin wurde gebacken und geschlachtet.

Super interessant. Ich habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt.

Als wir mit dem Bus am Hotel ankamen, habe ich die am Tempel gekauften Ansichtskarten geschrieben und abgegeben.
Dann bin ich mit Maria gegenüber vom Hotel in einer Garküche essen gewesen.

Um 19:00 sind wir mit dem Guide los zu einer Artistik Show gefahren. Wir sind mit dem public Bus durch die Stadt gefahren. Die Show war ganz ok, allerdings war das Gebäude nicht beheizt.

(Der Yangtse Fluss ist die Heizgrenze in China. Nur nördlich wird geheizt)

Das Highlight war eine große Kugel aus Eisen und Draht. Hier drin fuhr ein Motorrad, dann immer mehr. Zum Schluss führen 6 Motorräder in einer 6 m Durchmesser Kugel kreuz und quer.

Abends noch ein Bier in der Bar, dann gute geschlafen.

4.12.2014

Durch die Sonne aufgewacht. Ich habe ein großes Fenster im Hotelzimmer.

Dusche dann Frühstück wie gestern.

Ich fahre heute nicht mit ins Museum, will stattdessen etwas alleine machen. Nach dem Frühstück gehe ich durch die Nachbarschaft. Nur kleine Straßen. Sehr interessant. Ich schaue mir unter anderem Elektro-Roller an, die hier gar nicht viel kosten. Umgerechnet 300-500 Eu, je nach Aussttatung.

Um 12 Uhr werde ich im Hotel abgeholt. Dann geht’s zum Essen und zum Flughafen. Nachmittags fliege ich weiter nach Tokio.

bye bye – Shanghai

Der Check-In und der Flug verlaufen prima.
In Tokio angekommen ist die Einreise mit Foto und Fingerabdruck easy. Auch der Weg durch den Zoll.

Wir werden mit dem Bus abgeholt und fahren ca. 60 km nach Tokio rein zum Hotel.

Wetter ist angenehm: milde +9 Grad und Nebel.

Zu Shanghai gibt es eine Zeitverschiebung von + 1 Stunde.Wir checken ins Hotel ein und gehen sofort los. Das Hotel ist in Ginza, einem Business/Einkaufsviertel. Die Einkaufsstraße hier ist die 3-teuerste der Welt.

Wir trinken Bier, wir trinken Sake und gehen dann was essen. Nachts skype ich noch mit Tina. Um 3:30 bin ich im Bett.

5.12.2014 Tokyo

Um 6:00 aufgewacht nach kurzer Nacht. Ich habe meine erste Nacht in Japan gut geschlafen.

Die Toiletten hier sind ganz besonders. Es gibt beheizte Brillen, automatische Spül- und Abputzfunktionen und eine extra Geräuschdämmung.

Hi-End-Toiletten

Das Frühstück war gut. Ich habe etwas Fisch, Reis und Sojabohnen gegessen.
Dazu gab es kalten Tee und einen Kaffee.
Um 8 Uhr treffen sich alle in der Hotelhalle. Es geht per Bus zum Fujijama.
Das Wetter ist gut, wir haben ca. 10 Grad, blauen Himmel und Sonnenschein. Auf dem Fuji hat es geschneit, daher ist unklar wie hoch wir kommen werden.
Der Fuji ist ein erloschener Vulkan, der ca. 1,5 Stunden von der Tokioter Innenstadt entfernt ist.
Man kann ihn schon gut von weitem erkennen. Er sieht aus wie ein riesiger Schneeberg.
Um auf den Fuji zu kommen kann man insgesamt 10 Stationen erreichen.

Bis zur 5. Station kann bei gutem Wetter mit dem Auto gefahren werden.
Beklettert kann der Fuji nur zwischen Juni – September werden. sonst ist es zu kalt und zu gefährlich.
Weiter sind wir dann mit dem Bus durch das Owakudani Tal gefahren und waren bei den heißen Schwefel-Quellen.
In diesen Quellen werden sogar Eier gekocht, die dabei durch die hohe Konzentration des Schwefels schwarz werden.

Man sagt für den Verzehr von einem Ei lebt man 7 Jahre länger.

Ich habe dann mit einem Mitfahrer etwas Sake getrunken. Serviert wurde er in trinktemperatur in 0,2l Bechern!

Nach 2 Bechern brauchte ich erst einmal was zu essen.

Wir sind dann mit einer Seilbahn zum Ashi See heruntergefahren und mit einem Priatenschiff zur anderen Seite übergesetzt. Dann ging es die 100 km wieder zurück nach Tokio zum Hotel.

Maria und ich sind dann gleich wieder los nach Suehiro-cho ins Elektronikviertel. (Aki Habara) Wir sind dazu mit der gelben U-Bahnlinie von Ginza in Richtung Ueno gefahren (5 Stationen) Die U-Bahn kommt rund um die Uhr alle 2 Minuten! Etwas schauen, etwas shopping. Dann Sushi in einem kleinen aber sehr guten Restaurant. Fast wie bei Privatleuten.
Wir haben12500 Yen bezahlt. Kein Schnäppchen, aber das gute Essen ist es wert!

Mit der Bahn zurück und Postkarten schreiben. Dann ins Bett morgen ist Treffen um 7:40 Uhr.

6.12.2014 Tokyo – Peking

Morgens um 6 aufgestanden. Ich muss Koffer packen, denn um 7:40 Uhr geht es los zum Fischmarkt.

Das Frühstück war gut, ich hatte eine Miso Suppe, Kaffee und Toast mit Marmelade. Heute habe ich auch die Ansichtskarten im Hotel abgegeben.

Die Fahrt zum Fischmarkt dauert nicht lange. Wir steigen aus und laufen quer über den Marktplatz in einen Bereich mit kleinen Gassen und sehr vielen Sushi Imbiss Läden. Wir haben leider kaum Zeit etwas zu sehen oder Bilder zu machen.Der Reiseleiter hat Angst vor Verlaufen und Verspätung.

Nach 30 Minuten seigen wir wieder in den Bus und fahren zum Asakusa Tempel.

Flug nach Peking: Essen im Airport

Fakten zu Peking:
Durchmesser Peking 176 KM, 30 Mio. Einwohner.
Übersetzung Peking-nördliche Hauptstadt (Nanjing – südliche Hauptstadt)

7.12.2014 Peking

Platz des himmlischen Friedens

Verbotene Stadt

Himmelstempel

8.12.2014

morgens um 5:30 Uhr wachgeworden. Anziehen, dann Frühstück. Ich tausche die letzten japanischen Yen in RNB.

Dann geht es 3 Stunden lang mit dem Bus durch den Stau zur chinesischen Mauer. Unterwegs halten wir an einer Tankstelle an. Das Klo stinkt so extrem das selbst die Chinesen Papier in dem Toilettenraum anzünden und alles verqualmen.

Außerhalb von Peking ist der Himmel sogar blau, die Straßen leerer und die Luft etwas besser.

Die Mauer ist auf einem Bergkamm, auf den man mit einer 4-er Gondel hochfahren kann. Oben gibt es Freizeit und ich laufe los. Von Wachturm 14 muss ich bis Wachturm 4 laufen. Dort ist die Möglichkeit mit einem Schlitten (…natürlich nach chinesischer Art sehr sicher…) heruterzufahren.

Unten gibt es dann Mittagessen, wie immer am runden Drehtisch mit allerlei Hauptgerichten und zum Schluss die Suppe und der Reis. Dazu Jasmin Tee.
Sehr lecker!
Dann fahren wir 90 Minuten Richtung Olympiastadt.
Es ist alles zu und gesperrt. Wir halten irgendwo auf der Straße an und machen Fotos.

Dann kämpft sich der Bus durch den Stau zurück zum Hotel.

Dort angekommen sehe ich das meine. Sachen anders daliegen als morgens. Geldscheine sind aus einer Hülle raus, Mein Notebook ist offen und ein USB Stick liegt lose rum.

Bei näherer Betrachtung sehen ich das die Schraube an der SSD verkratzt ist. Vermutlich hat jemand die Platte ausgebaut oder es versucht.

Dann an der Bar vertrinke ich mit Gregor die letzten Yuan mit Bier und imitiertem Jack Daniels.

Morgen um 9:30 Uhr geht’s zurück nach Hause.

Ich packe um 1:30 noch schnell den Koffer und schlafe ein.

9.12.2014 Peking – Frankfurt

Ich wache früh auf. Habe doll Husten. Duschen und Anziehen, Koffer zumachen, dann Frühstück.

Ich erfahre, dass von 2 weiteren Mitreisenden ebenfalls die Sachen durchsucht wurden.

Beim Check Out muss ich warten bis jemand schnell das Zimmer kontrolliert hat.
Meine 2. Zimmerkarte wird vermisst.
Ich sage die ist aus meinem Zimmer verschwunden als alles durchsucht wurde.
Die Frau nickt und nimmt es wortlos hin.

Say no more

Wir fahren um 9:30 Uhr ab und brauchen für die ca. 25 KM 2 1/2 Stunden. Dann möchte die Reiseleiterin 30 yuan pro Langnase pro Tag als Trinkgeld für sich und 20 pro Tag und Nase für den Busfahrer. Sie weist relativ deutlich darauf hin das es sehr üblich ist diese Summe zu geben.
Die spontane Sammlung bring etwas über 100 Yuan für beide. Sie will das nicht teilen. Pech. Sie geht durch den Bus, ist angepisst und fragt alle ob sie nicht gut war.

Wir steigen aus, gehen durch die immigration und durch den Zoll und durch die Sicherheit. Jedes mal werde ich extrem gefilzt. Bei der Sicherheit wird mir eine meiner beiden Batterien weggenommen.

Weil ich frage warum werde ich zur Seite gebracht und mir wird gesagt das es so ist. Eine Frage nach warum wird erst immer mit der selben Antwort, dann mit immer mehr Beamten beantwortet.

Schließlich wird mir mitgeteilt das bei weiteren Fragen eine mehrstündige Klärung dieser ansteht.
Es wird mir empfohlen einfach nicht mehr zu fragen und mit meiner gebuchten Maschine nach Hause zu fliegen…
Mit diesem Eindruck verlasse ich China. – Bis zum nächsten Besuch.

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    November 2022. Ich fliege von Osaka nach Seoul. Kleinere Problemchen mit fehlenden Einreiseanmeldungen werden unter Beachtung der Höflichkeitsregeln ausgeräumt.
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    2014 starte ich einen Versuch mit einer organisierten Reise China und Japan zu entdecken. Gar nicht so schlecht und gar nicht so gut; je nach dem was man möchte und erwartet. Auf jeden Fall ist es eine gute Gelegenheit Menschen Kennenzulernen und sich auch abseits der Gruppe ein eigenes Bild zu machen.
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    Endlich kann wieder eine “Männerreise” nach der Lockerung der Pandemie-Beschränkungen kann gemacht werden. Aus Gründen diesmal im April anstatt im Oktober. Aber wohin?
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    Schon vor dem Projekt “Christel” fand ich den UAZ 2206 Buchanka toll! Hierbei handelt es sich um einen Kleinbus des russ. Herstellers UAZ…
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    Ich habe mich entschlossen wegen der Menge der Informationen einen weiteren Beitrag zum Ausbau meines Mercedes 308 cdi (W903.6) zu verfassen.
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    Neulich bin ich mit dem Postkoffer Christel zu einem ersten Praxistest aufgebrochen. Einige Grundfunktionen sollten getestet und das ganze mit …
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    Seit längerem keimt in mir die Idee ein „Funkmobil“ zu „bauen“. Hier soll es sich am besten um eine Mischung zwischen Wohnmobil, Männerhöhle und mobilem Amateurfunk-Shack handeln.
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    Im Juli 2014 begab es sich das ich mit meiner F800 GS in München war. Es war Wochenende, schönes Wetter und ich hatte Appetit auf eine Currywurst in den Alpen. Schnell war eine Route zusammengestellt:
  • Zufalls – Reisebild
    Reiseberichte und Bilder
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    Im April 2008 habe ich mir eine BMW F800 GS bei BMW in Berlin gekauft. Warum? Na ja, die F650 die ich bis dahin fuhr war in den Bergen ungeschlagen, aber mit Gepäck auf langen Strecken und dann vielleicht noch auf der Autobahn nicht so geeignet.

Istanbul im April

Reise nach Istanbul

Endlich kann wieder eine “Männerreise” nach der Lockerung der Pandemie-Beschränkungen stattfinden. Aus Gründen diesmal im April anstatt im Oktober.
Aber wohin?

Es sollte nicht sooo weit, dennoch warm, kulinarisch wertvoll und muslimisch sein.
Die Türkei!

Dieser Bericht besteht aus den Aufzeichnungen unserer Reise. – Viel Spaß beim Lesen.

11.4.2022 Anreise nach Istanbul

Wir stehen um kurz vor 6 Uhr auf, damit wir um 6:40 Uhr mit gepackten Koffern im Auto sind. Tina fährt uns nach Spandau von wo aus wir mit dem RE30 bis zum BER fahren.
Das Einchecken der Koffer und der Weg durch die Sicherheit geht schnell.
Kurze Zeit später sitzen wir am Gate und warten.

Pünktlich erfolgt der Aufruf zum Boarden.
Der Flug ist ruhig und angenehm. Es gibt Pasta und Weisswein bzw. Cola zum Essen.
Nach gut 2 Stunden setzen wir zur wackligen Landung auf dem Flughafen IST an. Es ist sehr windig und grau. Temperatur ca. 9 Grad. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.
Durch den Finger gehen wir direkt zur Passkontrolle.

Unser “private driver” von “payless cars” nimmt noch 2 andere Passagiere mit. Anders als versprochen, aber dennoch ok.
Die Fahrt vom Flughafen in die Altstadt zieht sich. Es ist Feierabend-Verkehr. Alles kein Vergleich mit dem Verkehr in Cairo oder Tel Aviv.
Wir kommen aber doch an unserem Hotel “Seatanbul” an. Das Hotel ist winzig, aber sehr persönlich geführt und unser Zimmer im dritten Stock bietet einen kleinen verglasten Balkon mit einem winzigen Tisch, einem Stuhl und einem kleinen Sofa.
Das Zimmer ist groß, das Bad vermutlich neu gemacht. Es gibt eine große ebenerdige Dusche.  Hier kann man es aushalten.

Lars und ich sitzen noch etwas auf dem Balkon.

Gegen 19 Uhr brechen wir auf und gehen eine Runde um den Block.
Wir suchen ein Restaurant. Auf der Straße werden wir angesprochen. Das ist normalerweise kein Zeichen seriöser Gastlichkeit. Wir nehmen trotzdem in dem Restaurant Platz und bestellen ein im Tonkrug gedämpftes Gericht mit Huhn, Lamm und Gemüse.
Dazu gibt es Reis, Brot und Ayran.
Für den ersten Abend ein sehr leckeres Essen. Auf dem Weg zurück zum Hotel kaufen wir noch zwei Flaschen Wasser. (Sehr praktisch, ein preiswerter Kiosk ist ca. 2m vom Hoteleingang.
Heute werde ich früh ins Bett gehen Punkt Morgen erkunden wir die Umgebung.

12.4.2022 Dienstags in Istanbul

Die Nacht war ruhig. Kein Gehupe, kein Geschrei und auch keine Sirenen – ungewohnt aber nicht unangenehm 🙂
Ich wache um 6 auf gehe auf den kleinen Balkon und und schaue auf das Marmarameer. Große Schiffe haben in Sichtweite über Nacht geankert.
Der Tag bricht an. Noch keine Sonne.
Nach einer Stunde sieht es schon ganz anders aus. Die Sonne scheint, fast alle großen Schiffe sind losgefahren und die Luft ist mild.

Lars schläft noch, ich gehe schon mal duschen.

Gegen 9 geht es zum Frühstück. Praktischerweise wird es direkt nebenan zu unserem Zimmer serviert.
Ebenfalls auf einem verglasten Balkon mit Blick über das Wasser. Allein der Blick macht gute Laune!

Es gibt Cay, Weißkäse, Gurke, Oliven, Tomaten, Rührei und Brot.

Ach ja, WiFi gibt es auch…

Nach dem Frühstück soll zunächst die nähere Umgebung erkundet werden.


Wir laufen und laufen.
In jeder Straße gibt es Neues zu sehen. Alles ist sauber und schön.
Mittags essen wir ein Sandwich und sitzen in der Sonne. Es sind ca. 12 Grad.
Als wir den touristischen Bereich verlassen, wird auf einmal alles billiger und die Leute noch entspannter. In einem Sportgeschäft findet Lars eine schöne Jacke und neue Sportschuhe.

Immer mal wieder einen Cay.

Am späten Nachmittag sind wir wieder im Hotel.
Beide sind erschöpft und ich schlafe mal für 40 Minuten.
Dann liegen wir noch etwas und unterhalten uns. Abends geht es dann wieder zum Essen.
Wir besuchen diesmal das zweite Restaurant in der Straße.
Es ist ganz klein und hat unten nur den Eingang. Um in den Gastraum zu kommen, müssen wir in den 3 Stock.
Weil es gerade angefangen hat zu regnen, fällt die (Freiluft-)Dachterrasse aus.
Wir sind die ersten (einzigen) Gäste bisher. Alles wirkt wie gerade aufgemacht…
Wir bekommen einen Heizstrahler hingestellt und bestellen.
Die Musik wird angestellt und es wird gemütlich.
Lars bestellt Pommes und Zwiebelringe. Ich nehme Lammfleisch und verschiedene Vorspeisen.

Zum Nachtisch nehmen wir natürlich einen Cay. Für 435 TL (Das sind heute rund 29 Eu) haben wir sehr gut gegessen.

13.4.2022 Mittwoch in Istanbul

Ich wache sehr ganz früh auf und setze mich auf unseren kleinen Balkon.
Der Tag dämmert gerade und ich schaue übers Wasser.

Irgendwie kommen wir nicht richtig auf die Beine.
Um kurz nach 9 sind wir dann doch beim Frühstück. Heute ist eine andere Frühstücksfrau da.
Die freundliche Frau Sultan kommt aber morgen wieder. Nach einem guten Frühstück und einem kleinen Chill-Out im Zimmer geht es dann zu Fuß los.
Wir laufen zur Blauen Moschee, nehmen dann die Tram Nr1 bis zur Galata Brücke.

Wir laufen über die Brücke bis nach Asien. Dann weiter durch kleine Straßen mit Läden für Werkzeug und Metallwaren. Als der Muezzin ruft, nehmen wir einen Tee.
Auf dem Weg zurück schauen wir eine Weile den Anglern zu.
Zurück in Europa kommen wir am bekannten Gewürz-Basar vorbei.

Vor der Tür lernt Lars seine neue Freundin kennen. Sie ist etwas größer als er und hat keine Haare. Sie sprich nicht viel, ich vermute sie ist Leistungs-Schwimmerin.
Lars findet sie cool und teilt sogar sein Eis.

Gegen 15:00 Uhr gehen wir Mittagessen.

Es gibt Dönerfleisch im Brot, dazu eingelegte Weinblätter und etwas Pommes.
Wir laufen weiter und kommen an einem Frisörladen vorbei.

Lars entschließt sich kurzfristig für einen neuen Haarschnitt.
Ich lasse mir den Bart rasieren.

Auch für eine kurze Gesichtsmaske ist Zeit.

Zurück an der Galata Brücke beobachten wir in der Sonne sitzend, mit einer Cola in der Hand die Fähren.
Die Zeit verfliegt.

Auf dem Heimweg wollen wir ein Taxi nehmen.
Ich frage einige Taxifahrer was es kostet und bekomme 150 TL gesagt.
Das sind etwas über 10 Euro. Ich biete 50 TL und wir fahren mit einem Fahrer los. Er startet die Uhr und Flucht die ganze Fahrt.
Bei 34 TL sind wir fast am Ziel und er hält einfach an. “Because of traffic” sollen wir weiter laufen.
Ich gebe ihm 30 TL und wir steigen aus. Der Restwert sind keine 5 Minuten zu Fuß.

Nach einer kurzen Erholung im Zimmer gehe ich allein essen. Weil Lars geschafft ist und keinen Hunger hat gehe ich allein essen. Lars kümmert sich um das ausgefallene Hotel WiFi.

Ich gehe ein Stück und stelle fest, dass alle Restaurants in der Umgebung die gleiche Karte mit annähernd den gleichen Preisen haben. Ich suche mir ein Restaurant aus bei dem ich nicht auf der Straße angequatscht werde und bin damit gut beraten. Das Essen scheint jedenfalls nicht zentral zubereitet zu werden und schmeckt ausgezeichnet.

14.4.2022 Donnerstag in Istanbul

Heute lassen wir es ruhig angehen. Wir schlafen lange und sind kurz vor Ende der Frühstückszeit beim Frühstück. Ein “Günaydin” bringt die nette Frühstücksfrau zum Lächeln. Nach dem Frühstück chillen wir noch etwas ab.
Das Wetter heute ist super. Blauer Himmel und Sonne Lars hat den Router im Hotel WiFi lokalisiert. Eine ganze Zeit wird mit der Erforschung der Infrastruktur verbracht. Es ist erstaunlich was man nur mit einem Smartphone alles sehen und machen kann.

Gegen Mittag kommen wir hoch und leihen wir uns e-Bikes vom Hotel aus. Wir fahren um die Blaue Moschee und dann weiter zum “Strand”.

Es ist herrlich, denn die Sonne macht ein sommerliches Gefühl. Nach 2 Stunden Radfahren geben wir die Räder ab und gehen einen Dürüm essen.

Der Tee nach dem Essen wird in der Sonne genossen. Dann wandern wir noch mal runter ans Wasser, sitzen in der Sonne und schauen den Schiffen zu.
Gegen 17:30 Uhr geht es wieder ins Hotel. Weil das WiFi nun ausgezeichnet funktioniert, schauen wir TikTok und YouTube. Lars findet ein Domino-Pizza Laden in Reichweite. Ruck-Zuck sind zwei Pizzen mit Getränken und Extras und Nachtisch für ca 16 Euro online ins Hotel geordert.
Pizza im Bett, Film gestreamt und schön gechillt. Schöne neue Welt.

15.4.2022 Freitag in Istanbul

Heute bin ich schon gleich um 6 aufgewacht. Wecker aus und noch ein klein wenig gechillt.
Dann wird es Zeit für das Frühstück. Vorher duscht Lars, dann ich. Die nette Frühstücksfrau ist wieder da. Sie lächelt und macht uns wie selbstverständlich einen leckeren Tee. 

Dann haben wir noch etwas Zeit bis unser Pick Up um 11 da sein soll. Heute wollen wir eine Bootsfahrt zum Goldenen Horn, entlang des Bosporus bis fast zum Schwarzen Meer machen Um 10:40 klopft es an der Tür. Der Fahrer ist etwas früher dran. Wir sind zum Glück schon fertig.

Das frühstück ist eine wichtige Mahlzeit

Wir fahren mit einem 14 Sitzer Bus durch die engen und vollgeparkten Straßen der Altstadt. An einem Hotel steigen 10 Inder dazu. Der letzte Inder schafft es aber nicht ganz in den Bus, weil er noch mit einem Sonnenbrillen-Verkäufer verhandeln muss. Alle warten.
…strange people …
Nach wenigen Minuten kommen wir als erste am Boot an. Der Sonnenbrillen-Inder entert das Boot, die anderen Inder folgen.
Wir warten bis die Crew aufmacht. Das Boot ist ziemlich groß und hat zudem noch 2 Etagen.
Unten gibt es Wasser, Kaffee und Tee. Andere Getränke und Snacks sind extra zu bezahlen.

Uns wurde explizit die “große” Tour empfohlen. “Weil die schöner ist”…
Nach dem Ablegen wird gesagt, dass wir jetzt 1 Stunde das goldene Horn abfahren.
Dann werden wir wieder anlegen und es kommen Menschen dazu. Na ja. Die Menge der Menschen an Bord jetzt finde ich dann ausreichend.
Nach knapp 40 Minuten legen wir wieder an und es ströhmen Menschen ohne Ende auf das Boot. Zum Glück gibt es für jeden einen Stuhl-Platz. Wir haben einen Sitzplatz an der äußeren Backbordseite. Lars hat sowieso beim Captain zu tun.

Irgendwann legen wir an, alle gehen für 1 Stunde von Bord. (“Freizeit” !)
Zufällig gibt es hier nur Restaurants und es ist 13:00. Wir gehen ein Stück und finden einen Kiosk. Der hat “Sossili”, eine Art Hot Dog mit Dosenwurst und Tomatensauce. Die Dosenwurst tut was sie soll.
Wir schauen den Anglern zu. Dann geht es zurück und der Kapitän gibt Gas.
Pünktlich legen wir an und alle gehen von Bord.
Statt mit der Indischen Gruppe wieder im Bus zu fahren beschließen Lars und ich zurück zu laufen.
Wir nehmen einen kleinen Umweg und gehen durch endlose Basare.

Es ist voll und warm. Ab jetzt kann man die Jacke getrost Zuhause lassen.
Wir laufen und laufen. Lars findet hier und da ein unsicheres WiFi um Dinge herunterladen oder den Fußwegmodus bei Google-Maps zu aktivieren.
Es ist Freitag, später Nachmittag und um 17 Uhr bricht das Gebet los.
Vor der Blauen Moschee wird wie wild geparkt.
Wir sitzen in der Sonne und genießen einen frisch gepressten Orangensaft. Auf dem Weg nach Hause kommen wir an einem Chinesischen Restaurant vorbei. Kurzerhand beschließen wir hier zu Abend zu essen.
Ich bestelle mir eine Suppe mit Rindfleisch, Gemüse und Nudeln.
Mein Hinweis die Suppe bitte NICHT scharf zu machen wird ignoriert und auch negiert.
Unter schmerzen versuche ich die Suppe zu essen,scheitere aber unter Tränen.
Der Kellner hat Mitleid und bringt mir ungefragt ein Glas Buttermilch und Weißbrot.
Auch eine neue Suppe bekomme ich. Die kann ich essen.
Lars hat Wan Tan und später Reis. Alles sehr lecker und komplett nicht mal halb so teuer wie die Restaurants nahe dem Hotel.

16.4.2022 Samstag – Abreise

Wir schlafen schön aus.

Das Frühstück ist wie immer toll. Zum Dank haben wir der Frühstücksfrau eine Kleinigkeit mitgebracht und überreicht. Sie ist über das Geschenk ganz gerührt.
Nach dem Frühstück packen jeder seine Sachen und kontrolliert auf Vergessenes.
Pünktlich um 11 kommt unser Fahrer. Der Weg ist nur ca 1 Stunde und die Straßen sind relativ frei.


Wir kommen ohne Stau bis zum Airport durch. Um 11:10 Uhr sind wir da.
Ab jetzt heißt es warten. Vielleicht gibt’s irgendwo ein WiFi….Wir gehen in das Flughafengebäude. Es gibt eine Vorabkontrolle des Gepäcks direkt am Eingang.
Dabei fällt mein mitgeführtes Beil schnell auf. (Habe ich für meinen besten Freund als Souvenir erworben)
Fragen über Fragen. Wir haben aber Zeit. Nach kurzer Zeit können wir (incl. Beil) weiter.
Es wird nur schnell mein Name und die Passnummer aufgeschrieben.
Relativ früh dürfen wir die Koffer aufgeben. Damit sind wir alle potentiell gefährlichen Gegenstände los.
Der Flughafen ist groß und im 1. OG gibt es einen Burger King.
Dort lassen wir es uns nieder und uns soweit es mit den Produkten von Burger King möglich ist gutgehen.

Dann geht es durch die Pass- und Sicherheitskontrolle

Ich döse etwas, Lars ist mit dem Telefon beschäftigt.
Dann ist es soweit: Wir können zu Gate B6a laufen und wenige Minuten später in den Flieger.
Wir haben dir Plätze 19e und 19f. Der dritte Platz in der Reihe bleibt wie üblich bis zur Ansage “Bording completed” frei.
Der letzte reinstürmende Passagier hat natürlich den Platz neben uns…
Die Stewardess bietet ihm aber zum Glück den Platz am Emergency Exit an.
Läuft – Eine Win-Win-Situation.

Fazit der Reise: Istanbul ist eine Reise wert, Das Hotel “Seatanbul” am Rand der Altstadt ist sehr zu empfehlen und das Frühstück dort zusammen mit der Aussicht fast schon allein eine Reise wert.

  • D-Star und der ICOM IC-9700
    D-Star und der ICOM IC-9700 – D-Star ist die Abkürzung für „Digital Smart Technologies for Amateur Radio“. Es handelt sich um einen schmalbandigen Übertragungsstandart, der zwischen 1999 und 2001 durch die JARL, die Japanische Amateur Radio League entwickelt wurde.
  • IC-9700, der Neue im Shack
    Auf den ersten Blick sieht der Transceiver dem IC-7300 sehr ähnlich. Das ist aber nur auf den ersten Blick so. Das ist sicherlich wegen der gleichen Abmaße und ähnlichen Frontplatte so.
  • Gruß an Bord – Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle 2022
    Seit den 1950 er Jahren kann man Seeleute auf den Schiffen weltweit im NDR in der Sendung “Gruß An Bord“ zu Weihnachten grüßen…
  • Warschau im Dezember 2022
    Warschau im Dezember 2022. Es ist Dezember 2022, ich habe ein paar Tage frei. Am liebsten würde ich eine neue Stadt kennenlernen. Zuhause…
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    SSTV ist eine Abkürzung und bedeutet “slow scan television” und bedeutet umgangssprachlich “Schmalband Fernsehen”. Entwickelt wurde es bereits in den 1950’er Jahren in den USA um Bilder mit geringer Auflösung schnell übertragen zu können.
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    Projekt Geroh Typ 9 und Hexbeam: Nachdem ich auf einer Halloween – Party aus einer Bierlaune heraus einen Geroh 9Klp 6/E Kurbelmast mit Motor ersteigerte, musste nun eine adäquate Antenne her. Doch eins nach dem anderen: Auf einer großen Internet-Auktionsplattform sah ich einen gut erhaltenen…
  • Ein QSO mit Ulrich Rohde N1UL
    Prof. Rohde ist ein Vorbild für mich seit ich mich mit Funktechnik beschäftige. Schon 1993 durfte ich einen Teil meiner Prüfungsarbeiten bei Rohde & Schwarz in Berlin ablegen. (Die legendäre Fehler-Such-Mess-Prüfung bei der ich an einer digitalen Ampelschaltung einer 4 Straßen Kreuzung mit Fußgängerüberwegen den Fehler fand bevor ich die Jacke… aber ich schweife ab)
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    (31.7.2021) Seit langer Zeit wünscht sich mein Sohn Lars ein eigenes Amateurfunk Rufzeichen. Leider gibt es das nicht geschenkt. Man kann es auch nicht kaufen.Selbst Kinder bekommen nichts geschenkt, im Gegenteil: Es muss eine Prüfung in den Bereichen “Betriebstechnik”, “Elektrotechnik” und “Gesetzeskunde” vor der Bundesnetzagentur bestanden werden. Für Kinder gilt: Gleiche Fragen, gleiche Prüfungsbedingungen – … Weiterlesen
  • Der UAZ 2206 “Buchanka”
    Schon vor dem Projekt “Christel” fand ich den UAZ 2206 Buchanka toll! Hierbei handelt es sich um einen Kleinbus des russ. Herstellers UAZ…
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  • Das Tadiran PRC-2200 Man-Pack
    Das PRC-2200 Man-Pack ist ein militärischer Kurzwellen-Transceiver, welches von der israelischen Firma Tadiran hergestellt wurde. Es wurde in viele Länder der Welt exportiert.
  • Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle auch im Jahr 2020
    Seit den 1950 er Jahren kann man Seeleute auf den Schiffen weltweit im NDR in der Sendung “Gruß An Bord“ zu Weihnachten grüßen…

Der UAZ 2206 “Buchanka”

Schon vor dem Projekt “Christel” fand ich den UAZ 2206 Buchanka toll! Hierbei handelt es sich um eine 4-rädrigen Kleintransporter des russischen Herstellers UAZ, der besonders im Gelände Spaß ohne Ende bietet.
Das Wort Buchanka bedeutet im russischen “Brotlaib”. Tatsächlich erinnert der Wagen an ein Kastenbrot.

Der UAZ Buchanka kam 1965 auf den Markt und hat seit jeher 2 Achsen und einen zuschaltbaren Allradantrieb sowie eine Differentialsperre. Es lassen sich mit der sagenhaften Zuladung von 800 Kg eine ganze Fußballmannschaft durchs schwere Gelände schaukeln.

Auffällig ist, dass der Buchanka schon immer 2 Tanks hat. (Einen kleinen Tank mit “ca. 27 l” und einen großen Tank mit “ca. 50 l” Fassungsvermögen.)
Während der Fahrt bedient sich der Motor zunächst am kleinen Tank, der über eine Venturi-Düse an den großen Tank angeschlossen ist.
Der Verbrauch von 12,5l im Schnitt ist mit dem (tatsächlich!) modernen 2,7l Benzinmotor gar nicht so hoch. Die 112 PS sind (nach meiner Erfahrung) absolut ausreichend und bieten mit nicht ganz 210 Nm ausreichend Kraft um die hakelige Schaltung nicht zu oft bemühen zu müssen. (Ein ziemlicher Umstieg von einem ZF-Getriebe im BMW… Damit als Fluchtfahrzeug nicht unbedingt geeignet…)

Dafür bewirbt der Hersteller ausdrücklich die Möglichkeit den Wagen auf Autogas umzurüsten.


Im Netz findet man etliche Berichte wie z.B. einen Bericht auf der Seite www.russenblech.de mit vielen Hinweisen sowohl zur Technik, als auch zur Wartung dieses schönen Autos.

Neulich kam Jörg, DC2CW mit (noch nicht ganz) seinem nagelneuen Buchanka vorbei und ließ mich sogar eine Runde durch den Wald fahren.

Ich habe keine Pfütze und auch kein Matschloch ausgelassen und bin aus dem Grinsen nicht mehr herausgekommen! 210 Nm mit 4-Rad Antrieb im Wald macht Spaß.

Wer die Gelegenheit hat, sollte sie ergreifen und sich einen Buchanka zulegen, leihen oder mieten.
Der Wagen macht unglaublich Laune.

Hat Dir der Bericht gefallen? Schau doch auf meine weiteren Berichte.

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    Warschau im Dezember 2022. Es ist Dezember 2022, ich habe ein paar Tage frei. Am liebsten würde ich eine neue Stadt kennenlernen. Zuhause…
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    2014 starte ich einen Versuch mit einer organisierten Reise China und Japan zu entdecken. Gar nicht so schlecht und gar nicht so gut; je nach dem was man möchte und erwartet. Auf jeden Fall ist es eine gute Gelegenheit Menschen Kennenzulernen und sich auch abseits der Gruppe ein eigenes Bild zu machen.
  • Istanbul im April
    Endlich kann wieder eine “Männerreise” nach der Lockerung der Pandemie-Beschränkungen kann gemacht werden. Aus Gründen diesmal im April anstatt im Oktober. Aber wohin?


Postkoffer „Christel“ – der finale Ausbau

26r in EDBG

Was bisher geschah:

Ich habe mich entschlossen wegen der Menge der Informationen einen weiteren Beitrag zum Ausbau meines Mercedes 308 cdi (W903.6) zu verfassen.
Alles in einem Beitrag erscheint mir zu lang.

…Nachdem meine Planar 4D nun endlich läuft wird auch schlagartig das Wetter besser 😉

Der Nächste Schritt ist die Verlegung eines Fußbodens. Auch hier habe ich Vinyl gewählt, da es leicht zu verarbeiten ist und zudem noch ganz gut gegen Kälte und Schall isoliert.

Bei der Gelegenheit wird gleich noch eine Verkleidung der Heck-Flügeltüren gebaut und jeweils ein stabiles Gitter (Danke an den edlen Spender Holger!) installiert.
Ab jetzt muss ich selbst aufpassen mich nicht mehr auszusperren, weil ein Einbruch im eigenen Fahrzeug nur noch mit sehr viel Gewalt funktionieren dürfte…

Jetzt kann auch eine Trennwand zwischen Technik-Raum und Wohnbereich eingebaut werden. Aus Platzgründen wird jedoch vorher die Elektrik von Holger und mir noch einmal überarbeitet.
Das Ende der Arbeiten wird mit selbst gekochter Bockwurst gefeiert.
(Man beachte das dies mit einem Ceran-Feld und ohne jeglichen Netzanschluß geschah!)

Der Innenausbau kann starten

Zu einer warmen Wurst gehört natürlich auch ein kühles Bier. Das Arbeiten mit nicht durchgekühlten Getränken muss aufhören!

Der neue Kühlschrank mit **** Gefrierfach kurz vor der Feuerprobe.

Nachdem der Kühlschrank nach der Lieferung einige Stunden “ruhen” muss, kann ich ihn in Betrieb nehmen. Erstaunlicherweise kann ich ihn sogar am kleinen Wechselrichter betreiben.
Nach einigen Stunden sind die Test-Biere kalt.

Test nach kleiner Panne OK

Ich nutze die Zeit um weiteres Material zu besorgen und auch bei IKEA schon mal nach Schränken zu schauen. – Natürlich alles jeweils mit negativem Covid-Test.

Auch das Licht und viele weitere Funktionen lassen sich nun über Schalter aktivieren. Eine grobe Übersicht über den Akku-Stand habe ich nun auch ohne auf meinem Smartphone nachzuschauen.

Fund bei EBay

Durch Zufall sehe ich bei EBay eine Auktion in der ein altes Filmplakat aus den 1960’er Jahren versteigert wird. Für wenig Euros komme ich in den Besitz und werde es bei Gelegenheit zur Wandzierde im Auto installieren.

Projektziel: Fertigstellung zum 1.Mai 2021

Pünktlich am Abend des 30.4. stelle ich die Arbeiten ein und fühle mich am Ziel angekommen:

  • Das Fahrzeug ist saniert
  • Die Christel ist wohnlich
  • Es gibt eine effiziente Heizung
  • Ich bin unterwegs autark
  • Kurzwellenfunk ist in wenigen Minuten möglich
  • Alles funktioniert

Ein kurzer Blick durch den Wagen.

Wie man sieht habe ich noch einen Flachbildschirm eingebaut. Nach kleinen Veränderungen läuft er nun über die Bordspannung von 13,x V.
Hierüber kann ich arbeiten, Funkgeräte anschließen und natürlich auch mal Netflix schauen…
Wartezeiten sind so überhaupt kein Problem mehr.

Am Abend des 30.4. ist ein gemeinsames Abendessen mit Holger und dann Funkbetrieb bis spät geplant.
Ich habe zu diesem Zweck 32 Hot Dogs incl. verschiedener Saucen bei IKEA und ausreichend Kaltgetränke besorgt.

Wir stellen fest, das 16 Hot Dog pro Person selbst mit Bier nur schwer machbar (aber nicht unmöglich!) sind. – Man muss nur wollen 🙂
Jedenfalls muss ich kurz nach dem Abendessen auf der Seite liegen… Funken geht morgen sicher auch.

Die erste Nacht…

…war sehr komfortabel und wie erwartet auch angenehm warm. Obwohl die Heizung die ganze Nacht durchlief habe ich (zumindest lt. Tankanzeige) kein Diesel verbraucht. Der Stromverbrauch des Abends, etwas Fernsehen und Funken, sowie die Lüftung die ganze Nacht hindurch haben den Akku auf 87% der Kapazität heruntergebracht.
Mit etwas Einschränkung kann ich theoretisch 4 Tage in einem dunklen Tunnel stehen und habe genug Strom für alles.

Die Sonne lädt den Akku aber binnen kürzester Zeit wieder auf.

Christel im Sonnenaufgang des 1.Mai am Start auf der Rollbahn 26r in EDBG

Nach kurzem Hot Dog Frühstück bauen Holger und ich auf.

Etliche Verbindungen sind gelungen, weitere werden folgen.

Auch viele Reisen und Ausflüge werden folgen…stay tuned

Ein Bericht zu einem anderen Reisetauglichen Fahrzeug? Hier!

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    Ein lange gehegter Wunsch, einen Besuch bei ICOM in Osaka machen. Im November 2022 habe ich die Gelegenheit …
  • Osaka nach Seoul – Hektik und Freundlichkeit eng zusammen
    November 2022. Ich fliege von Osaka nach Seoul. Kleinere Problemchen mit fehlenden Einreiseanmeldungen werden unter Beachtung der Höflichkeitsregeln ausgeräumt.
  • China und Japan 2014
    2014 starte ich einen Versuch mit einer organisierten Reise China und Japan zu entdecken. Gar nicht so schlecht und gar nicht so gut; je nach dem was man möchte und erwartet. Auf jeden Fall ist es eine gute Gelegenheit Menschen Kennenzulernen und sich auch abseits der Gruppe ein eigenes Bild zu machen.
  • Istanbul im April
    Endlich kann wieder eine “Männerreise” nach der Lockerung der Pandemie-Beschränkungen kann gemacht werden. Aus Gründen diesmal im April anstatt im Oktober. Aber wohin?
  • SSTV Bilder von der ISS empfangen
    SSTV ist eine Abkürzung und bedeutet “slow scan television” und bedeutet umgangssprachlich “Schmalband Fernsehen”. Entwickelt wurde es bereits in den 1950’er Jahren in den USA um Bilder mit geringer Auflösung schnell übertragen zu können.
  • Projekt “Geroh Kurbelmast und Hexbeam”
    Projekt Geroh Typ 9 und Hexbeam: Nachdem ich auf einer Halloween – Party aus einer Bierlaune heraus einen Geroh 9Klp 6/E Kurbelmast mit Motor ersteigerte, musste nun eine adäquate Antenne her. Doch eins nach dem anderen: Auf einer großen Internet-Auktionsplattform sah ich einen gut erhaltenen…
  • Ein QSO mit Ulrich Rohde N1UL
    Prof. Rohde ist ein Vorbild für mich seit ich mich mit Funktechnik beschäftige. Schon 1993 durfte ich einen Teil meiner Prüfungsarbeiten bei Rohde & Schwarz in Berlin ablegen. (Die legendäre Fehler-Such-Mess-Prüfung bei der ich an einer digitalen Ampelschaltung einer 4 Straßen Kreuzung mit Fußgängerüberwegen den Fehler fand bevor ich die Jacke… aber ich schweife ab)
  • Vom SWL zum Inhaber der Klasse E
    (31.7.2021) Seit langer Zeit wünscht sich mein Sohn Lars ein eigenes Amateurfunk Rufzeichen. Leider gibt es das nicht geschenkt. Man kann es auch nicht kaufen.Selbst Kinder bekommen nichts geschenkt, im Gegenteil: Es muss eine Prüfung in den Bereichen “Betriebstechnik”, “Elektrotechnik” und “Gesetzeskunde” vor der Bundesnetzagentur bestanden werden. Für Kinder gilt: Gleiche Fragen, gleiche Prüfungsbedingungen – … Weiterlesen
  • Der UAZ 2206 “Buchanka”
    Schon vor dem Projekt “Christel” fand ich den UAZ 2206 Buchanka toll! Hierbei handelt es sich um einen Kleinbus des russ. Herstellers UAZ…
  • Postkoffer „Christel“ – der finale Ausbau
    Ich habe mich entschlossen wegen der Menge der Informationen einen weiteren Beitrag zum Ausbau meines Mercedes 308 cdi (W903.6) zu verfassen.
  • Christel – der erste Praxistest
    Neulich bin ich mit dem Postkoffer Christel zu einem ersten Praxistest aufgebrochen. Einige Grundfunktionen sollten getestet und das ganze mit …
  • Postkoffer „Christel“ – das gelbe Mobil-Shack
    Seit längerem keimt in mir die Idee ein „Funkmobil“ zu „bauen“. Hier soll es sich am besten um eine Mischung zwischen Wohnmobil, Männerhöhle und mobilem Amateurfunk-Shack handeln.
  • GPS Genauigkeit beim Kenwood TH-D74
    Bei Tests mit meinem Kenwood TH-D74 ist mir aufgefallen, dass die über APRS gesendeten Positionsdaten überhaupt nicht mit meinem tatsächlichen Standort übereinstimmen…
  • Anzeige verschiedener Klimawerte
    Von Holger (DH1BUZ) habe ich ein Kit mit einem Node MCU (ESP8266) und verschiedenen Sensoren …
  • Das Tadiran PRC-2200 Man-Pack
    Das PRC-2200 Man-Pack ist ein militärischer Kurzwellen-Transceiver, welches von der israelischen Firma Tadiran hergestellt wurde. Es wurde in viele Länder der Welt exportiert.
  • Weihnachtsgrüße auf Kurzwelle auch im Jahr 2020
    Seit den 1950 er Jahren kann man Seeleute auf den Schiffen weltweit im NDR in der Sendung “Gruß An Bord“ zu Weihnachten grüßen…
  • Projekt VFO-Knopf von DL7MST
    Das Projekt “VFO-Knopf” von DL7MST habe ich bei Ebay per Zufall entdeckt. Schon lange wollte ich meinen ICOM IC-7300 fernbedienen…
  • teurer Pfusch von “Funktechnik Tutsch” in Dresden
    Stecker Pfusch bei Funkshop Tutsch… Einen PL-Stecker auf ein Koaxialkabel richtig und vor allem fachgerecht zu montieren ist nicht ganz trivial.
  • Paris des Ostens – eine Reise nach Beirut
    Ende November 2019 fliege von Berlin-Tegel über Istanbul nach Beirut. Warum? Ich hatte Zeit und das libanesische Essen lag mir schon immer. Der erste Flug ist gerade mal halb voll. Türkisch Airlines setzt ein modernes und sauberes Flugzeug ein
  • Cross-Band Repeater auf der ISS
    (10/2020) Die internationale Raumstation (International Space Station – ISS) ist eine bemannte Raumstation im Weltall. Ursprünglich für militärische Zwecke konzipiert, wird sie jedoch seit Beginn der Mission 1988 von 16 Staaten betrieben und unterhalten….
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil III)
    Wir fliegen los nach Kairo… Erst einmal wird eine Verspätung gemeldet. Nur eine Stunde, dann noch eine Stunde…Irgendwann geht es dann weiter. Wir sitzen in einer Boeing 737-800 von AMC-Airlines…
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil II)
    Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil II) – Was bisher geschah. Die Reise von Amman führt mit etlichen Verspätungen und einem Zwischenstopp in Kairo dann doch auf den Sinai nach Sharm el Sheik. Eine kleine Auffälligkeit: Wenn man mit einem Koffer in Amman das Flughafengebäude betritt, gibt es nur eine sehr schnelle Prüfung … Weiterlesen
  • Ein Ausflug und ein Tag am Meer
    “Nur” ein Ausflug, aber ein Tag am Meer kann mindestens genau so entspannend sein. Ich darf mich einer Gruppe toller Menschen aus meiner Reha in Bad Doberan anschließen. Wir fahren nach…
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil I)
    Am 11.Oktober 2019 brechen wir auf um die Männerreise 2019 zu erleben. (Einmal im Jahr machen Lars und ich eine Reise zu besonderen Orten, mit dem Ziel Neues kennenzulernen und zu erleben.) Diesmal sollte es…
  • Bandplan 6m Amateurfunkband (50 Mhz)
    Das 6-Meter-Band ist der Frequenzbereich von 50,000 Mhz bis 52,000 MHz. In den USA geht der Frequenzbereich sogar von 50,000 MHz bis 54,000 MHz. Immer weniger nutzt der Rundfunk das 6m Band, dafür aber meinst millitärische …
  • Mit dem Motorrad zum Nordkapp
    Ich weiß gar nicht mehr wie ich 2012 auf die Idee kam, aber auf einmal war sie da: Mit dem Motorrad zum Nordkapp. Ich habe Alf gefragt ob er dabei ist und zum Glück war er.
  • Mein mcHF Klon – RS918
    Es gibt seit längerer Zeit einen Nachbau des mcHF Transceivers. (Genau gesagt gibt es viele verschiedene, mit jeweils anderen Features und Werten.) Meiner jedenfalls kommt aus China und trägt die Bezeichnung RS-918. Es handelt sich um einen SDR, der im Bereich 1,6Mhz – 30 Mhz auch QRP senden kann (Angeblich um die 10 W, nachgemessen habe ich das aber noch nicht) Nachgemessen habe ich aber die vergleichsweise kleinen Abmaße: 20cm x 7cm x 5cm…
  • Dreetzsee Feldwoche 2020
    Eine ganze Woche Funk-Urlaub – eine ganze Woche Spaß mit Funkfreunden. Insg. sechs OMs waren wir in diesem Jahr dabei und haben gerade noch vor der großen Corona-Welle und dem Lockdown eine tolle Woche verbracht. Viel gebastelt und gefunkt haben wir, auf allen möglichen Bändern und Betriebsarten…
  • Meine BMW F800 GS – Verkauft – Vermisst
    Anfang August habe ich meine treue und zuverlässige F800GS verkauft. Einerseits ist das seit meinem Unfall eine vermutlich vernünftige Entscheidung, andererseits habe ich nun gar keine F800 GS mehr…
  • Meine ersten 6m Verbindungen
    Seit einiger Zeit ist ja der Frequenzbereich zwischen 50Mhz und 52Mhz in Deutschland für den Amateurfunk nutzbar. Am 23.8.2020 habe ich beim ILLW in Ueckermünde erstmals die Gelegenheit einen von Steffen DO7FIR selbstgebauten Dipol für 6m zu testen.
  • ILLW – International Lighthouse Lightship Weekend 2020
    In der Zeit vom 20.8.2020 – 25.8.2020 sind wir (DL7AG – Chris, DO7FIR – Steffen, DD4FK – Frank und ich, DL7JU am Stettiner Haff in Uckermünde. Der Locator ist JO73AR und der Leuchtturm hat die Nummer DE0029. Ganz nebenbei sind wir auch noch in einem Naturschutzgebiet “Nature Park Stettiner Haff” und aktivieren das Gebiet DLFF-0037…
  • Mini-Fieldday Schönower Heide
    (07/2020) Am 11.7.2020 bin ich mit drei Funkfreunden (DL7AG, DO7FIR und DD4FK) in der Schönower Heide, etwas nördlich von Berlin bei Bernau verabredet. (Genau gesagt: 52.67911,13.5208784) Wir wollen das Equipment für den bevorstehenden ILLW testen, Spaß haben und dabei noch einige QSO hinbekommen.
  • WSJT-Z, ein WSJT-X mit sinnvollem Mod
    (07/2020) Der polnische Funkamateur Tom, SQ9FVE aus Lubliniec bietet unter der Bezeichnung WSJT-Z einen Klon der bekannten WSJT-X Software mit deutlich mehr Funktionen an…
  • Ausbildung spielt eine große Rolle
    (07/2020) Ausbildung und Fortbildung spielt im Amateurfunk eine große Rolle! Denn auch wenn man die Fragen richtig beantworten bzw. ankreuzen konnte, heißt es noch lange nicht, das der neue Funkamateur nun der Fachmann ist….
  • Yaesu FT-991a Einstellungen für FT8
    Immer wieder wird man gefragt was am Transceiver und am Computer einzustellen ist um mit WSJT-X ON Air gehen zu können. Ich möchte das einmal am Beispiel meines Yaesu FT-991a zeigen. So schwer ist es nämlich gar nicht gar nicht.
  • Bandplan 80m (Amateurfunk)
    Als 80-Meter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 3,5 MHz bis 4,0 MHz. Er liegt im Kurzwellenspektrum. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab.
  • Einmal Stockholm und zurück
    Im August 2010 habe ich mich kurzfristig entschlossen eine schnelle Reise nach Schweden zu starten. Mopped volltanken, Regenhose einpacken und los…
  • Schnelle Runde durch Italien
    Im Juli 2014 begab es sich das ich mit meiner F800 GS in München war. Es war Wochenende, schönes Wetter und ich hatte Appetit auf eine Currywurst in den Alpen. Schnell war eine Route zusammengestellt:
  • FT8 Frequenzen (Übersicht)
    Seit Sommer 2017 gibt es FT-8. Es ist 4 x schneller als JT65, nämlich nur 15 Sekunden anstatt 60 Sekunden pro Message. Die Bandbreite beträgt lediglich 50 Hz (Anstatt 178 khz bei LT65). Daher kann mit wenig Leistung und “wenig” Antenne trotzdem Betrieb weltweit gemacht werden.
  • Bandplan 12m Band (Amateurfunk)
    Als 12-Meter-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 24,89 MHz bis 24,99 MHz. Er liegt im Kurzwellenspektrum und ist ein WARC-Band. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab.
  • Bandplan 2m Band (Amateurfunk)
    Das 2-Meter-Band (2-m-Band) ist das Frequenzband um die 150 MHz. Klassisch ist damit der Amateurfunk gemeint (144 MHz bis 146 MHz, in Amerika, Ozeanien und Teilen Asiens 144 MHz bis 148 MHz), der Begriff wird aber auch für andere Funkdienste verwendet, insbesondere um zwischen verschiedenen möglichen Bändern (70 cm, 2 m, 4 m und 8 m) zu unterscheiden. Das sind der BOS-Funk (165 MHz bis 174 MHz) und der Betriebsfunk (146 MHz bis 174 MHz). Neben Handfunkgeräten sind ortsfeste und Fahrzeug-Einbaugeräte gebräuchlich.
  • Bandplan 10m Band (Amateurfunk)
    Das 10-Meter-Band ist ein Frequenzband im Kurzwellenspektrum. Es befindet sich im Frequenzbereich von 28 MHz bis 29,7 MHz und bildet den Übergang von den Kurzwellen zu den Ultrakurzwellen. Atmosphärische Störungen (wie Gewitter) machen sich nur selten bemerkbar, wohl aber künstliche Störungen durch z. B. Zündfunken.
  • Zufalls – Reisebild
    Reiseberichte und Bilder
  • BMW 800 GS
    Im April 2008 habe ich mir eine BMW F800 GS bei BMW in Berlin gekauft. Warum? Na ja, die F650 die ich bis dahin fuhr war in den Bergen ungeschlagen, aber mit Gepäck auf langen Strecken und dann vielleicht noch auf der Autobahn nicht so geeignet.
  • Bandplan 40m Band (Amateurfunk)
    Das 40-Meter-Band oder 7-MHz-Band umfasst auf Kurzwelle die Frequenzen von 7,0 MHz bis 7,2 MHz in den ITU-Regionen 1 und 3 bzw. den Bereich von 7,0 MHz bis 7,3 MHz in der ITU-Region 2. Es ist primär dem Amateurfunkdienst zugewiesen und nach der ungefähren Wellenlänge benannt.
  • Bandplan 20m Band (Amateurfunk)
    Das 20-Meter-Amateurfunkband erstreckt sich von 14,0 MHz bis 14,35 MHz. Der Name leitet sich von der ungefähren Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab. Es ist das klassische Weitverkehrsband (DX-Band). Im Sonnenfleckenmaximum ist es fast rund um die Uhr verwendbar, so dass Funkverbindungen mit allen Kontinenten möglich sind. Im Sonnenfleckenminimum hingegen ist das 20-Meter-Band nur tagsüber bzw. bis in die frühen Abendstunden benutzbar, fällt manchmal sogar ganz aus. Die Tote Zone ist oft größer als 1000 Kilometer.

Christel – der erste Praxistest

Neulich bin ich mit dem Postkoffer Christel zu einem ersten Praxistest aufgebrochen.
Einige Grundfunktionen sollten getestet und das ganze mit einer etwas längeren Fahrt verbunden werden.

Warum nicht mal nach Dunsen fahren und bei Regen, Kälte und Sturm auf einer feuchten Wiese stehen? Mo, der Wohnwagen von Alf ist auch da.

Die Fahrt von JO62nl nach JO42ub verlief ohne Probleme. Der Motor lief und auch die Heizung tat wofür sie geschaffen ist.
Einmal brauchte ich sogar (kurz) meine Sonnenbrille. Der Wagen ist zwar anfällig für Seitenwind, aber dennoch gut handlebar.

Beim Auffahren auf das Gelände stellen sich erste Problemchen ein: Der Wagen hat zwar ausreichend Bodenfreiheit, aber auf dem nassen mooshaltigen Gras keine Traktion.

Durch das Hochheben des Wagens und unterlegen von Gehwegplatten (der Gehweg wurde kurzfristig verkürzt) hatte ich noch einmal kurz Traktion und konnte Christel ganz aufs Gelände fahren.

Das Herunterfahren wird sicher zum Problem… aber erst morgen…

Jetzt erst mal ein Bier und die Antenne muss auch noch bei Sturm und Regen auf den Antennenfuß aufgesetzt werden.
Ein Hoch auf Alfs Kochkünste: Er zaubert auf einem Campingkocher ein komplettes Essen mit Entrecote Steak incl. Bohnen und knusprigem Brot.

Nach dem Essen nehme ich die neue Antenne und den neuen Tuner an meinem Yaesu FT-991A in Betrieb.
Der Tuner im Gerät muss aus, der Yaesu muss muss auf FM eingestellt und der Sender getastet werden. Der externe Tuner tut schon mal und stimmt schnell ab. (Klingt wie ein Flipperautomat)

Mein erster Ruf nach RC7KY auf 40m hat direkt Erfolg! Ich freue mich und habe ein nettes QSO. Es gibt so gut wie kein QRM und ich bekomme einen Rapport 9+10

Ende des QSO mit RC7KY, einem OM aus I und mir

Am nächsten Morgen

teste ich mal etwas auf 80m und komme mit Andi, DL6EAT und Bernd, DO2BOM in Kontakt. Die beiden hören mich auf 3,653 Mhz gut und bestätigen mir damit die Funktion der Mobilantenne.

Dann kommt die Idee auf Christel wieder auf die Straße zu bewegen, irgendwann möchte ich ja nach hause.
Es hat gar nicht lange gedauert und sie ist fast bis zur Felge im nassen Untergrund eingesunken.

Der Trick mit den Gehwegplatten funktioniert diesmal nicht und aus Nieselregen wird ein handfestes Gewitter mit Hagel.
Nach knapp einer Stunde brechen wir die Bergung ab und ich rufe professionelle Hilfe.

Es dauert nicht mal 1 Stunde und das Autohaus Stichnot in Duingen ist mit einem passenden Schlepper Vorort.
Natürlich hört es sofort auf zu regnen…

Fazit:
Eine tolle Tour! Christel hält durch und fährt (auf dem Rückweg) bis zu über 120 Km/h
Die Antenne funktioniert auch und dank Alf gab es ein tolles Abendessen und ausreichend Bier.
Sicherlich lässt sich die Befestigung des Stellfläche optimieren, aber das ist marginal.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Autohaus Stichnot in Duingen. Hier habe ich schnelle und kompetente Hilfe zu einem Fairen Preis bekommen!

Interessiert an Christel ? Einfach hier schauen.

Viele andere Beiträge kann man hier sehen:

  • BMW 800 GS
    Im April 2008 habe ich mir eine BMW F800 GS bei BMW in Berlin gekauft. Warum? Na ja, die F650 die ich bis dahin fuhr war in den Bergen ungeschlagen, aber mit Gepäck auf langen Strecken und dann vielleicht noch auf der Autobahn nicht so geeignet.
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    Im Juli 2014 begab es sich das ich mit meiner F800 GS in München war. Es war Wochenende, schönes Wetter und ich hatte Appetit auf eine Currywurst in den Alpen. Schnell war eine Route zusammengestellt:
  • Einmal Stockholm und zurück
    Im August 2010 habe ich mich kurzfristig entschlossen eine schnelle Reise nach Schweden zu starten. Mopped volltanken, Regenhose einpacken und los…
  • Meine BMW F800 GS – Verkauft – Vermisst
    Anfang August habe ich meine treue und zuverlässige F800GS verkauft. Einerseits ist das seit meinem Unfall eine vermutlich vernünftige Entscheidung, andererseits habe ich nun gar keine F800 GS mehr…
  • Dreetzsee Feldwoche 2020
    Eine ganze Woche Funk-Urlaub – eine ganze Woche Spaß mit Funkfreunden. Insg. sechs OMs waren wir in diesem Jahr dabei und haben gerade noch vor der großen Corona-Welle und dem Lockdown eine tolle Woche verbracht. Viel gebastelt und gefunkt haben wir, auf allen möglichen Bändern und Betriebsarten…
  • Mit dem Motorrad zum Nordkapp
    Ich weiß gar nicht mehr wie ich 2012 auf die Idee kam, aber auf einmal war sie da: Mit dem Motorrad zum Nordkapp. Ich habe Alf gefragt ob er dabei ist und zum Glück war er.
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil I)
    Am 11.Oktober 2019 brechen wir auf um die Männerreise 2019 zu erleben. (Einmal im Jahr machen Lars und ich eine Reise zu besonderen Orten, mit dem Ziel Neues kennenzulernen und zu erleben.) Diesmal sollte es…
  • Ein Ausflug und ein Tag am Meer
    “Nur” ein Ausflug, aber ein Tag am Meer kann mindestens genau so entspannend sein. Ich darf mich einer Gruppe toller Menschen aus meiner Reha in Bad Doberan anschließen. Wir fahren nach…
  • Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil II)
    Von Amman über den Sinai nach Kairo (Teil II) – Was bisher geschah. Die Reise von Amman führt mit etlichen Verspätungen und einem Zwischenstopp in Kairo dann doch auf den Sinai nach Sharm el Sheik. Eine kleine Auffälligkeit: Wenn man mit einem Koffer in Amman das Flughafengebäude betritt, gibt es nur eine sehr schnelle Prüfung … Weiterlesen

Postkoffer „Christel“ – das gelbe Mobil-Shack

Seit längerem keimt in mir die Idee ein „Funkmobil“ zu „bauen“. Hier soll es sich am besten um eine Mischung zwischen Wohnmobil, Männerhöhle und mobilem Amateurfunk-Shack handeln.

Ein erstes Sammeln der Anforderungen ergab folgende Liste:

  • Es soll geräumig sein, idealerweise mit Stehhöhe (die Idee des VW Caddy mit Funkgerät wurde gleich wieder verworfen)
  • Es soll autark sein. (Solar, ein Power-Akku, Wechselrichter und Computerüberwachung incl.)
  • Es soll schneller als 80 Km/h fahren können (Das Wohnmobil auf Peugeot-Basis mit 75 PS Saug-Diesel war definitiv zu schwach …)
  • Es soll unauffällig sein. Weder Einbruch noch neugierige Blicke werden benötigt.
  • Eine Kurzwellen-Antenne soll schnell und einfach aufzubauen sein. (Keine Bälle-Schleudern mit Antennen-Drähten, keine wackligen Konstrukte mit Bodenhülsen und Drähten)
  • Natürlich sollte es nicht so viel kosten. (Anschaffung und Unterhalt sollen sich im Rahmen halten)

Viele Konzepte wurden durchdacht und mit Freunden diskutiert:

Ein Zeppelin Shelter aus ex-Bundeswehr Beständen? Sehr cool, aber wie Transportieren? Hier wird ein Unimog oder LKW mit Ladefläche mit entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten benötigt. – Billig ist anders

Ein ausgemusterter Alu-Shelter von Zeppelin.
Ein Zeppelin – Shelter

Anderes extrem: ein VW-Caddy?
Das hätte den Vorteil das er in die Garage oder in den Carport passt. Das sind aber auch schon alle Vorteile…

Ursprüngliches Bild: Von Rudolf Stricker - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2977444
Vielleicht merkt man das ich kein VW-Fan bin

Ein Van?
Vielleicht ein Ford Transit Custom?
Besser, aber auch zu klein und zu „filigran” Stehen kann man darin auch nicht.

Ein ausgewachsener Lieferwagen L2H2?
Jaaa, schon besser, aber teuer im Unterhalt und komplett nackt.
Da muss viel gemacht werden…

Dann ist mir ein Mercedes Sprinter 308cdi aus der Baureihe W903 aufgefallen.
Ein sogenannter Postkoffer auf Basis des Mercedes Sprinter 1 mit einem “Kögel” Koffer-Aufbau.
Der Koffer ist grob 2m x 4m und knapp 2m hoch.

Mein neues Auto, Beim Kauf etwas verwahrlost und ohne Hupe, aber ich päppel die kleine Christel auf.
Ist er nicht wunder-wunder-schön, der 308 cdi (Baureihe W903.6) mit fetten 82 PS ?

So ein Zufall, in Berlin verkauft jemand genau so ein Modell mit Kögel Kofferaufbau, Standheizung (Kühlwasserheizung), TÜV, Fahrbereit und weniger als 150.000 Km Laufleistung.

Lars und ich fahren nach Wedding um das Fahrzeug zu begutachten. Es ist bei einem Wohnungs-Entrümpler als Ersatzfahrzeug im Einsatz.

Erster Eindruck: Es ist einiges zu tun, im Kofferaufbau aus GFK sind einige Macken, aber nichts was nicht selbst zu reparieren wäre. Der Wagen hatte 148500 Km runter und war einfach nur ungepflegt und nie gewartet worden. Einiges kann ich alleine in Ordnung bringen, bei anderen Problemen hatte ich zunächst schnelle und gute Hilfe vom Autoservice Seelke in Seeburg. Hier wurden TÜV relevante Kleinigkeiten wie Hupe, eine dauerhaft leuchtende Airbag Lampe, Bremsen, sowie ein kleines Loch im Kotflügel in Ordnung gebracht.
Später hatte ich Unterstützung von Holger, DH1BUZ, der nicht nur viel Sachverstand, Bier und Grillfleisch spendete. Auch das ein oder andere nützliche Teil oder Teilchen findet an und in dem Wagen eine neue (und teilweise andere) Verwendung und ein neues Zuhause.
Doch dazu später mehr.

Jedenfalls eine perfekte Basis für ein gelbes mobiles Shack

Ein weiterer Vorteil ist, dass bereits nachträglich ein Dieselpartikelfilter (DPF) in den Wagen eingebaut und eingetragen wurde.
Der Postkoffer hat, anders als die anderen Postkutschen, eine grüne Plakette mit einer 4 bekommen und damit freie Fahrt in die Umweltzonen dieser Republik.

Schnell hat war ein Name für das gelbe Mobil gefunden:
Christel von der Post oder einfach nur “Christel”.

Die ersten Arbeiten (Quasi direkt nach der Übernahme)
Tür-Scharniere Ölen und den Wagen mal “freifahren”

Lars und ich füllen auf den 1/4 vollen Tank eine Dose “Diesel-System Cleaner” und fahren Richtung Dessau über die Autobahn. Ich merke das der Wagen nicht richtig zieht und beim Beschleunigen Diesel-Wölkchen zu sehen sind…

Auf dem Rückweg mit frischem (hochwertigem) Diesel sieht die Sache schon besser aus. Ab Tempo 80 kann man auch wieder was im Rückspiegel sehen 🙂
So gebe ich den Wagen beim Autohaus Seelke ab und bekomme nach kurzer Zeit und einigen Ausbesserungen eine neue AU & HU Plakette an die inzwischen eigenen Kennzeichen geklebt.

“Das schlimmste ist gemacht” dachte ich mir noch. Aber jetzt hatte ich erst mal Zeit den Wagen im Detail und ganz in Ruhe anzuschauen.

Rost im Fahrerhaus! – Zum Glück nur oberflächlich.

Es sieht schlimmer aus als es ist. Ich kann den Rost abschleifen, behandle mit Rostumwandler weiter und finalisiere dann mit Rostschutzfarbe.

Bei dieser Gelegenheit Lackiere ich auch gleich den Antennenfuß und bereite alles für die spätere Montage am Heck von Christel vor:

Jetzt geht es an das Entkernen des Innenraumes: Die Regale müssen raus!

Ein Problem gibt es mit den hinteren Türen: Sie sind verzogen und schließen auch nicht gut.
Eine Tür ist Opfer eines Einbruch-Versuches geworden und durch rohe Gewalt krumm, die Seite mit dem Schnapper und der Falle ist einfach abgenutzt. Der Schnapper braucht mehr “Futter”.

Die Falle unten mit neuem Alu.
Die Falle am oberen Rand des Rahmens

Zusammen mit Holger fertige ich die Teile an und niete sie ein; bohren, nieten und flexen sind inzwischen meine Spezialitäten 😉

Christel und Manni (v.r.n.l.)

Am selben Abend

montieren wir provisorisch dem Antennenkasten. Hier fehlt aber noch ein Satz richtiger Schrauben sowie eine Gegenplatte für innen. Damit wird die ganze Sache dann stabil.

Langsam kann man schon Veränderungen erkennen.
Nachdem der Antennenfuss installiert ist, hänge ich den Tuner mal provisorisch an die Schrauben und schließe die Masse vom Tuner an die Kupferbleche an. (Die Bleche sind leitend mit der Außenkiste und dem Antennenanschluss innen verbunden. Der Stab (die eigentliche Antenne) ist über einen Porzellan-Isolator oben auf der Außenkiste mit einer N-Buchse im inneren verbunden.
Das Kabel zwischen N-Buchse und Eingang des Tuners ist nur in der Mitte angeschlossen.

Dann geht es an das Entfernen der letzten Nieten und Halter der ehemaligen Regale.
Zur Dämmung nehme ich 30mm Styropor Platten, die Holger und ich zwischen ein Gerüst aus 25mmx30mm Latten kleben.


Dann beginnen Holger und ich in einer unglaublichen Teamarbeit die Vinyl-Laminate zu sägen und an die Wand zu bringen.

An einem Abend die eine Wand, dann einige Tage später die andere Wand.
An dieser Stelle nochmals ein “Danke” an Holger – DH1BUZ.

Die Rückwand der Fahrerkabine habe ich auch schon gestrichen.
Am 20.3. wurde dann der Boden zugeschnitten und eingesetzt.

Start des Innenausbau

Der nächste Schritt war das Anpassen von Schienen zur “Ladungssicherung”. Diese -eine großzügige Spende von Holger- wurden auf Länge gebracht und dabei fast nicht in den Tisch geschnitten… (Andere Story, aber lustig)

Nicht so schwer wie eine vergleichbare 350 AH GEL Batterie, aber mit 20 Kg trotzdem ein Klopper…
Sicherung an C-Schienen mit Lochband und Anti-Rutsch

Die nächsten Schritte sind der Einbau der elektrischen Komponenten zur Stromversorgung.
Ich habe mich da auf Holgers Rat verlassen und Geräte von Victron angeschafft.

Die Gleichspannung

wird durch 3 Stück SENEC.Solar 340M HC G2.1Solar-Panels erzeugt.
Jedes Panel kann bis zu 340 Wp erzeugen. (Datenblatt) Gekauft habe ich die Module bei der Solarmeisterei.

Die kleinen Leistungen mit Wechselstrom in der Christel werden durch einen Wechselrichter Victron Phoenix 12V-375 VE als reiner Sinus erzeugt.
Dieser ist für Leistungen bis 375 VA (Dauer) und 700 W Spitze gedacht. (Technische Daten zum Victron 12V375VE gibts hier)

Höhere Leistungen mit Wechselstrom (von 500 W bis 2 KW und sogar 4 KW (Peak)) werden durch einen Wechselrichter aus China erzeugt. (Technische Daten zum China-Kracher “Flamezum” mit LCD und Fernbedienung )

Zur Visualisierung und Darstellung der Ströme verwende ich den Victron Energy Smartshunt 500A/50mV.
Der SmartShunt ist ein Alles-in-einem-Batteriewächter, nur ohne Display. Mein Smartphone fungiert hierbei als Display.
Der Victron Energy Smartshunt verbindet sich per Bluetooth mit der VictronConnect App und ich kann alle Batterieparameter, wie Ladezustand, Restlaufzeit, Verlaufsinformationen und vieles mehr bequem auslesen.

Das wichtigste ist natürlich der Solar – Laderegler: Hier habe ich den Victron Smartsolar MPPT Laderegler 100/30 30Ampere 12V inklusive Bluetooth ausgesucht.

Der Solar Laderegler bis 30A und 100V

Doch vor dem Einbau der Elektronik muss ein Rahmen auf Christels Dach um die etwas über 60 KG schweren Module aufnehmen zu können.


Die Panels

selbst werden miteinander verbunden und liegen dann knapp 30mm über dem Fahrzeugdach auf dem inneren Rahmen auf. Das hat den Vorteil das die Zellen unterlüftet sind. (Der Wirkungsgrad ist bei kühleren Zellen besser als bei warmen Zellen).
Auch habe ich dann in der prallen Sonne ein zweites Dach um die Hitze etwas vom Innenraum abzuhalten. (Wer weiß, vielleicht läuft mir ja noch mal eine Klimaanlage über den Weg… Energie spielt ja bald keine Rolle mehr.)

Zur Befestigung des Gestells auf dem Dach nutzen wir die inneren Streben im Wagen. Der Rahmen wird an 4 Punkten mittels selbst hergestellter Bleche aus Alu durch die Außenhaut und die Streben mit jeweils 2 Stück Schloßschrauben (M10 x120) mit dem Wagen verbunden.
Der Rahmen selbst ist an 4 Stellen mit je 2x M8 Schraube mit den Blechen verbunden.

Klingt kompliziert, ist es bei Anschauen aber gar nicht.
Heute, am 26.3.21, habe ich die (provisorisch) angebrachten Maschinen-Schrauben durch die finalen und längeren Schloßschrauben ausgetauscht und dabei alles mit Sikka-Flex -meiner Dichtmasse des größten Vertrauens- versiegelt.

Der nächste Arbeitsschritt wird das Befestigen und Verkabeln der Module untereinander und mit dem Innenraum sein.

Es war nicht gerade einfach, aber noch vor Ostern haben Holger und ich die Module einzeln aufs Dach gebracht und miteinander verbunden. Vorn und hinten am “Modul-Paket” haben wir ein kleines Blech oben über die Modulränder und den Rahmen gesetzt. Abheben geht so nicht.
Jedes Modul ist zudem seitlich mit einem Blech und je 4 Popp-Nieten am Rahmen befestigt. Somit können die Module sich nicht verwinden und auch bei schneller Fahrt (Christel rennt inzwischen bis zu 110 Km/h!) abheben.

Der erste Test hat die durch einen Funkeinsatz leicht entladene Bordbatterie trotz untergehender Sonne mit 230 W schnell vollständig aufgeladen.

Screen-shot aus der Victron App.

Das ganze sieht jetzt so aus:

Das nächste Teilprojekt, nämlich die Heizung startet direkt am kommenden Nachmittag:

Ich habe eine Diesel Standheizung aus russischer Produktion der Marke Planar gewählt.
Ich habe mich nach einigen Recherchen für das Modell “Planar/Air 44D (4kW)” entschieden, wobei zu bemerken ist das die Planar 44D heißt jetzt “Autoterm Air 4D 12V” heißt.
Bei diesem Modell kann man zu der Heizung selbst verschiedene Bedienteile und Optionen dazukaufen. Ich habe mich für das einfachste Bedienteil entschieden, weil ich glaube das dies am einfachsten zu bedienen ist und am wenigsten kaputt gehen kann.

Bei der Dieselpumpe habe ich mich für die “neue” Version mit extra leiser Pumpe entschieden. Hierbei ist zu bemerken das es eigentlich gar keine Dauerpumpe, sondern eher ein Magnetventil ist. Dieses Magnetventil wird durch die Elektronik der Autoterm bei Bedarf aktiviert und saugt so die benötigte Menge Diesel zur Heizung.

Also, nicht lange fackeln: Bestellt und kurze Zeit später kam sie auch schon an.

Die Planar 44D heißt jetzt Autoterm Air 4D 12V
Wichtig: Erst mal die Vollständigkeit der Teile prüfen.

Der Einbau der Autoterm Air 4 geht erstaunlich schnell,

denn es muss nur im leeren Wagen ein Platz gefunden werden bei dem unter dem Boden entsprechend Platz für Frischluft und Abgasleitung ist. Die Dieselleitung selbst ist eine sehr dünne Kunststoffleitung mit vergleichsweise geringem Querschnitt.

die Autoterm Air 4D

Auf der rechten Seite ist die Ansaugung und auf der linken Seite kommt dann die Warme Luft heraus.
Zusätzlich zur erwärmten Innenluft werde ich noch etwas Außenluft beifügen um auch Frischluft beim Heizen mit einzubringen.

Weil ich mich nicht traue die Dieselleitung vom Tank zu kappen, ist der erste Test mit einer provisorischen Leitung aus dem Tank trotzdem erfolgreich.

Gleich nach Ostern werde ich beim Autoservice Seelke in Seeburg vorstellig. Vielleicht kann man den Bypass ja ambulant einsetzen…

… ambulant ging aus Zeitgründen leider nicht. Christel musste dort bleiben. Wenige Tage später meldete sich Herr K. vom Autoservice Seelke in Seeburg wie gewohnt und berichtete wie immer, man hat das Problem behoben und ist zudem im Zeit und Preisrahmen geblieben.
Zur Rettung meiner “Schrauber-Ehre” muss ich hier schreiben das man bei Seelke auch keinen Fehler finden konnte. Es wurden Leitungen gelöst und auf gleiche Art neu verbunden. Lediglich das T-Stück zum Abzweig des Kraftstoffs wurde durch eins aus Metall ersetzt.
Jedenfalls läuft die Heizung nun seit dem Stunden und Tagelang auch im Stand und ohne laufenden Motor.

Wie geht es weiter? Wird die Christel jemals warm? Was wird noch alles eingebaut?
Bitte folgt dem Link hier auf den Beitrag zum finalen Ausbau.

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