Zu Ostern 2024 wollte ich mal etwas anderes machen: Anstatt lange (und teuer) durch die Welt zu fliegen, nehme ich mit Frau und Kind und Kegel die Bahn.

Genauer gesagt den “EC179” von Rostock nach Prag. Wir steigen in Berlin Hauptbahnhof zu und haben eine relativ kurze Reise von nur etwas über 4 Stunden vor uns. 

Während der Zugfahrt schaue ich was man neben Kultur und Sightseeing noch machen kann. Vielleicht was spektakuläres… Lars beschäftigt sich derzeit intensiver mit der Polizeiarbeit in Amerika. Auf einer Webseite finde ich eine gute Gelegenheit um mal was besonderes und auch unvernünftiges zu machen: Löcher in die Luft!

Gedacht – getan: Ich schreibe dem Veranstalter ein Mail und frage nach einem Zeitfenster und dem Preis für eine gepflegte Ballerei.
Kurze Zeit später die Antwort. – Man hat Zeit und der Preis ist ausreichend unvernünftig. Wir werden in der Prager Innenstadt abgeholt und fahren mit Dave in seinem alten VW-Bus etwa 45 Minuten lang aus Prag heraus.

An einer Sportanlage steht ein unscheinbares Haus. Auffällig sind im Vergleich zu den umliegenden Häusern die vergitterten Fenster. Soweit so gut…

Innen wird eine kleine Gruppe von 6 Personen zusammengestellt. Nach kurzer Unterweisung zum kommen wir auf die Schieß-Bahn.

 

Ballern in Prag - Die Wahl der Waffen

Wir entscheiden uns für 3 Langwaffen (AK47 Kalaschnikow, eine Maschinenpistole Scorpion EVO3 und eine oridnäre Pumpgun im Kaliber 12/70) und 3 Kurzwaffen (die berühmte CZ75, die Glock 17 und einen Trommelrevolver Taurus im Kaliber 357 Magnum)

Wir haben Spaß und hinterlassen große und kleine Löcher in der Umgebung. Nach ca. 1 Stunde ist es vorbei und wir fahren mit Dave wieder zurück nach Prag downtown.

Trefferbild Jens

Trefferbild Lars

Neben dem Spaß und der Faszination an Waffen hatte es auch eine bedrückende und abweisende Seite. Wir sind froh, das wir diese Umgebung nicht in einem anderen Kontext kennengelernt haben.