(Jan 2021)
Bei Tests mit meinem Kenwood TH-D74 ist mir aufgefallen, dass die über APRS gesendeten Positionsdaten überhaupt nicht mit meinem tatsächlichen Standort übereinstimmen.
An einem Sonntag fahre ich durch die Stadt und versuche meinen Weg mit meinem Handfunkgerät Kenwood TH-D74 mittels APRS aufzuzeichnen. Dabei verfolge ich die Route auf der Webseite www.aprs.fi .
Schon beim Start zuhause merke ich, dass meine Position um etliche KM nicht stimmt, bzw. von der tatsächlichen Position abweicht.
Zunächst dachte ich „das zieht sich glatt“ – Aber nein. Meine Position auf der Karte bewegte sich in die richtige Himmelsrichtung, aber immer etliche KM von meiner tatsächlichen Position.
Bei einem kurzen Halt untersuchte ich die Einstellungen im Menü:

Dann bin ich in die „Basic Settings“

Auch der Log Track auf der SD Karte war übrigens weit off der Position.

„Position Ambiguity“ hatte ich noch nie gesehen oder beachtet. Das Wort selbst war mir auch nicht geläufig.
Kurz mal bei dict.leo.org geschaut und siehe da: ambiguity bedeutet „Uneindeutigkeit“!
Na sowas! Kaum hatte ich die Ambiguity auf „Off“ gestellt war Sekunden später meine Position auf der Karte genau. Sogar die Seite der Straße war zu erkennen.

Das ist alles keine Raketen-Wissenschaft, wenn man sich aber nur wundert und das Wort nicht kennt muss man nachschauen.
Ich bin mit meinem Kenwood-TH-D74 übrigens voll und ganz zufrieden. Einzig der Akku ist nach einigen Stunden am Ende, wenn im Hintergrund das GPS und der APRS Tracker mitlaufen. Hierzu habe ich mir in einem anderen Projekt einen Autolader gebaut, der mir neben der Ladespannung auch den Ladestrom, die Temperatur und die bisherige Ladung anzeigt.
Interessiert an Amateurfunk oder an meinem Post-Koffer-Projekt ? Schau doch mal hier:
- Ein persischsprachiger Zahlensender im 40‑m‑Band
Beobachtungen aus dem März 2026 Schlüsselwörter: Zahlensender, 40 m Band, Kurzwelle, persisch, V32, Numbers Station, Amateurfunk, Störsender Ein alter Bekannter kehrt zurück Anfang März 2026 sorgte ein persisch‑sprachiger Zahlensender im 40‑m‑Band (7.910 MHz oberes Seitenband) für erhebliche Aufmerksamkeit in der internationalen Kurzwellen‑ und Amateurfunk‑Szene. Solche Numbers Stations galten lange als Relikte des Kalten Krieges – doch die… Ein persischsprachiger Zahlensender im 40‑m‑Band weiterlesen - WSPR: Das Flüstern im Äther
Ausbreitungsanalyse für Funkamateure WSPR (ausgesprochen „Whisper“) steht für „Weak Signal Propagation Reporter“ und ist eine faszinierende digitale Betriebsart im Amateurfunk, die es ermöglicht, selbst mit geringster Sendeleistung weltweite Ausbreitungsbedingungen zu analysieren. Entwickelt wurde WSPR von dem Physik-Nobelpreisträger Joseph Hooton Taylor Jr. (K1JT) im Jahr 2008. Es handelt sich um ein automatisiertes Bakensystem, das nicht für… WSPR: Das Flüstern im Äther weiterlesen - TotA – Event auf dem 39c3
39C3 und eine neue totA – Bekanntschaft beim Funken Ich möchte hier von meinem Besuch auf dem 39. Chaos Communication Congress in Hamburg. (39C3) vom 27.12.-30.12.2025 berichten. Diesmal war der Congress mit ca 16.000 teilnehmenden sehr gut besucht. Es gab über 170 Beiträge, die zum Teil bei youtube veröffentlicht sind. Viele lokale und… TotA – Event auf dem 39c3 weiterlesen - Nullstellen im Abstrahlmuster
Nullstellen im Abstrahlmuster einer Antenne sind Winkelbereiche oder Richtungen, in denen die Antenne - Der Hille-Dipol nach DL1VU
Ein nicht resonanter Dipol Der Hille-Dipol ist eine von Karl H. Hille (DL1VU) (sk) entwickelte Antenne, die insbesondere durch ihren nichtresonanten Betrieb und ihre universelle Einsetzbarkeit auffällt. Er wurde erstmals in der Zeitschrift (Funk 8/1999) vorgestellt und trägt auch die Bezeichnung „13-m-Dipol“. Die Antenne besteht aus zwei 6,5 Meter langen Segmenten, also insgesamt ca.… Der Hille-Dipol nach DL1VU weiterlesen

[…] D-Star ist die Abkürzung für „Digital Smart Technologies for Amateur Radio“. Es handelt sich um einen schmalbandigen Übertragungsstandart, der zwischen 1999 und 2001 durch die JARL, die Japanische Amateur Radio League entwickelt wurde.Zunächst hatte sich die Firma ICOM des Protokolls angenommen und später folgten dann andere Hersteller wie z.B. Kenwood mit dem Gerät TH-D74. […]